Ein kurzer Gedanke

Als man 2006 ein Gesetz rückwirkend änderte und so meine Familie innerhalb kurzester Zeit in Not kam, weil unser gesamtes Geld und die Sparbücher geleert wurden, so fragte ich mich, was hier für eine komische Nummer abläuft. 2008 lernte ich einen Wirtschaftskriminalisten kennen, der mich über den aktuellen Status aufklärte. Anfangs konnte ich damit nichts anfangen. Irgendwann begann ich mich, nachdem man die Gewerbesteuer mal so nebenbei um 2.000 Euro mehr „schätzte“, näher damit zu beschäftigen.

Als meine Familie zunehmend unter Druck geriet und meine damalige Frau es nicht mehr verstand, was wirklich geschah, war für mich klar, dass das was ich tat und das hatte bis dato noch nicht einmal etwas mit Recht zu tun, nicht passte und man beschloss wohl ein Exempel statuieren zu wollen. So etwas bedeutet für mich immer eine Herausforderung, denn was jene nicht wussten, dass sie damit etwas aktivieren, was zu einer meiner Eigenschaften darstellt: Veränderung, Lernen und Anpassung.

Ich mag eines sagen: Ich fürchte mich nicht. Vor niemandem. Denn lächelnden Auges gehe ich den Weg, der gegangen werden muss. Gleich wie sehr man mich stigmatisieren mag.

Ihr habt es übertrieben. Ich freue mich auf die Neue Zeit. Es regelt sich bereits von selbst.

Wer jenen Menschen ins Gesicht schlagen will, die den Frieden wollen, mögen sich dem Gedanken öffnen, ob sie nicht die ganze Zeit geträumt haben und nun das langsame Aufwachen kommt.

Meine Kinder sollen nicht sagen, dass ich davon wusste und nichts getan habe.

Ich grüße liebevoll alle Menschen, die sich dem Wandel öffnen. Weitermachen. Auch wenn sie auf uns spucken mögen.

Ich bin allen Menschen dankbar, dass ich diesen Weg gehen darf, auch jenen, die sich im „Dagegensein“ bewegen.

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