Die gespielte Dualität, Teil 2

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(v1.0*) Die sogenannte „Neue Weltordnung“ ist mehr eine von der alten Ordnung überlagerte und nicht jene, wie sie die meisten beschreiben, also aus Sicht einer beobachteten, propagierten oder gar erlebten Unterdrückung.
Was die Akteure wahrnehmen, sind die Ausläufer der alten Ordnung, aus einer anerzogenen Opferhaltung betrachtend und dem Wunsch nach Mitstreitern, mit anschließender Verteidigung.

Was da so unter „Neuer Weltordnung“ verstanden wird, soll verhindert werden, während jedoch übersehen wird, dass jene bereits die ganze Zeit versklavt waren – selbstversklavt durch ihre Denk- und Verhaltensweisen und dafür einfach nur belohnt wurden.
Da ist es für so manchen „Machtdarsteller“ nur allzu einfach, den mächtigen Vortänzer zu mimen und so zum Spiegel der Gesellschaft werden.

Was so mancher als „Neue Weltordnung“ zu bezeichnen meint, die man verhindern muss, handelt es sich lediglich um Auswirkungen aller Teilnehmer der alten Ordnung.

Jene, die über ihre Denk- und Verhaltensweisen das „Corona-Szenario“ hübsch funktionieren lassen, unterfüttern so auch den unausgesprochenen Faschismus.

Dabei handelt es sich bei den Teilnehmern nicht einfach um die „bösen Anderen“, während „der Rest“ ja unschuldig sei. Die „Unschuldigen“ gehören auch dazu, die sich für „Geld“ (freiwillig) unterwerfenden und jene, die gewohnt davon profitieren – vereinfacht ausgedrückt.

Geld ist letztlich doch nicht nur einfach ein Tauschmittel, sondern wird zum Werkzeug der Macht und der Fremdbestimmung, wenn man ihm einen Wert zuweist, für den man anderes wiederum „kriegen“ kann. So nebenbei.

Andere wiederum erkennen in der Neuen Weltordnung ein großes Internet voller Kaufmannsläden (Shops), einem blühenden Handel, was man unter dem Aspekt gewohnter Denk- und Verhaltensweisen auch erkennen kann: Die Welt der Geschäfte, des Handels, des Geldes, der Waren und Dienstleistungen und die Hoffnung auf Reichtum oder zumindest eine Gewährleistung der eigenen Existenz, all dies gepaart mit gesellschaftlich als „normal“ deklarierter Unvernunft und Gewissenlosigkeit.

Leben und Existenz sind jedoch zwei Paar Schuhe, siehe Art. 23, Punkt 3 AEMR: „… eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz…“

Die einen produzieren bspw. in China, während jene in der Rolle des Kaufmanns günstig einkaufen, um es dann teurer zu verkaufen. Meist an jene, die irgendwo anders wieder arbeiten gehen, etwas produzieren, was dann von einem Kaufmann wieder an andere verkauft wird oder von ihnen gekauft wird.

Irgendwo wird also etwas hergestellt, und irgend woanders wird es verkauft. Dazwischen findet man den Kaufmann, mit seinem „Shop“.

Geld für Waren oder Dienstleistungen, während das Geld von den Kaufleuten aus dem Nichts geschaffen wird, nichts wert ist und nur durch den anerzogenen Glauben der arbeitenden Gesellschaft mit einem Wert belegt wird, da die „wertvolle Arbeit“ ja auch etwas wert sein soll und schließlich entlohnt werden muss.

Wie wohl die Gewerkschaften im Sinne ihrer Mitglieder damit umgehen, wenn man genauer hinschaut und das ganze Tamtam, zur reinen Selbstversklavung mutiert ist?

„Im Laufe der Jahrhunderte wurden den Sklaven immer mehr Rechte zugestanden. Nach dem Gesetz hat jeder Sklave das Recht auf ärztliche Versorgung und auf eine Altersrente aus der Staatskasse. Am Ende haben sie sich damit zufrieden gegeben.“
„Wirklich faszinierend. Sklaverei wird zu einer Art Institution, mit zugesicherter medizinischer Fürsorge und sogar Altersbezügen.“ Raumschiff Enterprise, 1968

Der Kaufmann ist eine Rolle, die in der alten Ordnung zu Hause ist, wie der auf Belohnung hoffende, arbeitende Untergebene und seine wohlwollenden Vorgesetzten (in ihren vielen Farben und Formen.).

In der Familie gewohnt zur Gehorsamsbereitschaft erzogen, dient der Kindergarten dazu, Fremden zu gehorchen und nicht selten die spätere Welt der Kaufleute in vereinfachter Form zu erlernen.

Das Tauschen übrigens, woran mitunter bei einer Welt ohne Geld gedacht wird, funktioniert nicht wirklich.

Es funktioniert dann, wenn man die Dinge einfach macht, denn das mit dem Ausgleich regelt sich irgendwann immer von selbst. Das sind meine eigenen Erfahrungen aus der Praxis und eine hervorragende Übung, um sich nicht nur im Vertrauen zu entwickeln.

Fragt mal jemand, überlasse ich ihm, was es ihm wert sein mag. Nicht wenige sind davon verwirrt. Ist ja auch nicht das Gewohnte.
Dafür kann ich auch „Nein“ sagen, wenn das, was getan werden soll, mir komisch vorkommt.

Beim Tun steht für mich der praktische Entwicklungsprozess im Vordergrund, und das mit Zahlen bedruckte nur ein Nebenschauplatz, mitunter ganz unwichtig. So am Rande.

Bereits jetzt herrscht eine Situation, wo sich der Frust auf die Straße trägt, in der Regel wegen der Existenzangst.

Jemand, der nur haben will, weil er ja meint zu brauchen, weil andere von ihm auch etwas haben wollen – der übliche „Circulus vitiosus“. Und „ganz vorne“ wird dann auf die Tränendrüse gedrückt: „Ja, aber ich muss doch auch leben.“

Nicht der Mensch, sondern sein „Ich“ bringt sich durch ihn zum Ausdruck, weil es seine Existenz zu sichern versucht. Deshalb hat es vor dem Tod auch Angst, weil es sich an das, was es mit „Leben“ (seine Existenz) bezeichnet klammert und es irrtümlich sein Eigen nennt.
Dabei ist die Beziehung umgekehrt. Der Mensch, durch den sein „Ich“ spricht, ist Teil des Lebensprozesses, indem der Mensch mit seinen „Ich“ (Behälter mit Denk- und Verhaltensweisen) untrennbar eingebettet ist.
Sonst wäre es nur der Versuch, einen ganzen Thunfisch in eine Sardinenbüchse packen zu wollen.

Wer sich mal mit dem Gleichnis von der Tempelreinigung auseinandergesetzt hat, wird darin zwar Akteure erkennen, die jedoch nur personifizierte Symbole sind.
Es geht darum, sich aus der gewohnten Ordnung heraus zu entwickeln, auf die weiter oben beschriebene dritte Position.
Das meint: „Baum der Erkenntnis“ (alte Ordnung), „Baum des Lebens“ (neue Ordnung) und Para-dies (dritte Position). So nebenbei.

Im Kern existiert ein ungeschriebener Gesellschaftsvertrag zwischen auf Belohnung hoffenden (und zur Gehorsamsbereitschaft erzogenen) Untergebenen und ihren von ihnen gewählten oder anerkannten, wohlwollenden Vorgesetzten.

„Der Mensch macht sich durch Verschiebung der Verantwortung selbst zum Sklaven und schafft sich so seine Herren, die ihm sagen, was er zu tun hat.“

Die „gewohnten“ Denk- und Verhaltensweisen, haben sich bereits in der Jugend in der Familie ausgeprägt, nach denen in der Regel mehr oder weniger „funktioniert“ wird, und der Irrglaube herrscht, nichts daran ändern zu können – allein, weil andere ja an der eigenen Lebenssituation „schuld“ sind. Oder?

Wie bewegt man sieben Milliarden Menschen dazu sich freiwillig zu unterwerfen?

„Erst verkauft man ihnen, dass ihre Arbeit etwas wert sei, um sie später mit Zahlen bedrucktem Papier und „Sichteinlagen“ auf dem Konto zu entlohnen, damit sie sich dafür selbst etwas kaufen können, bei einem anderen Kaufmann, während das „Beliebte“ ebenfalls von einem Kaufmann geschaffen wird – und zwar aus dem Nichts plus Zinsen. Das Wesentliche dabei ist, dass sie dann auch noch freiwillig arbeiten gehen.“

Jemand, der sein ganzes Leben auf der Jagd nach Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut war, um am Ende von „seinen Früchten“ – auch die Rente gehört dazu – „leben“ zu wollen, tut dies in einem hierarchisch organisiertem System, stets auf Kosten anderer.

Üblicherweise geht es dabei nicht um Entwicklung, sondern vordringlich um Sicherung, Wahrung und Erhalt des Erreichten, im Kern eine konservative Haltung.

Während der artige Arbeiter (neudeutsch für „Sklave“) über vierzig Jahre arbeitet, bezahlt er mit „seinem“ Beitrag in die Rentenkasse all jene, die bereits die Rolle des Rentners spielen, während er selbst zunächst nur „Rentenpunkte“ erhält und erst später zum aktiven Teilnehmer bei der Unterwerfung künftiger Generationen wird, die nach ihm arbeiten gehen. So ganz nebenbei.

„Ja, aber ich muss doch…“

Dass nicht weit genug gedacht wird, ist eine Eigenschaft der Denk- und Verhaltensweisen, die darauf bedacht sind, lieber oberflächlichen Tausch zu betreiben: also („ungerechte“ gegen „gerechte“ Vorgesetzte), während es weiter Vorgesetzte geben „muss“, damit man in der Regel an der belohnten Gehorsamsbereitschaft weiter festhalten und denen man später wieder die Schuld für die eigene Lebenssituation geben kann.

Deutlich erkennbar, dass der gewohnte „Deutsche“ nicht wirklich etwas dazugelernt hat und man so die Nummer von 33 bis heute hat gemütlich durchlaufen lassen können. Und sie läuft solange weiter, bis um- und weitergedacht wird.

Da braucht jedoch keiner zu kommen und den Unterdrückten zu mimen: Er hat sich die ganze Zeit bereits selbst unterdrückt. Er wurde bisher dafür mit Zahlenreihen und mit Zahlen bedrucktem Papier belohnt.

Bis heute konnten mir jene, die darüber ein öffentliches Wimmern anstimmten, keine Antwort darauf geben, wenn dies, was sie da beschreiben, die „Neue Weltordnung“ sei, was denn dann die „Alte Weltordnung“ gewesen sei.

Um es mal so auszudrücken: Es wird zu wenig nachgedacht, besser: Es wird überhaupt nicht gedacht, es wird nur „funktioniert“. Und warum?

Der Mensch, der Angst hat, läuft in der Regel in seinem „Notprogramm“ herum, meist außerstande, sich aus der gegebenen Situation heraus zu entwickeln, während er durch seine Denk- und Verhaltensweisen das Unsägliche unbewusst anzuziehen meint.

Tipp: „Die Theorie besagt, dass die Sprache, die man spricht, das Denken prägt.“ „Dr. Louise Banks“, Arrival, 2016

Das „Ich“ eines angesprochenen Menschen blendet sich zum Schutz vor Erkenntnis selbst aus einem Dialog aus, wenn für ihn ersichtlich wird, dass es doch nicht so machtlos ist, wie es sich in manchen Situationen gerne gibt.

Aus diesem Grund, spitzt sich die aktuelle Situation auch in Richtung „Entwicklung“ zu, als einziger Ausweg. Ob viele dabei auf der Strecke bleiben, liegt an jenen selbst, da jeder ja auch für seine Geschicke selbst verantwortlich ist.

Und bevor man etwas entscheidet und etwas tut, wird lieber gewartet oder sich mit ungefährlichen Themen auseinandergesetzt.

Eine Mehrheit, die „Führung“ gewohnt ist, wird sich ans Alte klammern, in der Hoffnung auf die Rückkehr ihrer ihnen gewogenen „Führer“.
Andere wiederum halten das Vorgestern schon mal bereit, um es im rechten Moment auf den Lösungstisch zu klatschen.
Jedoch basiert dies alles auf einer anerzogenen, rückwärtsgewandten Sichtweise.

„Neues = Bestrafung → „Gestern war alles besser“ = Zugehörigkeit, Anerkennung und Belohnung.“

Wer brav und artig ist und einfachen Gemüts, sich schnell von Titeln, Pöstchen und Privilegien beeindrucken lässt, wird schnell zum Werkzeug seiner Fremdbestimmung, meist ohne es zu bemerken, denn er kann ja immer noch mal nach unten treten. Am Ende einer solchen „Kettenreaktion“ finden sich in der Regel die Kinder.

Anmerkung: Die über ihre gewohnten Denk- und Verhaltensweisen mit dem System verbundenen Teilnehmer ziehen sich in der Regel ihre Nachkommen selbst heran. Es ist weder der Staat, noch die bösen „Anderen“ dafür verantwortlich.

Jene rückwärts gewandte Sichtweise dient jedoch dazu prinzipiell in Frage gestellt und nicht einfach nur wiederholt zu werden. Auf diese Weise findet der Entwicklungsprozess statt.

So ist es für die Akteure in den Geisteswissenschaften besonders schwer, da sie in der Regel gelernt davon ausgehen, dass sich zwar etwas tun muss, während das eigene „Stübchen“ aber bereits sauber sei. Geprüftes.

Die Theologen haben das Leben personifiziert, Psychologen übersehen ihre eigene Verdrängung und damit verbundene Feindbildprojektion, die Juristen, dass sie nur künstliche Gesetze anwenden, die für Personen gelten sollen. Jenen Gesetzen, denen es in der Regel an einem räumlichen Geltungsbereich mangelt.
Die Wissenschaftler suchen immer noch das kleinste Teilchen (Aus was das wohl bestehen mag), die Politiker nach Betreuungsaufgaben, während der „Betreute“ weiter in Unvernunft und Gewissenlosigkeit verweilen soll, während die Philosophen die Ergüsse ihrer verstorbenen Kollegen hochhalten, während der Rest weiter so bleiben darf. Geprüftes. Erlebtes.

Der Rest der Gesellschaft geht der Arbeit nach, weil man ja schließlich Geld verdienen muss, während es sich nur um Zahlenreihen auf dem Konto oder um mit Zahlen bedrucktes Papier handelt.
Den Deutschen braucht man dabei nicht einmal zu versklaven, der macht das von sich aus. Preußischer Gehorsam und Gottesfurcht sitzen ihm noch in den Knochen und deshalb konnte man mit ihm auch die „Hitler-Nummer“ schieben.

Wenn Geld bestenfalls nur mit Zahlen bedrucktes Papier ist, dann kann man sich auch den Wert von Schulden !in die Haare schmieren!, über die man eine gehorsame und blauäugige Gesellschaft, in jede beliebige Richtung schieben kann, nur weil sie an Geld und Schulden glaubt.

Der „Great Reset“ ist also notwendig und wohlweislich wird vorher schon mal gejammert. Sorgen sind wie ein geistiges Geschwür, was ihre Wirte aufzehrt.

Der Glaube an das mit Zahlen Bedruckte und den Zahlenreihen auf dem Konto, was in der Regel mit „finanzieller Freiheit“ verknüpft ist, jedoch nichts anderes als „Arbeit macht frei“ meint, wo der „Inhaber der Schuldscheine“ nicht einmal ihren Wert bestimmt.

Wer jetzt noch mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen „dahergaloppiert“, mag sich über den Begriff „bedingungslos“ mal grundsätzliche Gedanken machen und auch, warum es nicht da ist, weil „Geld“ nur für den einfachen Geist ein Tauschmittel darstellt, während man darüber Macht auf ihn ausüben kann.
Okay, dem Deutschen ist das ja egal. Der arbeitet einfach noch ein bisschen mehr, bestenfalls – wie bei einem ehemaligen Bekannten, bringt er auch noch Geld mit, damit er arbeiten darf.

„Jährliche Werbungskosten: ca. 1.400 Euro, gezahlte Lohnsteuer: 800 Euro“

„Ich tank ja eh’ nur für zehn Euro.“

Solange an der Bedeutung von Geld festgehalten wird, wird dies schrittweise nur zu weiteren Engpässen führen. Am Schluss werden sich die Bettler gegenseitig in die Tasche greifen: „Du hast ja auch nichts.“

Ist wie bei jenen, die nach Liebe suchen und komischerweise immer jene finden, die sie selbst auch suchen.
Um es mal so zu erklären: Das Leben hat seine eigenen Regeln. Es ist besser sich mit diesen Auseinanderzusetzen, statt was Künstliches auf die Beine zu stellen oder daran festhalten zu wollen.

Die Vorstellung von materiellen und immateriellen Werten und deren Bewertung und Bezahlung ist grundsätzlich in Frage zu stellen.

An diesem Punkt kann man die Anhänger der alten Ordnung ganz deutlich erkennen, und wenn sie sich von anderen noch so unterdrückt zu geben meinen, während sie ihr Klageliedchen zum Besten geben. Und da kaum einer der Erste sein mag, spitzt sich die Situation für jene nur weiter zu.

„Nvidia: Tagsüber arbeiten, abends spielen“, so ungefähr kann man den gesellschaftlichen Zeitgeist auf den Punkt bringen, der arbeitende, spielende und sich so selbst ablenkende Mensch).“

Die objektive Haltung, die mitunter gerne eingenommen und nur allzu gern mit „sachlich“ verwechselt wird, ist letztlich nur ein weiteres Konzept, um sich selbst vor Veränderung, im Sinne von „positiver“ Entwicklung (Prinzip: Entstehen) zu schützen, was wiederum aus einer anerzogenen Schmerzvermeidung hervorgeht.

Nochmals. Diese findet ihren Anfang in einer erfahrenen Bestrafung für eigenständige Entwicklung, woraus sich auch die Verdrängungskonzepte und die Feindbildprojektion heraus entwickelt haben.

Zu den wesentlichen Mechanismen einer Welt mentaler Trennung gehören die gesellschaftlich als „normal“ deklarierten Verdrängungskonzepte, die anerzogene Gehorsamsbereitschaft, die Methoden Belohnung (für Gehorsam und Entsprechen) und Bestrafung (für Ungehorsam und Nichtentsprechen) und die vielen künstlichen Regelwerke.

Aus der Gehorsamsbereitschaft heraus erwächst auch das Opferverhalten, das Unterwürfige. Die Rollen sind dann verteilt und da sich alles auf natürliche Weise auszugleichen versucht, trägt das „Opfer“ auch den „Täter“ in sich. Rollenspiele.

Dies alles entwickelt sich in der Regel in der Familie (künstliche Institution der Abgrenzung), wo eine Autorität über das junge Leben zu verfügen meint, ihm jenes junge Leben „gehört“.

Und da die Autorität nicht in Frage gestellt werden darf, wird sie dies mit allem Mitteln zu verhindern versuchen. Mitunter werden Verhalten einer Autorität auch kopiert und später – als „normal“ angesehen – angewandt. „In die Fußstapfen treten“ nennt sich das.

Und wenn nun die Frage besteht, wo denn da die Lösung sein soll, so mag ich meinen Bekannten zitieren: „Ich bin nicht für das Denken anderer zuständig.“ Denn der „Klick“ hat in jedem Fall im eigenen Kopf stattzufinden.

„Zur Freiheit bedarf es nur des Mutes. Doch wisse: Es gibt kein Mitnehmen, sondern nur ein Mitkommen.“