Die Realität der Simulation

(v1.1) Der Mensch, der sich zur Freiheit bekennt, wird sich stets dem Leben hingeben, während der Betreuter sich stets dem Vorgesetzten und dessen Regeln unterwerfen wird.

Dass der „Deutsche“ (was nicht gleich der deutsch sprechende Mensch ist) bis heute nicht wirklich etwas dazugelernt hat, um die von allen Seiten reichlich finanzierte Realinszenierung zwischen 1933 und 1945 in der Art zu begreifen, wir ihm gerade wieder in Form der Salamitaktik aufs Brot geschmiert.

Dass es nicht damit getan ist, mit dem Zeigefinger auf einen oder mehrere „böse“ Hauptverantwortliche zu zeigen, während die „Fingerzeiger“ nur ihren eigenen Denk- und Verhaltensweisen auf den Leim gegangen sind, nämlich der Projektion eines Feindbildes.

Statt sich auf die Hinterbeine zu stellen, beugt er sich nur noch ein bisschen mehr unter den Auflagen, während er alles aus dem Haus kehrt, wer oder was ihn an „Aufbegehren“ erinnert.

„Ja, aber ich muss doch.“

Die ganze Nummer und damit auch der sichtbare Verursacher, das – juristisch – Volk tat es damals, weil es aus seinen gewohnten Denk- und Verhaltensweisen reagierte und aus seiner Haltung anerzogener Gehorsamsbereitschaft nicht anders funktionieren konnte, besser selbst entschlossen durfte.

Der gern von den „Propheten der Gerechtigkeit“ erkannte Faschist, stilgerecht verkörpert durch die AfD, erlaubt den Projektoren ihren eigenen, gewohnten Denk- und Verhaltensweisen nachzugehen.

Und so erkennt man überall Feinde und nun auch welche, die einem sogar noch das Leben abspenstig machen könnten, während die Köpfe von den sich täglich verändernden Zahlen der „Corona-Attraktion“ besetzt sind und von ihren Verkündern.

Der Deutsche hat endlich angebissen, nachdem er die Thunberger, die „Reichsbürger“, die vom Verfassungsschutz unterstützen Neonazis, die Russen, die IS-Terroristen und die Flüchtlinge wohl doch nicht richtig bewegen mochten. Eine Grippe mit dem Namen „Corona“:

„Corona – zum Abschied sag ich dir good bye.
Corona – ein Jahr geht doch so schnell vorbei.
Verzag‘ nicht und frag‘ nicht – denn in Gedanken bin ich bei dir.
Bei Tag bringt die Sonne – bei Nacht der Mond dir Grüße von mir.“

Die wenigen, die das damalige Spiel jedoch durchschauten, vielen der gebilligten Machtherrschaft der arbeitenden und Geld verdienenden Untergebenen und über sie bestimmenden „Herren“ zum Opfer.

Was gebilligt wurde war das Vergehen am Leben selbst, nicht an den Rollen, die alle für real hielten oder sogar noch zu halten meinen, weil damit eine Belohnung verbunden ist, diese zu spielen.

Man könnte nun wieder das Liedchen von der „ewigen Schuld“ anstimmen, was nicht sonderlich förderlich ist, da Schuldzuweisung nur ein Verdrängungskonzept ist, und die „Projektoren“ lieber ihren Arsch nach Hause schieben, um selbst darüber nachzudenken, welchen Anteil sie daran haben.

Es gibt keine Schuld und so gibt es auch keine „Unschuld“ und damit auch keine „objektive“ Haltung und so auch keine Nichtzuständigkeit.

Wie hebelt man eine Konfrontation aus? Indem man sein Verhalten und das des vermeintlich „erkannten“ Gegners in Frage stellt, statt es durch Handlungen am „Gegner“ rechtfertigen zu wollen.

Noch herrscht Einigkeit zwischen den Untergebenen und ihren für sie entscheidenden Vorgesetzten.

Dazu ein Filmtipp: „Sehen sie, wenn die Spitze eines hierarchischen Systems sich nicht mehr in Übereinstimmung befindet, wenn die Autoritäten sich streiten, gibt es keinen unbedingten Gehorsam mehr.“ „Prof. David Naggara“, I wie Ikarus, 1979

Man sieht die einfache Natur des Menschen, der sich durch Überhebungen, sowie Aus- und Abgrenzungen in seiner „Ich“-Existenz, meint, um als Mehr in Erscheinung treten zu wollen, als er jedoch ist. Und wenn seine Kraft nicht ausreicht, so plärrt er um die Hilfe seiner Vorgesetzten. Wer ahnt schon, dass das gewohnte Wissen wohl doch nicht ausreicht, wie er dies bisher angenommen hatte.

Im Grunde zeugt es von einer gewissen geistigen Unmündigkeit, eine Gruppe von wenigen zu erwählen, die dann das machen sollen, was die Masse der Wähler will, während die Gruppe jedoch, dass andere Dinge für die Untergebenen „viel besser sein sollen, während das erreichte Pöstchen mit Gaben und Privilegien gesegnet wird, von jenen, die sich dadurch einen persönlichen Vorteil erhoffen.
Dass das alles so läuft, finde ich selbst hervorragend, da sich die Möglichkeit ergibt, eine sachliche und vor allem öffentliche Betrachtung zu formulieren.

„Sind viel ihrer Testpersonen bis 405 Volt gegangen?“ „Im Durchschnitt leisten 63% der Testpersonen unbedingten Gehorsam. Das heißt, dass sie das Prinzip des Experiments voll akzeptieren. Damit will ich sagen: Sie gehen bis 450 Volt.“
„Das würde also bedeuten, dass auch in einem zivilisierten Land, mit einer liberalen und demokratischen Verfassung, zwei Drittel der Bevölkerung, ohne zu fragen und ohne zu überlegen alle Befehle ausführen würden, die sie von einer übergeordneten Macht bekämen.“ „I wie Ikarus“, Milgram-Experiment

Durch Fremdbestimmung beibehaltene Unvernunft und Gewissenlosigkeit machen es möglich.

Warum es bis hinten durchläuft, weil das Bündel aus Verdrängungskonzepten den Menschen so trickreich zur Hand geht, dass er immer eine ausrede findet. Ich habe auch eine: Ich schaue mir alles an und schreibe es öffentlich nieder.

„Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man die Rolle spielt oder ob man die Rolle ist.“

Wie Faschismus funktioniert? Indem nur jeder das tut, was er am besten kann, ohne das ganze Bild zu betrachten, betrachten zu wollen oder zu dürfen:

„Die einen werden die Opfer verhaften. Sie haben nur den Befehl ausgeführt, jemanden festzunehmen. Andere verantworten den Transport in die Lager. Und dabei haben sie nur ihren Beruf als Lokomotivführer ausgeführt. Und der Lagerkommandant, der die Pforte hinter den Opfern zuschlägt, tut seine Pflicht, wie ein gewöhnlichen Gefängnisdirektor. Natürlich werden die Mörder und Henker am Ende der Kette besonders ausgesucht. Aber den einzelnen Gliedern der Kette macht man den Gehorsam so einfach wie möglich.“ „Prof. David Naggara“, I wie Ikarus, 1979

Sich dumm zu stellen ist auch ein Verdrängungskonzept wie auch das Gegenteil, was man mit „Dunning-Kruger-Effekt“ bezeichnet wird.
Die Liste der Verdrängungskonzepte ist lang: Kampf, Widerstand, Flucht, Ab- und Ausgrenzen, „allgem. Unglaube“, Beratungsresistenz, Schützen, Sichern, Verteidigen &c. sowie die „berühmte“ Schuldzuweisung. Damit diese funktionieren – wer es weiß – benötigt es eines Feindbildes, um eben jene Konzepte rechtfertigen zu wollen und daraus entstand/entsteht die heutige Welt, Grenzen und Länder.

Man darf sich ja mal irren. Jeder lernt dazu – wenn er sich dazu entscheidet.

Während die berufliche Entwicklung in die Fremdbestimmung führt, führt die menschliche in die Selbstbestimmung. Vereinfacht ausgedrückt. Und für alle, die sich das nicht vorstellen können: Man kann es sich erst erkennen, wenn man sich damit eindringlich auseinandergesetzt hat. Wer auf einfache Lösungen hofft, der soll sich einen Hund kaufen.

„Stellt euch vor, ihr werft einen Blick in die Zukunft und erschreckt bei dem, was ihr seht. Was fangt ihr mit dieser Information an? Zu wem würdet ihr gehen? Zu wem? Politiker? Großindustrielle? Und wie würdet ihr sie überzeugen? Mit Daten, Fakten? Viel Glück.

Sie werden alle Fakten anzweifeln, die ihnen Sand ins Getriebe streuen und ihre Profite verringern. Aber was wenn, wenn man einen Weg finden würde, den Mittelsmann zu umgehen und den Menschen diese kritischen Nachrichten direkt in die Köpfe zu setzen?
Die Wahrscheinlichkeit umfassender Vernichtung stets unvermindert an. Der einzige Weg es auf zuhalten, war es zu zeigen. Den Menschen Angst einzuflößen.

Denn welcher vernünftige Mensch würde nicht wachgerüttelt, angesichts der potentiellen Zerstörung von allem was er kennt und liebt? Zur Rettung der Zivilisation führte ich ihr die Vernichtung vor Augen.

Was glaubt ihr, wie diese Vision aufgenommen wurde? Wie haben die Menschen auf ihre drohende Vernichtung reagiert?
Sie haben sie verschlungen, wie eine Delikatesse. Sie hatten keine Furcht vor ihrem Niedergang. Sie haben ihn aufgemotzt.

Man erfreut sich daran in Videospielen, in Fernsehsendungen, in Büchern und Filmen und von ganzem Herzen schloss die Welt die Apokalypse in ihre Arme.
Sie rannte ihr voller Inbrunst entgegen. Niemand merkte, dass eure Welt in sich zusammenfiel wie ein Kartenhaus.

Es sterben Menschen an den Folgen von Fettbleibigkeit, während unzählige andere verhungern. Kann mir das einer erklären?

Bienen und Schmetterlinge sterben aus. Die Gletscher schmelzen, Algen blüten links um euch herum. Die Warnungen könnten nicht deutlicher sein, aber ihr wollt einfach nicht hören.

In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere Zukunft, aber ihr weigert euch das zu glauben. Ihr glaubt es nicht und darum unternehmt ihr auch nicht, was nötig wäre um sie zu sie zu verwirklichen. Also wartet ihr auf diese schreckliche Zukunft, die ihr euch ausgesucht habt. Und zwar aus einem Grund: Weil diese Zukunft im Hier und Heute nichts von euch verlangt, nicht einen Handschlag.

Ja, wir haben den Eisberg gesehen und die Titanic gewarnt, aber ihr steuert trotzdem darauf zu. Volle Kraft voraus. Wieso? Weil ihr unbedingt sinken wollt. Ihr habt aufgegeben.“ „David Nix“, Tomorrowland, 2015

Die gewohnte „Alternativlosigkeit“ ist nur anerzogen. Alternativen bestehen allerdings nicht darin nur den Job zu kündigen und einen anderen anzunehmen, während weiter nur das System unterstützt wird, was sich gegen das Leben selbst richtet, während er der festen Meinung ist, dass das was er da so vor sich hin überlebt, bereits das Leben sei.
Es nutzt auch nichts, BRD gegen DR auszutauschen oder, „ungerechte“ gegen „gerechte“ Vorgesetzte. Das ist eine Wahl, die man für den einfachen Geist zur Verfügung stellt, damit der meint etwas zu entscheiden zu haben, während die Nummer mit ihm anschließend weitergeht.

Das System der alten Ordnung wird durch jene aufrechterhalten, die meinen nur arbeiten und Geld verdienen zu müssen, um über Konsum überleben zu wollen. Dass sie ihren eigenen anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen erlegen sind, das wissen sie in der Regel nicht. Erkennbar, dass dies jedoch nun zu Ende geht.

„Wir begeistern uns für Fleiß, Erfolg und Leistung; wir sind bei den Schwachen und Verwundbaren. Wir stehen für unsere Sache ein, mit Herz, Hand und Verstand.“ Webseite der Werteunion