Großer Generalstreik, 1., 2., 3., 4. und 5. Tag

Bin heute morgen hoch motiviert aufgestanden und habe erst mal nichts gearbeitet. Das sollen die mal so richtig merken, die…
Das was ich tue, ist im Kern alles nur Hobby. Wenn mir jemand etwas bedingungslos gibt, weil ihm gefällt, was ich tue, so freue ich mich sehr. Ich habe auch keinen Arztbesuch vor, da ich mich vom klassischen System abgewandt habe, schon lange keine Krankenkasse mehr bezahle und mich langsam auf alternative Heilung umstelle. Die sollen mal sehen, die…

Dem Typ von der Rentenversicherung habe ich an meinem Geburtstag in 2016 eiskalt gesagt, dass er sich mit dem Geld einen schönen Nachmittag machen könne, da ich von der BRD nichts will und nichts erwarte. Er regte sich auf, dass er jetzt viel Papierkram hätte. Ha! Hauptsache ich nicht!

Mit dem Auto bin ich heute übrigens auch nicht unterwegs, da bin ich absolut konsequent und auch hartnäckig – denn seit 2013 besitze ich keines mehr. Einkaufen gehe ich auch nicht! SO! Ich habe noch etwas zu Essen da. So genieße ich nicht nur den heutigen Tag.

Der Mehrheit ist noch nicht klar, das Streiks und Demos zu nichts führen, da „das System“, deren Symptome sie ständig beklagen, seinen Anfang in ihren Denk- und Verhaltensmustern finden, und man dem „System“ nur mit Umdenken „auf den Leib rücken“ kann. Dazu müsste die Masse erst mal Interesse entwickeln und wissen wollen, wie sie funktioniert, statt sich mit Donquichotterien zu beschäftigen.

Und um nochmals zu beunruhigen: „Dagegen sein“, hat nichts mit Andersdenken zu tun, wenn der Widerstand seinen Ursprung auf den selben Denk- und Verhaltensmustern findet, die auch „das System“ erzeugen.

Es nutzt auch nichts, immer nur die Unsäglichkeiten und auserkorene, schuldige Verursacher aufzuzeigen und damit habe sich die Wahrheitsfindung bereits erschöpft.
Denn ist das ungefähr so, als übe man sich beim 100 Meter-Lauf ständig nur mit dem Startvorgang, in der Vorstellung, durch ständige Wiederholung, ans Ziel zu kommen.

„Martin, Martin! 100%, 100%!“ Max Uthoff

Man kommt dem „System“ nur bei, indem man ein neues schafft, was das andere so überflüssig macht.
Gewohnte Rechts- und Reichsambitionen kann man sich aus einem einfachen Grunde ersparen, da sie nichts Neues beinhalten und nur auf Methoden und Werkzeugen der alten Ordnung basieren – aus der sich der Mensch langsam herauslöst.

P.S. Verdammt! Jetzt habe ich doch was gearbeitet und diesen Beitrag geschrieben.

Nachtrag: Ein anderer stimmte gestern mit in den Streik ein, verzichtete aufs Autofahren und sagte fest entschlossen: „Ich geh’ dann mal!“
Als ich zum Fenster sah, sah ich zwanzig bis fünfundzwanzig Autos, die provokativ herumstanden – ein Parkplatz.

Alles läuft nach Plan. Merkel muss weg… denn sie hat einen Termin.

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