Symbiotisch

Ich mache mir weniger Gedanken über jene Menschen, die die Notwendigkeit des Umdenkens, der Veränderung und der Suche nach Lösungen immer wieder zum Ausdruck bringen.

Viel richtet es sich an jene, die mit gewohnt polarisierenden, stigmatisierenden, ignorierenden, monokausalen, verurteilenden, beschuldigenden, abrechnenden, Besitz wahrend- und verteidigenden, bestrafenden, problem- und symptomorientierten, macht- und opferkonditionierten Denken und Handeln unterwegs sind, nur das glauben, was sie sehen, um gleichzeitig vom Neuen sprechen zu wollen.

Es geht um mehr, liebe Leute.

Es braucht die Polarität, jedoch nicht in jener konventionierten, getrennten Wahrnehmung und Umgangsweise.

Denn die vereinzelt wahrgenommenen „Probleme“ sind miteinander verknüpft und das als „kompliziert“ Wahrgenommene beruht auf wenigen Ursachen. Doch solange man sich darüber hinweg hebt und die bestehenden Zusammenhänge des Wesentlichen und die eigentlichen Ursachen vernachlässigt, nimmt die „bestellte“ Spannung einfach nur weiter zu.

Ein Vorteil hat das Ganze: Es regelt sich alles von ganz alleine – bis es erkannt wird. Was hilft, ist der gemeinsame Dialog.

„Heute ist Weltuntergang.“ „Verdammt, ich muss noch einkaufen.“ 😀