Geld allein ist keine Lösung

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,755881,00.html (Spiegel)

Nicht nur Portugal, sondern auch Spanien, Irland und Griechenland zeigen deutliche Symptome gesamtorganisatorischer Unzulänglichkeiten, die den Staaten nun als brutale Neuverschuldung entgegenschlägt und mit ihr das Diktat des „Muss und Soll“. Der Rettungsschirm outet sich als vermeintlicher Diktatstock.

Die Regierungen sollten lieber einmal etwas über Nietzsche lesen, um zu begreifen, dass dies keine Lösung darstellt, man sich das Vertrauen eines Volk nicht mit Hilfe von bedrucktem Papier (Geld) langfristig erkaufen kann. Es zeigt auch, wie sehr klassische Politik von wirksamen Lösungen entfernt ist, versucht durch Geldmittelchen ihre politische Macht aufrchtzuerhalten, während gleichzeitig der Strom nordafrikanischer Wirtschaftsflüchtlinge nicht abreißen wird. Und Italien ist nicht weit vom Zustand der oben genannten Staaten entfernt.

Wenn man gelernt hat Probleme dort lösen zu wollen, wo sie sicht- und spürbar auftreten, dann führt dieses Verhalten zu den Ineffizienzen, denen man sich dann auf der anderen Seite wieder mit Geld zu behelfen glaubt.

Für dieses Staaten ist der Zug erst mal abgefahren.

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