Hier! Hast’ scho’ g’hört?

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(v1.0*) Gestern habe ich mich an eine Situation aus meiner Zeit in der Rolle als Betriebsschlosser erinnert, wo es spontan durch die Werkstatt brüllte: „Hier! Hast’ scho’ g’hört?“

Alles in allem hatte es natürlich keinen Sinn. Es ging lediglich darum, den oder die anderen mal kurz abzulenken.

Das ist in etwa so, wenn man einen vorbeieilenden Kollegen laut beim Namen ruft, der dann abrupt stehenbleibt und fragt: „Um was geht es denn?“ und man mit einer kleinen Verzögerung darauf antwortet: „Lass dich nicht aufhalten!“

Anders erscheint es, wenn die sogenannte „Existenz“ gefährdet oder zumindest eingeschränkt ist oder wird. Wer kennt schon den Unterschied „Mensch und Leben“ und „Person und Existenz“, wenn der Glaube an den Wert mit Zahlen bedrucktem Papier und „Sichteinlagen“ auf dem Konto herrscht?

Was nutzt demnach ein „Bedingungsloses Grundeinkommen, wenn sich die Mehrheit bereits bei derartigen Werten selbst blendet, während sie zwischen Unternehmen, Bank und Kaufmannsladen zirkuliert und sich selbst versklavt, weil sie an den Wert des ihnen zugestandenen Gutes zu glauben (festhalten) meint?

Jemand hat die Tage herausgefunden, dass ihm das Geld gar nicht gehört. Das stimmt. Man DARF nur am Geldsystem teilnehmen und dies solange, wie man „artig“ ist.
Der Irrglaube der Gesellschaft, ihr gehöre irgendetwas oder jemand. Sie weiß nicht, dass sie sich darüber selbst versklavt. Gleiches trifft auch auf die „Familie“ zu, die nur eine künstliche und abtrennende Institution ist.

Die Firma „Lindt“ übt sich gerade darin, ihren Kunden die Registrierung ihrer persönlichen Daten marketingmäßig abzunötigen, indem sie einen wertig erscheinenden, mit einer individuellen ID-Nummer versehenen „Einkaufschip“ in das „24er“ Türchen ihres Weihnachtskalenders gepackt hat.

Es wirkt mehr wie eine Verballhornung des Kunden (Mensch in der Rolle des Kunden), um ihn a) ans Einkaufen und damit unbewusst an das künstlich geschaffene System zu erinnern und b) dass er sich bei „Lindt“ registriert, damit er möglicherweise seine verlorenen Schlüssel, an denen der Einkaufschip befestigt ist, ihm „weltweit“ wieder zurückgebracht werden kann. Wie fürsorglich. Er könnte ja auch mal im Aldi in Kalifornien einkaufen, weil ihm gerade danach ist und die Schlüssel dort liegen lässt. So nebenbei.

Da sieht man wieder einmal ganz prima, wie sehr sich der Mensch vom Leben an sich abgewendet hat (und kein anderes mehr zu kennen scheint), was sich n seinem Wesen von Arbeiten gehen, Geld verdienen und wieder ausgeben und dabei herrschender Selbstversklavung nährt. Darüber vorzudenken, davon soll er nach Möglichkeit fortwährend abgehalten werden oder sich selbst davon abhalten.

Die Selbstversklavung wäre dann am deutlichsten zu erkennen, wenn der gewohnte Denker an die Arbeit geht, dafür seinen „Lohn“ bekommt, in der unternehmenseigenen Wohnsiedlung wohnt und im unternehmenseigenen Shop einkauft, während er an der unternehmenseigenen Ver- und Entsorgung angebunden ist und fürs Wohnen, Essen, Strom „verbrauchen“ usw. natürlich bezahlen muss. Dazu Helmut Schmidt:

„Tatsächlich aber sind die europäischen Völker ihre Staaten, ihre nationalen Volkswirtschaften, sind alle Unternehmen, von der Entwicklung der Welt, von der ich sprach, auf das Stärkste berührt. Sie wissen es nur noch nicht. Sie haben es nur noch nicht verstanden…“ Helmut Schmidt anlässlich der Verleihung des Preises zum Westfälischen Frieden, 2012

Der gewohnte Denker weiß nicht, dass er in einer künstlichen Blase gehalten wird, bzw. sich selbst hält.
Ihm fehlt der notwendige Systemvergleich, was nichts mit dem Vergleichen von politischen oder religiösen „Ideologien“ zu tun hat.
Die Ideologien wurden für die allgemein blauäugige Bevölkerung geschaffen. Es soll immer sichergestellt sein, dass sich die Wahl stets zwischen vom Menschen künstlich geschaffenen Vorgaben bewegt, während der Blick vom Leben weg und weiter auf die (üblichen) (Da)Vorgesetzten gerichtet bleiben soll. So am Rande.

„Kaum einer kannte die chinesische Stadt Wuhan in der Provinz Hubei, bevor sie mit Covid-19 zur Wiege der Pandemie wurde. Die Hafenstadt am Fluss Yangtse, etwa so groß wie New York, war der erste Ort der Welt, dessen 12 Millionen Einwohner virushalber mit einer streng kontrollierten Ausgangssperre über fast 3 Monate belegt wurden…
…Wuhan gilt heute als das Aushängeschild der chinesischen Propaganda. Allmählich trauten sich die Restaurants wieder zu öffnen und die Vergnügungsparks luden wieder Besucher ein. Jetzt blinken auch wieder die Lichter auf den Nachtmärkten.
Sébastien Le Belzic erlebte, wie allmählich eine neuer Wind der Freiheit vom Virus durch die Hauptstadt der Provinz wehte. Heute feiern sie wieder, ohne Masken, und holen das nach, was sie versäumt haben, damals, in den dunkelgrauen Monaten des Hausarrests.“ Kurzbeschreibung der Reportage „China legt die Masken ab“, Arte, 2020

Und einmal mehr lohnt es sich die gesellschaftlich als „normal“ deklarierte Gehorsamsbereitschaft nicht nur deutscher und europäischer „Nationalteilnehmer“ (laut Helmut Schmidt, sind es ja alles Unternehmen) zu betrachten, wo sich die einen brav und artig „über den Tisch ziehen“ lassen, während andere der Meinung sind, es reiche aus, nur genug Widerstand an den Tag zu legen, um nach den üblichen Denk- und Verhaltensweisen ein beklagendes oder juristisches „Tänzchen“ zum Besten zu geben.

Ach?! Die POLIZEI®-Gewerkschaft fordert ein Verbot für Demonstrationen, was aus Sicht des Alten (also der Märchenstunde) verwerflich erscheint.
Aus Sicht des Neuen ist es wiederum stimmig, da Demonstrationen nichts bringen, außer dem angestauten, selbst geschaffenen Leid ein Ventil zu geben. Kurzes Aufbäumen, eine Weile Widerstand leisten und am Montag geht es wieder an die Arbeit.
Demonstrieren ist letztlich nichts anderes, als kollektives Klagen, während man letztlich in der „Rolle des Bittstellers“ oder des Gegners des Bittstellers unterwegs ist. Das klingt komisch, is’ aber so.

Doch wer macht sich schon über seine anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen Gedanken, die in der Regel auf „Komfortsofa“, betreuungswürdige und (dringend) zu schützende „Staatsbürger“ getrimmt sind? Die belohnte Opferrolle nicht zu vergessen.

Dazu der rechtsphilosophische Hinweis: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Art. 1 GG

Ergänzend dazu Art. 23, Punkt 3, AEMR: „…eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert…“.

Dazu auch: „Die natürliche Person, ist der Mensch in der Rolle als…Rechtssubjekt.“

Haben Sie den Unterschied erkannt? Die unantastbare menschliche Würde steht der antastbaren Existenz diametral gegenüber. Es handelt sich hier um zwei Systeme nebeneinander: Authentizität und „so tun, als ob“.

Wer denkt schon darüber vor, dass das, was so mancher erlebt, von seinen Denk- und Verhaltensweisen angezogen wird, damit er diese bei sich in Frage stellt, damit das, was ihm mitunter „auf den Senkel geht“, dadurch erst von selbst verschwindet.

Ach so. Dafür ist ja keine Zeit, schließlich muss man ja arbeiten und Geld verdienen. Die Situation ist nun mal so, wie sie ist und ändern kann man ja sowieso nichts, lautet die übliche Ausrede.

Sicher ist sie so, wie sie ist. Erst recht dann, wenn man alle Gedanken an Veränderung dahingehend „optimiert“, dass alles so bleiben soll, wie es ist.

Wer kommt schon darauf, dass es sich um eine rein mentale Angelegenheit handelt, wo Denken, Handeln und damit verbundene Absichten und Handlungsergebnisse von den Denk- und Verhaltensweisen beeinflusst sind?

„Mit dem Wissen was man „hat“, bekommt man immer nur das, was man kennt.“

Darin verpackt, die berühmte irrige Vorstellung, nur die „ungerechten“ gegen „gerechte“ Vorgesetzte austauschen zu brauchen, um alsdann von „Veränderung“ zu sprechen.
Inhaltlich vielleicht, auf der Ebene des Systems keineswegs und gerade dort „spielt“ die Musik.
Jedoch gelangt man mit der gewohnten Denke nicht dort hin, weshalb die meisten einen Knoten in den Kopf bekommen, wenn man ihnen davon erzählt.

Dabei ist es ja auch so schwierig, zwischen hören (im Sinne von Entwicklung) und gehorchen (im Sinne von Bestrafung für Entwicklung, also Unterlassung) zu unterscheiden, während die meisten gewohnt mit Widerstand (vor Veränderung) reagieren.

Wer mal für seine eigene Entwicklung bestraft worden ist, ahnt oder weiß, wovon ich spreche. Schließlich sollte er ja gewohnt entsprechen,was bedeutet: Er sollte nach Möglichkeit weniger „schlau“ sein, als die Autorität, die ihn weiter zu betreuen beabsichtigte. Doch nur so kann man dem System beikommen, indem man das System infrage stellt und nicht einfach nur die Szenarien und Darsteller auswechselt.

Wer sich das nicht vorstellen kann, wie das anders gehen soll, liegt es einfach daran, dass er sich damit nicht auseinandergesetzt hat. Zudem ist es nicht mit drei vier Sätzen die man auswendig lernt getan. Denn der Mehrheit wurde auch ein „falsches“ Lernen in der Schule gelernt.
Der gewohnte Denker, der hat einen entwicklungsorientierten Nachholbedarf und nicht einfach nur einen inhaltlichen, den er eben mal rasch „aufforsten“ könnte. Ab da verabschieden sich die meisten – selbst entschieden – von ganz alleine.

Und was am ende des Weges steht, ist in jedem Fall die Erkenntnis, dass die Mehrheit die ganze Zeit an eine Märchenstunde (mit Privilegien) belohnt geglaubt hat.

„Wenn der Gegner an der Wand steht, wird damit die Investition des Opfers* und dadurch auch seine Intelligenz in Frage gestellt. Niemand kann das akzeptieren… nicht mal sich selbst gegenüber.“ Revolver, 2005

* also der Gegner an der Wand

Erst die Tage schrieb ich darüber, dass so manche Kommentare auf Youtube nur für mich sichtbar sind. Bei einer Bekannten ist das ebenso.

Sicher herrscht Meinungsfreiheit und jeder kann seine Meinung sagen, nur bestimmt er nicht, wo er sie sagen kann. Sicher ist die Meinung immer frei, nur nicht derjenige, der sie von sich gibt.

Stellt sich somit die Frage, was „Land“ bedeutet. Land (politisch) oder der namenlose Boden und der Mensch in der irrigen Vorstellung, es gehöre ihm, gleich wie viele Urkunden er darüber zu besitzen meint.

Was die Meinungsfreiheit angeht, auf diese Weise umschifft man die einst von den Gesetzgebern wohlwollend zugestandenen Grundrechte (Okay, die gelten ja nur für die „Bürger“. Ich spiele ja nicht die Rolle des Staatsbürgers, da ich nicht mehr mit „D“ oder „Deutsch“ gebrandmarkt bin.).

Gesetzlich festgelegte Grundrechte sind im Kern nur Privilegien, gelten also nur im Rahmen des Wohlwollens der gebenden Autoritäten, damit verbundener Fremdbestimmung und nur für Personen und nicht für Menschen, die ja bereits alle Rechte in sich tragen, diese jedoch keinem Staat (in der Regel eine Betreuungseinrichtung) angehören.

Schaut man sich einen Vertrag mal ganz genau an, so berührt zwar die Feder das Papier, jedoch nicht der damit formulierte Gedanke.
Auch dann nicht, wenn es sich um Gesetze handelt, die für Personen gemacht sind, nicht für Menschen. So am Rande.

So manches Tier bekommt ein Brandmal, um darüber den Eigentümer anzuzeigen. Das ist beim Menschen (der sich für die Person hält) etwas zu auffällig, denn dadurch würde er erkennen, dass er jemandem gehört.
Da ist es mit dem Personalausweis einfacher, da er diesen in der Regel bei sich trägt und ihn auch noch selbst bezahlt.
Hinweis: Es gibt kein Gesetz, was das Mitführen des Personalausweises vorschreibt. Ebenso, was das Thema „Mittagsruhe“ angeht.

Das Tätowieren von Zahlen ist zwar umständlich, jedoch könnte man sich das Geld fürs Passfoto sparen. Man braucht dann nur noch eine Nummer, unter der dann alles an personenbezogenen Daten abgespeichert wird.

Sie merken, es wird schnell lächerlich. Das ist übrigens eine hervorragende Möglichkeit die Nummer an sich in Misskredit zubringen, sie also ins Lächerliche zu ziehen.

Eine Information am Rande: In den Niederlanden weigern sich wohl über 87.000 Ärzte und Pflegekräfte, sich impfen zu lassen.

„IN den Niederlanden…“

Für die sogenannte Pandemie bietet das „neue deutsche Arbeitsrecht“ keine Rechtsgrundlagen, da es Pandemien nicht abdeckt und so ein rechtsfreier Raum herrscht, der sich in der Regel mit Machtgebaren der Vorgesetzten und Geschäftsleitungen füllt.

„Bist du nicht willig, sonst gibts kein Gehalt.“

Zwei Bekannte sagen, dass sie immun sind und begründen dies damit, dass sie nachts die Leichen im Auftrag abtransportieren.

Wahrscheinlich ist die Gesellschaft nur überaltert und man versucht diesen Umstand dazu zu nutzen, um noch etwas Zeit für den eigenen Machterhalt zu gewinnen oder bis wenigstens ein Teil der Bevölkerung mal über die eigene Gehorsamsbereitschaft vordenkt, die eine Steilvorlage für diktatorische Systeme und Hierarchien im Allgemeinen ist.

In Paraguay soll es um diese Jahreszeit ja sehr schön sein, wenn man gerade mal kein „Corona“ hat und genug Geldmittel, um seine eigene Armee gegen die Bevölkerung aufzustellen und nicht nur zu erleben.

Da sind wir – schwupps – ja bei einem anderen Thema. Die Bundeswehr soll wohl die Impfungen „absichern“. Ist das jetzt so etwas wie eine „Sturmabteilung“, während der Rest für „Freiheit“ und „Demokratie“ am Hindukusch kämpft? Wie auch immer.

Sie können die Lage weiter als „ernst“ betrachten. Sie ist es nicht, sie ist lediglich hoffnungslos. Und dies in der Weise, dass sich das Alte lautstark verabschiedet, während es sich aktuell nur künstlich aufbläht.
Wer meint, er erlebe nun eine Diktatur, der überlege mal, ob er die ganze Zeit nicht bereits in hierarchischen Strukturen eingebunden war und nur weil der dafür „belohnt“ wurde, hat er das alles mitgemacht.

Über die Jahre der konventionellen Aufklärung war eines ganz sicher, keiner der Akteure war wirklich an etwas „Patriotischen“ interessiert, sondern, dass sein Erreichtes weiter auch „sein“ Erreichtes bleiben sollte. Erzählen Sie mir also nichts über Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, „Blut und Ehre“.

Ach so. Die Tinkturen, die da in den letzten Monaten zum Impfen zusammengebraut wurden, sind alle gefährlich und wenn Lauterbach selbst sagt, dass sie nicht wirklich helfen, dann würde sich üblicherweise die Frage stellen, warum dann der ganze Aufriss?

„Sie wollen uns alle versklaven!“ „Nein, nur dich. Du kannst das so gut. Das haben wir mit den anderen, die das bestimmen, bereits besprochen.“

Das hat man davon, wenn man immer meint, gerechte Vorgesetzte wählen zu müssen, die schon wissen, was für alle gut und richtig sein soll, zumal es sich auch nur um Zahlen handelt, die man beliebig „zurechtrechnet“ und mit der man die Bevölkerung recht gut „beeindrucken“ kann.

Es herrscht der Glaube, man könne das Leben verlieren, weil man gelernt hat, dass es einem gehören würde. Über diesen anerzogenen Irrglauben lassen sich ganze Gesellschaften ganz locker „im Zaum halten“.

Erkennen Sie nun, dass es nicht ausreicht, nur andere zu wählen, um sich weiter selbst auf Arbeiten gehen und Geld verdienen reduzieren zu können? Gewohnte Denke hilft nicht weiter. Nein,sie zeigt einem nur, wo man „zuhause“ ist und wem man „gehört“.

Die Situation erscheint aus prinzipiell gewohnter Sicht gruselig für die Beteiligten, aus neuzeitlicher Sicht, hat sich die Gesellschaft bisher gegen jegliche Hinweise zum Um- und Weiterdenken erfolgreich zur Wehr setzen können.
Den Druck erzeugen die Teilnehmer der Gesellschaft dabei selbst, indem sie weiter am Alten festhalten – bangen, klagen oder ignorieren.

Um an dieser Stelle gleich einen Einwand zu platzieren: Wer Unterwerfung erkennt, frage sich warum er sie plötzlich erkennt.
Denn wie gesagt, hat sich die Gesellschaft bisher auch selbst unterworfen.
Durch die gewohnte Schuldzuweisung entmachten sich die Akteure dabei selbst, während „die Beschuldigten“ damit ein Spiel treiben. An diesem Punkt erkennt man den ersten Schritt aus dem gewohnten Kreisverkehr.

Auf der anderen Seite lässt sich die Nummer nur als „Lachnummer“ handhaben, was so außerhalb gewohnter Aktionismen abläuft, gegen die sich das System nicht wehren kann, allein weil es nur ein Glaubensgebilde ist.
Übliches Bestreben, die „schuldigen Hauptverantwortlichen“ bestrafen zu wollen, kann man sich getrost sparen, weil a) jeder bisher an der kollektiven Märchenstunde mitgemacht hat und dafür mit wohlwollend zugestandenen Privilegien belohnt wurde und b) es um die Weiterentwicklung der Teilnehmer der Gesellschaft geht, wo man Freiheit nicht einfach geschenkt bekommt, sondern in sich selbst zu entwickeln hat.

Das ist auch der Grund, warum von der gewohnten Seite mittlerweile so geschoben wird, während die träge Masse „die letzte Mauer“ des Alten nur noch umzuwerfen braucht. Allerdings weiß sie nichts davon. Tragisch.

„Everything you want is on the other side of fear.“ An der Wand einer Diskothek, Atomic Blonde, 2017

„Wahrheit und Lüge. Menschen wie wir kennen den Unterschied nicht.“ „Doch wir kennen den Unterschied, David. Wir ignorieren ihn nur.“ Dialog zwischen „David Percival“ und „Lorraine Broughton“, Atomic Blonde, 2017