Demografischer Wandel – Ausdruck eines Systemwechsels

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,738340,00.html (Spiegel)

Donquichotthaft versucht man der Lage Herr zu werden, im Bewusstsein mit dem, was auf uns zukommt. So wird über das klassische Bedarfsdeckungsprinzip zwar neue Arbeit geschaffen, jedoch bleibt die Frage, wie dies finanziert werden kann, so dass alle davon Leben können.

Alle Bemühungen täuschen nicht darüber hinweg, dass zur Aufrechterhaltung der Funktion „Pflege der Pflegebedürftigen“, bei gleichzeitiger der Sicherherstellung der Lebensgrundlagen der pflegenden Akteure eine Lösung entwickelt werden muss.

Dass sich die Lage weiter zuspitzen wird, bleibt außer Frage. Das Handeln gefordert ist ebenfalls. Zur Lösung bedarf es jedoch eines Blickes auf die Basis, an der mehrheitliches Agieren ausgerichtet ist – der Ökonomie.

Der ZDF-Film 2030 zeigt im Umfeld einer emotionalen Geschichte, wie sich die Zukunft gestalten kann, lässt jedoch die Lösungsmuster außen vor.

Führt man sich dies alles als Symptome unzeitgemäßer und überfrachteter ökonomischer Strukturen vor Augen, winken die meisten ab, denn man sieht ja nur mehr Pflegefälle und somit als „Gegen“aktion die Lösung an Ort und Stelle, stellt die Frage, woher kommt das Geld und damit der Blick auf leere Kassen.

Lösung findet nicht über reinen Geldmitteleinsatz statt. Es muss grundsätzlich ein neues Verständnis für die Zusammenhänge und Ursachen her.

Systemwechsel bedeutet jetzt nicht, alles links liegen zu lassen. Systemwechsel bedeutet umdenken. Doch wohin umdenken?

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