Von Äußerlichkeiten und dem unendlichen Warten auf den Messias

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(v1.1*) Gerade in diesem Zeiten offenbaren sich nicht nur die, die vermeintlich als die „Bösen Wichte“ enttarnt werden sollen. Darüber hinaus zeigen sich auch jene, die entweder ihnen (an)gehören und jene, die an sich für das Alte stehen, während ihre Forderung, dass sich etwas ändern soll, meist nur akustischer Natur ist, hofft man auf Mehrheiten.

Da Leben und Existenz zwei verschiedene Paar Schuhe sind, die in der Regel vom gewohnten Denker irrtümlich gleichgesetzt und für eins werden, lässt man sich auch nur allzu leicht auf gewohnte Lösungskonzepte ein, wenn es – neben dem Glauben, dass einem das Leben gehören würde – auch darum geht, dass man die erreichten Besitztümer weiter sein Eigen nennen kann.

So wird sich nur allzu gerne all jenen hingegeben, die den Behalt des Begehrten weiter versprechen. Allerdings hört das „Gehören“ nicht nur bei den materiellen Besitztümern wie Sachen und anderen Menschen auf. Vielmehr geht es auch darum, die als „normal“ angesehenen Vorstellungen, Konventionen und Traditionen, IN denen der gewohnte Denker in der Regel verstrickt ist.

Eine der Konventionen ist die herrschende Fremdbestimmung auf allen Ebenen, der Glaube an künstlich geschaffene Gesetze, die diesen Zustand verfestigen wie auch der Glaube an Vorgesetzte an sich.

Wie sollte sich etwas ändern, wenn alles gleichzeitig beim Alten bleiben soll? Ganz einfach. Man streicht die Dinge, die sich ändern sollen, einfach neu, bringt ein anderes Etikett an und schon hat man sich selbst und seine Mitstreiter ganz locker „über den Tisch“ gezogen.
Sicher kann man sich mit solch einer Billignummer, die meist künstlich in ihrem Wert hochgetaktet und euphorisiert wird, eine Weile bei Laune halten. Doch früher oder später geht die Luft aus der selbstgeschaffenen Scheinwelt raus.

Wer weiß oder ahnt schon, dass das vom Menschen auf Basis gewohnter Denk- und Verhaltensweisen geschaffene System auf einer Luftnummer basiert?

Dass es sich insgesamt nur um ein Spiel – genauer: um ein Rollenspiel handelt, IN dem sich die Mehrheit bewegt, ist kaum jemandem wirklich bewusst. Das liegt daran, dass man – sozusagen – nur eine der drei Seiten einer Medaille in der Regel kennt.

Dass es sich um eine mentale Angelegenheit handelt, die der Einzelne nur selbständig für sich in seinem Tun, also an sich selbst zu arbeiten, den Willen der Veränderung – im Wesentlichen auf sich selbst gerichtet, etwas verändern kann, wird ihm sein „Ich“, was in der Regel über ihn herrscht, meist davon abraten.

Es ist irrig zu glauben, dass der gewohnte Mensch Macht über sich selbst hat, weil er nicht weiß, dass sein „Ich“ nur durch ihn spricht, was sich gegen Veränderung durch reichlich entwickelte Konzepte zu wehren versucht.
Aus diesem Grund klammert es sich an die vielen bekannten Vorstellungen, an „gerechte“ Vorgesetzte, an mit Zahlen bedrucktes Papier, an Eigentum und Besitz, an Fiktionen, wie Staaten und positives Recht, Familien und sonstigen Institutionen.

„Staat (ugs. bzw. nichtfachspr. auch Land) ist ein mehrdeutiger Begriff verschiedener Sozial- und Staatswissenschaften. Im weitesten Sinn bezeichnet er eine politische Ordnung, in der einer bestimmten Gruppe, Organisation oder Institution eine privilegierte Stellung zukommt – nach Ansicht einiger bei der Ausübung von (politischer) Macht; nach Ansicht anderer hinsichtlich sowohl der Entfaltung des Einzelnen als auch der Gesellschaft…
…Entscheidende Bestandteile der heute gesetzmäßigen* Begriffsdeutung sind eine irgendwie geartete politische Vereinigung einer größeren Menschengruppe, die in einem mehr oder weniger geschlossenen Gebiet unter einer mehr oder weniger einheitlichen Form der – etablierten, durchgesetzten oder beschlossenen – Machtausübung lebt.“ Wikipedia

* gesetzmäßig und gesetzesgemäß sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Und all das, was darüber hinaus „gemeint“ wird, ist gesellschaftlich-informativ schon mal vorbelegt und zwar so, wie es den Denk- und Verhaltensweisen der Mehrheit entspricht.
Das was mit „Gott“ personifiziert wird oder „Messias“, die „woanders“ oder „wann anders“ existieren oder existiert haben, sind verhüllende Begrifflichkeiten für das „Leben“ und das „Bewusstwerden“ des Menschen selbst, wobei beim Erkennen die räumlich zeitlichen Aspekte ausgehebelt werden und die „gewohnten Vorgesetzten“ ihre Bedeutung verlieren.

„Himmel“ und „Hölle“ sind somit keine Orte, wo man nach dem Tode hinkommt, sondern zwei Geisteshaltungen im Hier und Jetzt und wiederum der Aufgabe, die eigenen Denk- und Verhaltensweisen zu hinterfragen, einschließlich der anerzogenen „objektiven Haltung zur Welt“. Denn siese ist eine Illusion.

Reklame: Gleich wie man es drehen und wenden mag: Es geht darum, dass System in Frage zu stellen.

Fazit:

Mit dem System hängen zusammen, –

  • der Glaube an den Wert von mit Zahlen bedrucktem Papier und „Sichteinlagen“ auf dem Konto und ihren Abkömmlingen, für die sich die Gesellschaft freiwillig versklavt,
  • der jungen Mensch muss erst mal was werden (im Rahmen autoritär-gesellschaftlicher Entsprechung), während er bereits ist,
  • der Glaube an Eigentum und Besitz, dass einem etwas oder jemand gehört, was man alsdann auch wieder „verlieren“ könnte,
  • gelebte Unvernunft und Gewissenlosigkeit mit ihren umgekehrten Betitelungen,
  • die anerzogene Opfer- und die Täterrolle, je nach dem, welche gerade opportun ist,
  • Titel, Pöstchen, Karriere und Aufstieg,
  • fiktive Gebilde wie Staaten die auf Rechtsfiktionen basieren, wobei die einen die künstlichen Regelwerke schaffen und die Masse sich daran zu halten hat,
  • künstliche Regelwerke, die in der Regel nur die Auswirkungen gesellschaftlicher Unvernunft* und Gewissenlosigkeit* oberflächlich (durch Bestrafung) kaschieren, während die *Ursachen unbehandelt bleiben sollen,
  • wohlwollend zugestandene Privilegien wie die Teilhabe an der Macht und Teilhabe am Geldsystem,
  • an die „Rechtmäßigkeit“ von durch Bestrafung anerzogene Verdrängungskonzepte wie Kampf, Flucht, Widerstand, Ignorieren, Ab- und Ausgrenzen, Beratungsresistenz, allgemeiner Unglaube, Lügen, Sichern, Verteidigen, weitschweifige Toleranz und die allseits beliebte Schuldzuweisung. Das in einem selbst herrschende Feindbild, was auf den ersonnenen Gegner projiziert wird, soll die Konzepte damit rechtfertigen und umgekehrt,
  • die konsequente Bekämpfung von Symptomen, im Rahmen eines Geschäftsmodells, angetrieben durch den Motor aus Unvernunft und Gewissenlosigkeit,
  • die Betreuung von Unvernunft und Gewissenlosigkeit, während die Entwicklung beider nach Möglichkeit außen vor bleiben soll, damit auf der einen Seite das Komfortsofa weiter „geschont“ wird und auf der anderen die Funktion der Betreuer,
  • dass gestern alles besser war,
  • Neugier (geistige Entwicklung) wurde durch Gier (materielle Entwicklung) ersetzt,
  • Personifizierung des Lebens (Gott) und des Bewusstseins (Jesus, Messias), dadurch raumzeitliche Verschiebung und scheinbare Unerreichbarkeit durch den Menschen
  • der Glaube an vom Menschen geschaffenes, positives Recht, Ergattern damit verbundener Positionen (Legislative, Judikative, Exekutive und Verwaltung),
  • auf Belohnung hoffende Unterwerfung und entsprechend Belohnung für getane Arbeit,
  • Anerziehen der gesellschaftlich als „normal“ erachteten Gehorsamsbereitschaft und damit verbundenen hierarchisch-motivierten Ordnungsprinzipien und Organisationsstrukturen,
  • die Wahl von Vorgesetzten, die es für alle dann richten sollen, während sich die Masse aus arbeiten gehen, Geld verdienen und wieder ausgeben „konzentriert“ (reduziert),
  • „abgegebene“ Verantwortung an Vorgesetzte und selbst keine Konsequenzen tragen zu müssen,
  • das Rollenspiel, was mitunter als „alternativlos“ verteidigt wird/wurde,
  • dass der Mensch denkt, er sei sein „Ich“
  • usw.

Die „wertschöpfende“, arbeitende Gesellschaft ist vom realen Leben abgekapselt und zirkuliert zwischen den drei Kaufleuten „Bank“ (wo das Geld b) über das Dar-Lehen ins System kommt, und der Dar-Lehensnehmer es selbst durch seine „Sicherheiten“ mit einem angeblichen Wert belegt sowie b) sein Geld verwalten lässt), dem „Unternehmen“, wo er für getane Arbeit (Arbeiter = neudeutsch für „Sklave“) mit „Sichteinlagen“ und mit Zahlen bedrucktem Papier „entlohnt“ (Lehen) wird, um damit im „Kaufmannsladen“ Waren zu kaufen, die andere „Arbeiter“ in anderen „Unternehmen“ produziert haben.

Es reicht also nicht, einfach nur die Banker abschaffen zu wollen, während der Rest des Unsinns weiter bestehen bleibt.

Da stellt sich natürlich die Frage, wenn das alles Unfug ist, was hat es a) insgesamt für einen Sinn und b) was hat es mit der Materie dann auf sich?

Die alte Ordnung a) glänzt in sich selbst vor Verdrehungen und richtet sich so gegen die natürlichen Regelwerke, und nur durch die Infragestellung der alten Ordnung gelangt man zu dem, was längst vergessen war. Materie und alles Immaterielle ist im Rahmen seiner Formgebung ein Akt der Speicherung von Gelerntem.

Es heißt: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“

Alles was sich zwischen Himmel (Geist) und Erde (Materie) ereignet, ist eine Form von der Realität, was wiederum so manchem Dilemma eine vollkommen andere Bedeutung zukommen lässt, siehe bspw. der Holocaust, wo darüber gestritten wird ob er stattgefunden hat oder nicht.

„Christen“, „Juden“, „Moslems“ usw. sind auch nur Rollenspiele, die als „echt“ erachtet werden, ebenso wie „Politiker“, „Minister“, „Präsident“, „Richter“, „Soldat“, „Patriot“ „Polizeibediensteter“ usw.

Die Beantwortung dieser Frage hat im Rahmen der Wechselwirkung zwischen Geist und Materie keine Bedeutung, mehr entsteht aus dieser die Frage, welche Denk- und Verhaltensweisen sind dafür verantwortlich, dass Derartiges überhaupt geschehen kann – ungeachtet, dass Menschen mitunter durch Menschen sterben, während sich nur die feindlich gesinnten „Iche“ (Personen, Rollen, Hüllen) untereinander bekämpfen, während die Menschen denken, sie seien ihre „Iche“.

Letztlich bekommt man immer das, was man sich nimmt, und das wird durch die Denk- und Verhaltensweisen bestimmt und nicht durch hübsche Worte.