Phänomene betrachten

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(v1.3*) Kennen Sie noch die Zeiten, wo gegen Geld anderen geholfen wurde oder bei einer entsprechenden Nachfrage sogar erfolgreich eine Marktlücke besetzt werden konnte? Das ging dann solange, bis die Geschäftsidee kopiert wurde. Das waren noch Zeiten.

Aktuell wollen „alle“ irgendwie Masken machen. Sich schützen zu wollen, erzeugt einen Bedarf und schon stehen sie wieder Gewehr bei Fuß, denn auch die eigene Existenz steht ja auf dem Spiel. Es gibt also allen Grund dazu. Die passende Pandemie findet dabei gewohnt im Kopf statt und wird heißer gegessen, als sie gekocht wird.

„Wie kann man von der Krise profitieren“, fragte mich neulich sogar jemand, worauf ich sagte, mit der Not der anderen macht man kein Geschäft. Auch beim später begonnenen Projekt, war meine Einstellung genau diese. Doch je weiter es voranschritt, ich war mit der Konstruktion beschäftigt, erreichten mich mehr und mehr Informationsbruchstücke, die ein finanzielles Interesse offenbarten und die Absicht einer rechtlichen Sicherung (Schutzmarke).
Plötzlich bewegten sich im Projekthintergrund einige namentlich sehr bekannte Firmen und Anwälte, von denen ich nur hörte, denn ich war nur soweit in das Projekt informiert, dass ich plötzlich nur noch Informationen bekam, die mein Tun betrafen, jedoch an keinem Treffen beteiligt.

„Wir haben uns da was ausgedacht, kannst du das mal umsetzen?“

Hinweis: Ein System, wie es in der Regel in hierarchischen Strukturen herrscht, bedient sich in der Weise seinen Teilnehmern, indem es nur die Informationen an die Teilnehmer weitergibt, die sich im Rahmen ihrer Handlungsfähigkeiten bewegen, während dem Einzelnen der Blick auf das Ganze verwehrt bleiben soll. Auf diese Weise nimmt er an etwas Teil, ohne zu wissen, was die wesentliche Absicht des Ganzen ist. Mangelndes Gewissen und Gespür lassen ihn gefühlt blind sein.

Ich mag die Behauptung in den Raum stellen, dass dies die Grundlage für einen gut gehenden Faschismus ist, der nicht nur an eine „bekannte“ politische Ideologie gebunden ist.

„Nehmen Sie einmal den Fall eines Völkermordes. Da beschließt ein eiskalter Diktator fünf sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder umbringen zu lassen. Dafür braucht er doch mindestens eine Millionen Komplizen. Mörder und Henker. Wie macht er das, dass man ihm gehorcht?“

„Indem er die Verantwortung auf viele Leute verteilt. Ein Diktator braucht einen funktionierenden Staatsapparat. Das heißt, er brauchen Millionen von kleinen Funktionären, von denen jeder eine anscheinend eine unbedeutende Aufgabe wahrzunehmen hat. Und jeder von ihnen wird diese Aufgabe ausführen – mit Kompetenz – und ohne Bedenken. Und niemand wird sich klarmachen, dass er der millionste Teil eines grausamen Verbrechen ist.

Die einen werden die Opfer verhaften. Sie haben nur den Befehl ausgeführt, jemanden festzunehmen. Andere verantworten den Transport in die Lager. Und dabei haben sie nur ihren Beruf als Lokomotivführer ausgeführt. Und der Lagerkommandant, der die Pforte hinter den Opfern zuschlägt, tut sein Pflicht wie ein gewöhnlichen Gefängnisdirektor. Natürlich werden die Mörder und Henker am Ende der Kette besonders ausgesucht. Aber den einzelnen Gliedern der Kette macht man den Gehorsam so einfach wie möglich.“ „Prof. David Naggara“, I wie Ikarus, 1979

Als Staatenloser geht das natürlich nicht, eine Steilvorlage zu geben, die als finanzielles Karrierekatapult dient, was ich zu Beginn eindringlich dargelegt hatte. Ich verließ das Projekt, als ich merkte, dass meine Fähigkeiten tatsächlich nur dazu verwendet wurden.

So am Rande. Die gesellschaftlich bisher heimlich gelebte Distanzierung wird nun öffentlich zur Schau gestellt. Ein Meter fuffzig, die die Welt verändern.

Das alles war natürlich nicht einfach nur geschehen, sondern sagte mir, dass in den bisher im Blog dokumentierten Betrachtungen noch etwas zu ergänzen ist. Das war unter anderem das Thema: Theorie und Praxis.

Die aktuelle „Pandemie“ ist im Kern eine geistig-ökonomische und betrifft im Grunde all jene, die weiter im Alten ihre „Schäfchen ins Trockene“ zu bringen beabsichtigen.
Zwar versucht man die Nummer durch Geld hineinpumpen eine Weile noch am Laufen zu halten, doch wer soll die geglaubte Rückzahlung der so entstandenen Schulden wieder „ausgleichen“? Wer sorgt im Wesentlichen dafür, dass ein System funktioniert und durch welche Handlungen geschieht das?

Wer bisher gerade so über die Runden kam, der wird nach mehreren Monaten überhaupt nicht in der Lage sein, noch zusätzliche Zahlungen zu leisten. Ein sinnloses Unterfangen, während schon mal gelugt wird, wen man denn für die eigenen Probleme „vor den Karren spannen“ kann. Gedanken zum darauf herumdenken.

„Wo bekommt man nur das verdammte Geld her, wenn keiner mehr welches hat?“

Das System geht zu Ende, was nicht einfach bedeutet, dass die „ungerechten“ Vorgesetzten am Ende nur gegen „gerechte“ ausgetauscht werden.
Das System selbst ist jene geistige Bühne, bestehend aus den als „normal“ deklarierten Denk- und Verhaltensweisen der Gesellschaft – der globalen Gesellschaft. Behauptungen?

Wenn Sie den Zusammenhang zwischen der Konditionierung auf Gehorsamsbereitschaft und damit verbunden sichtbarer Organisationsstruktur kennen, genügt nur ein Blick, wie ein „Land“ (Fiktives Gebilde, erdacht vom Menschen, basierend auf seinen Denk- und Verhaltensweisen der Ab- und Ausgrenzung) organisiert ist, kennen Sie die Kernverhaltensmuster der Bevölkerung.

Unternehmen sind letztlich auch nur künstlich entstandene Dauereinrichtungen gesellschaftlich tolerierter Sklaverei, die sich gerne im Wettstreit mit anderen sehen, was im Kern nur ein gegenseitiges Aufhetzen darstellt, basierend auf dem Glauben an Zahlen, „Sichteinlagen“ und mit Zahlen bedrucktem Papier.

„Der Sklave der Woche.“

Zwar ist Sklaverei verboten, doch wenn sie freiwillig geschieht und auch noch belohnt wird, dann kann es ja nicht wirklich falsch sein.
Das ist für viele ein sehr harter Tobak, da sie ihr bisheriges Dasein auf diesem Fundament, auf diesem Glaubenssatz aufgebaut haben oder aufbauen.
Die gewohnte Verlockung ist groß, da man mit dem Bedruckten etwas oder jemand kaufen kann, das oder der einem dann „gehört“ oder über den man dann „bestimmen“ kann oder belohnt, über sich bestimmen lässt.
Hat man das erst einmal erkannt, ist jedes Handeln verwerflich, was eine weitere Unterstützung eines solchen Systems angeht.

Man kann sich irriger Weise auch nicht gegenseitig befreien, wenn die individuelle immaterielle Entwicklung menschlicher Eigenschaften gleichzeitig damit ausgehebelt wird. Man kann im Grunde niemandem helfen, ein besserer Sklave zu sein. Während das Gezänk um das mit Zahlen bedruckte Papier die Köpfe vernebelt und gewünscht(!) und gewollt(!) weiter anhalten soll – und gleichzeitig für die auf dem Planeten bestehenden Umweltprobleme und Selbstentmenschlichung verantwortlich sind.

Die Hartgesottenen gestalteten sich den Moment des Erkennens selbst. Es gibt keine anderen, die schuld daran sind. Es scheint so, als ob sie sich den Schmerz immer wieder selbst antun, den sie einst in der ersten Bestrafung erfahren haben.

Der Glaube an das was „gelden“ soll, hält die Teilnehmer der Gesellschaft gegenseitig unten, während sie weiter alles zu traktieren versuchen, um wieder in den alten Zustand, dem Streben nach „finanzieller Freiheit“ zurückzukehren.

Das verursachende Phänomen beruht in der Regel – wie des Öfteren, beschrieben – auf einer Bestrafung des Menschen für seine eigenständige Entwicklung. Daraus entwickelt sich ein Verhaltensmuster, später jeder Autorität zu entsprechen, ihr hörig zu sein.

Das gesamte System der alten Ordnung wird in dem Moment gewohnt unbedachter „Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft“ meist in der Familie erschaffen und in den künstlich geschaffenen Institutionen: gesellschaftliches Umfeld, Kindergarten, Bildungseinrichtungen, Staat, Kirchen und Unternehmen, mit Zahlen bedrucktem Papier belohnt, weitergeführt und verfeinert.

So geht es stets darum, möglichst viele Abhängigkeiten zu erzeugen, von denen man einen materiellen oder monetären Vorteil ziehen kann – selbst mit bescheidener Gier.
Damit dies funktioniert, bedarf es einer gewissen Unbewusstheit bei jenen, denen man etwas zu verkaufen versucht, während man sein eigenes Gewissen damit beruhigt, die anderen brauchen ja schließlich eine „Lösung“ (in der Regel verbunden mit einer ökonomischen Absicht).

„Was nüscht kost‘, das taucht nüscht.“

Der bestrafte Mensch wird sich in der Regel zunehmend im außen darzustellen versuchen, um so die Energie (durch Aufmerksamkeit) zu erlangen, die er sich sonst durch die entschlossene eigene Entwicklung „geben“ würde. Gewalt ist dabei nur der Ausdruck eines schwachen Menschen. Gewalt – das Werkzeug der Unwissenden.

Der Unterworfene bleibt so weiterhin Gehorsamsbereit, während ihm mögliche Belohnungen winken – solange sich die Ziele der ihm vorstehenden Autorität nicht spontan ändern.
Die Autorität ist in der Regel genauso gestrickt, wie er Unterworfene selbst. Umso mehr sind die wohlwollend überlassen Privilegien in Frage zu stellen, da sie offensichtlich geistige Werkzeuge der Fremdbestimmung sind.

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Bedeutungen, die wir den Dingen verleihen.“ Epiktet 2.0

Die wohlwollend überlassenen Privilegien lassen die Gläubigen eine Scheinwelt erzeugen, die soweit geht, dass man sich insgesamt vom Leben abwendet, während man die geschaffene Simulation vorzieht und sogar für ihre Vorgesetzten verteidigt.

Staaten sind innerhalb der Simulation auch nur geschaffene Fiktionen – Institutionen, zusammen mit all den vom Menschen künstlich geschaffenen Gesetzen, basierend auf den die Menschen beherrschenden Denk- und Verhaltensweisen und nebenbei erzeugten Gruppenzwang, des “Meta-Ichs“.

Der Grund weil man auch große Massen beeinflussen kann, liegt eben in den als „normal“ deklarierten Denk- und Verhaltensweisen. Die einem zu Beginn des Erdenlebens „mitgegeben“ werden.
„Mitgegeben“ ist im Kern der falsche Ausdruck, da sie getriggert durch bestimmte Aktionen (z.B. Bestrafung und Bevormundung) sich im Erfahrenden selbst entwickeln.
Das wiederum zeigt, dass er diese auch nur selbst ändern kann.

Daraus lässt sich auch die Notwendigkeit des Umdenkens im Umgang mit dem neugeborenen Leben ableiten.

Die durch gewohnte Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft entstandene Simulation des Lebens schafft „Beweise“, um sich selbst den Eindruck zu vermitteln selbst real zu sein, durch bspw. geschaffene, virtuelle Realität (VR), Künstliche Intelligenz (KI), Kunst und Schauspielerei.

„Der Mensch, der im Kino sieht den amerikanischen Schauspieler Chris Evans „Capitain America – The first Avenger“ in der Rolle als „Steve Rogers“, der wiederum in der Rolle als „Capitain America“ agiert.
Der Mensch weiß in der Regel nicht, dass ihm seine Denk- und Verhaltensweisen nur vorgaukeln, dass er selbst in der einzigen alternativlosen Realität leben soll.
Die „Alternativlosigkeit“ gaukelt ihm sein „Ich“ vor, weil es im Wesentlichen an der Gestaltung der Realität beteiligt ist und durch die Bestrafung den Willen zu seiner eigenen Veränderung für gewöhnlich ablehnt.“

Eine gewisse Realität kann man deshalb auch nicht abstreiten, was jedoch auch zeigt, dass der Mensch in der Lage ist, auch neue Realitäten zu schaffen, indem er seine Denk- und Verhaltensweisen in Frage stellt. Dort wird die Bedeutung bestimmt, die man den Dingen verleiht und ob Dinge überhaupt existieren.
Das Geschaffene ist stets nur ein Abbild des handelnden Beobachters, beeinflusst von seinen Denk- und Verhaltensweisen.
Das wiederum beinhaltet den wesentlichen Aspekt: die natürliche Entwicklung des Menschen. Beobachtete oder erfahrene Unsäglichkeiten sind nicht einfach dazu da, dass sie kritisiert und gewohnt nur verdrängt werden, sondern um Lösungen zu entwickeln, die über gewohnte Verdrängungsverhalten hinausgehen.

„Das Alte muss erst weg, und dann können wir das Neue machen.“ „Und wann kommst du dann wieder?“

Welche Bedeutungen den Dingen verliehen werden, liegt somit an den Denk- und Verhaltensweisen, die die Bedeutungen beeinflussen.

Der Irrglaube, nur weil eine Mehrheit es gleichtut, erzeugt die Vorstellung von „Richtigkeit“. Der Glaube an „Mehrheit“ ist dazu notwendig, um vorab bereits verhindern zu wollen, dass ein Einzelner das ganze Tamtam in Frage stellt.
Dabei bedient sich das System der Selbsttäuschung, indem einzeln Angesprochene die Notwendigkeit des Umdenkens insgeheim bestätigen, während diese später wieder so „funktionieren“ wie die Mehrheit, der sie meinen angehören zu müssen.

Da passt es prima, wenn jetzt viele mit Masken herumlaufen, die sie normalerweise unsichtbar aufsetzen oder die Maske auf den Mund aufsetzen und signalisieren, dass sie nichts zu sagen haben.

Je schwächer der Wille, also das Vertrauen zu sich selbst ausgeprägt ist, desto wirksamer funktioniert die Fremdbestimmung. Wille und Selbstvertrauen entwickeln sich normalerweise im Rahmen natürlicher Entwicklung, Fremdbestimmung soll diesen Prozess jedoch verhindern.

Das etwas nicht stimmt, fühlt man zunächst nur ganz schwach. Je mehr man sich jedoch damit auseinandersetzt, was da nicht stimmt, um so komischer wird die ganze Angelegenheit. Man erkennt auch, warum so viel Unterhaltung betrieben wird: Brot und Spiele. Und je mehr sich die Situation zuspitzt, desto „bunter“ wird die Angelegenheit: „Ein Kessel Buntes! Jetzt noch bunter!“

Es reicht jedoch nicht, es nur festzustellen, sondern auch weiter zu hinterfragen. Dabei offenbart sich zunehmend das System, dem man bisher naiv seinen Glauben schenkte.

„Die Behörden wissen schon, was für mich gut und richtig ist.“ Zitat

Der einfache Geist, lässt sich zu leicht ablenken und wird so zum begehrten Ziel für alle möglichen „Erneuerungen“, die er natürlich auch haben muss, um dazuzugehören.
Wer kommt schon auf die Idee, dass er – wie die meisten – gewohnt an die Arbeit gehen soll, damit er mit dem „Geld“ das kaufen kann, was ein anderer durch Arbeit produziert hat. Dies, während andere wiederum darüber befinden, was es wert sein soll.

Der Schein mit der Zahl „20“ ist nicht wirklich das „wert“, was aufgedruckt draufsteht. Die Herstellungskosten eines 20-Euro-Scheins betragen 18ct, so hieß es mal. Im Kern ist er ja gar nichts wert. Es sind die vom Menschen erdachten Zahlen, die den Wert verleihen, im Kern der Glaube des Menschen, an die von ihm geschaffenen Zahlen.
An diesem Punkt führt sich das Ganze ad absurdum.
Mit dem Glauben an einen Wert vom mit Zahlen bedrucktem Papier, hält sich der Mensch selbst und gegenseitig in einer geistigen Klappsmühle. Wer dies erkannt hat, wer wird da noch das ganze Spiel – „die Hetze nach dem begehrten Kleinod“ mitmachen wollen?

„Was, wenn wir uns entscheiden, nur noch in einer Realität zu leben, die wir selbst geschaffen haben? Macht uns das zu Wahnsinnigen? Und wenn ja, ist es nicht immer noch besser, als ein Leben in Verzweiflung?“ „John Brennan“, The Next three Days, 2011

Hinweisend: „Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man eine Rolle nur spielt oder die Rolle ist.“ (Anmerkung: vor allem, wenn man sie selbst gestaltet.)

Wer kommt dabei schon auf die Idee, dass auch die Rolle des Kaufmanns und der des Arbeiters, die wesentlichen Rollen der Fremdbestimmung darstellt und beide nur Erscheinungsform der alten Ordnung sind.

Die „Arbeiterklasse“, die alles am Laufen hält, ist sich ihrem Mangel an Vernunft und Gewissen, nicht wirklich bewusst, denn erst damit hält man den Laden am Laufen: Produzieren, konsumieren, Steuern zahlen und daraus auch die eigene Betreuung finanzieren.