Wahalb und wesrum

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(v1.1*) Es war gestern Abend 23:16 Uhr. Zuvor hatte ich mir das Video der ehemaligen AfD-Politikerin angehört.
Zumindest hat sie festgestellt, dass es darum geht, das System zu stürzen. Doch in der Regel weiß kaum jemand, was das System ist, ist die Mehrheit gewohnt auf Personen – besser: Polit-Darsteller, „Böse“ und „Schuldige“ fixiert. Und die spielen ein Spielchen mit der Bevölkerung, die sich im Modus der Schuldigensuche bewegt.

So alternativ war und ist die „Alternative für Deutschland“ nicht wirklich, weil sie auch nur gewohnte Politik macht und dem Bürger nach dem Mund redet. Das macht sie zumindest solange bis sie gewählt wird. Es wird einfach noch zu viel insystemisch gedacht.

Ach so. Nicht vergessen: Der Wähler darf gar nicht mehr wählen. Ihm fehlt dazu die Rechtsgrundlage und das, was aktuell herrscht, ist in der Tat ein rechtsfreier Raum. Ich kann gerade hören, wie im Hintergrund einmal mehr darüber gestritten wird, welche der alten Reichsverfassungen „die Gültigere“ sei.

Wer an dieser Stelle fragt, auf welcher Seite ich stehe: Ich stehe auf der Seite des Lebens und das, was von der Mehrheit zurückgesehnt wird, ist keines, sondern nur die Existenz, die abisolierte Vorstellung vom Leben, in Schmach und Selbstunterwerfung für mit Zahlen bedrucktes Papier, was sie noch nicht einmal selbst erstellen dürfen, sondern nur durch ihre Arbeit (Selbstversklavung) erhalten.

„Am 25.07.2012 wurde das Bundeswahlgesetz von 1956 vom BVerfG rückwirkend für unheilbar verfassungswidrig erklärt.“

Das mag jedoch irgendwie keiner wissen wollen, weil die Hoffnung auf „gerechte Vorgesetzte“ oder fiktive Reichsgebilde einfach zu groß und zu verlockend erscheint.

Erst gestern erhielt ich eine E-Mail, dass das „Deutsche Reich“ von den Alliierten „freigegeben“ wurde. Mein Gott, man hat noch immer nicht verstanden, dass es nicht darum geht, nur weiter in der Vergangenheit herum zu wühlen. Zeigt jedoch, wo so mancher zu Hause ist, der sich im Neuen meint.

In einer anderen hieß es, wie sehr ich Deutschland ja hassen würde, was nicht mehr als der Ausdruck für den Hass desjenigen auf sich selbst ist.

Auf der anderen Seite zeigt sich ganz deutlich, dass jene sich der alten Ordnung weiter zuwenden, wo nicht selten auch die Vorstellung herrscht, dass die „Neue Weltordnung“ eine reine „Unterwerfungsklamotte“ sei.
Noch immer hat die Mehrheit ihre Freiheit nicht erkannt und auch die Kraft, alles grundsätzlich ändern zu können.

Sie versteht nicht, dass der Ausgang im Einzelnen selbst zu finden ist. Jenes Tor, was nur durch die eigenen Denk- und Verhaltensweisen versperrt ist. Braucht es noch mehr Hinweise?

„Schick mir mal den Link“, schrieb neulich (wieder mal) jemand, der auf den Hinweis des abhanden gekommenen Bundeswahlgesetzes reagierte. Selbst Denken und Handeln tut Not.
Andere flüchten sich ins Ignorieren, andere wissen einfach nichts, weil die „Kartoffeln immer noch ein wenig dicker“ als letztes Jahr sein müssen. Das ist alles auch nicht schlimm.

Jeder hat seine eigene Art und Weise, mit dem System umzugehen… solange er nicht zu jammern anfängt und gleichzeitig jegliche Hinweise über den tatsächlichen Status verweigert, siehe: Signal „Bundeswahlgesetz“.

Wer denkt, er wäre erst seit kurzem unterworfen, war bereits die ganze Zeit unterworfen. Er hat es nur nicht bemerkt, weil man ihm „Freiheiten“ und „Freizügigkeiten“ als Freiheit hat verkaufen können. Nicht zu vergessen die vielen liebgewonnenen Privilegien.
So konnte man der Bevölkerung, unter dem Aspekt, sie müsse ja schließlich ihre Existenz sichern, ganz fleißig „auf ihrem Rücken herumtanzen“, während sie alles für „normal“ hielt.

„Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“ Rothschild

Die Rolle des auf Belohnung hoffenden Sklaven scheint jedoch zu Ende zu gehen.

Sicher herrscht Angst und Unsicherheit darüber, was die Zukunft bringen wird. Voreinig ist man sich hingegen schon: Es kann ja nichts Gutes sein und die Massen werden unterworfen und malträtiert. Geschunden ist auch ein sehr treffendes Wort. Man bestellt, was man „möchte“. Während die Masse aus dem trauten Heim gewohnter Fremdbestimmung mittlerweile „herausgeprügelt“ wird.

Der Druck, der bei den Teilnehmern der Gesellschaft entsteht, beruht darauf, dass man weiter an den alten Gewohnheiten, die den Planeten mehr und mehr für nachkommende Generationen unbrauchbar machen, immer noch festzuhalten gedenkt.

Der Grund, warum man ihnen einen besonders gruseligen „Teufel an die Wand malen“ muss, der vom ersten Tag an, an die Hitler-Zeiten erinnerte. Mit dem einzigen Unterschied, dass man dieses Mal die Gesellschaft „auf dem Kicker“ hat.
Wer da mit den gewohnten Denk- und Verhaltensweisen unterwegs ist, hat es in der Tat nicht leicht.
Doch das spielt letztlich keine Rolle, da die als „Leben“ betitelte „Existenz“ nicht das Leben selbst ist.

Ich habe die letzten Jahre damit verbracht, das System tiefergehend zu betrachten und mich zu 90% dieser Aufgabe gewidmet. Denn ohne das System zu kennen, wird sich die Mehrheit einfach nur immer schneller im Kreise drehen.

Die meisten verstehen jedoch noch nicht wirklich, was das System ist, während sie damit beschäftigt sind, mit dem Zeigefinger wild in der Gegend herumzufuchteln und die Darsteller in der Rolle der Schuldigen ausmachen zu wollen, was gleichzeitig ein sichtbares Zeichen für die Teilnahme am System der alten Ordnung ist.

Die Angelegenheit ist jedoch nicht so einfach, wie sich die Teilnehmer der Gesellschaft das denken, denn gerade diese Denke sorgt dafür, dass sie sich im Kreise dreht.

Für manche ist es der Rettungsring aus purem Gold, an dem sie sich festzuhalten meinen. Andere wiederum suchen das Klagen, Gewalt gegen sich, Gewalt gegen andere, Hassprojektionen, Resignation und Regression als Lösung.
Damit wird die eigene Entwicklung ausgeblendet und anderen dafür die Schuld gegeben, dass jene sich ja nicht entwickeln können. Das ist auch der wesentliche Grund, warum nur allzu gerne gesagt wird, dass „Merkel weg muss“.

Schuldzuweisung ist jedoch nur eines von vielen Verdrängungskonzepten, die den Menschen sich selbst gefangen halten lassen und ihn so von seiner eigenen Entwicklung abhalten.

Verdrängung ist auch der Grund, warum es so schwer erscheint, eine Zusammenarbeit zustande zu bringen – es sei denn, es dreht sich alles wieder ums Gewohnte, ums Haben und der dafür vorgeschobenen Rückforderung der sogenannten „Grundrechte“.

An dieser Stelle kann man natürlich auch anderer Meinung sein. Doch spielt das, was da so süß oder selbst entschlossen formuliert wird, keine Rolle. Warum?
Es sind die Denk- und Verhaltensweisen der Bevölkerung, die darüber befinden, was sie erlebt und was sie anzieht. Und gerade die, werden noch immer nicht angeschaut, sondern das angezogene mehr oder weniger heftig… nur beklagt und bejammert.

So manche zeichnen ein sehr düsteres Bild der Zukunft, während andere der Meinung sind, man müsse der Mehrheit nur genug von dem ins Ohr flüstern, was ihr am besten gefällt – besser: was ihren gewohnten Vorstellungen über ihr Dasein massiert.
Akustisches Balsam für all jene, die nur zu gerne ihre Haltung des „Opfers der Umstände“ bestätigt bekommen wollen.

Das ist auch deswegen so einfach, weil man nicht wirklich etwas verändern braucht, sondern weiter nur zustimmt, ja gehorsamsbereit gegenüber den eigenen Denk- und Verhaltensweisen noch schlimmer erscheinende Szenarien sich gegenseitig zuzuflüstern meint.

Das hat man davon, wenn man seine Existenz in fremde Hände zu geben meint, während es reicht einem „blühende Landschaften“ verkaufen zu können, nur weil es ja schon immer so war, schon immer ausreichte.
Nicht zu vergessen, der Faschismus, der alle gewohnten Denker über den Glauben an den Erhalt der eigenen Existenz, fest im Griff hat.

Während die Zeit voranschreitet, hofft die Mehrheit auf irgendein Signal oder ein paar Erlöser, die für sie wieder „die Kohlen aus dem Feuer holen“.
Wer etwas anderes sagt, als die in der Masse herrschende Vorstellung über die vielen „bösen“ Hauptverantwortlichen, gehört zu „den Anderen“.
Jene haben nur eines vor: die globale Unterwerfung der Massen und die allseits beliebte – besser: herbeigebetete Bevölkerungsreduktion.

Wie gesagt, jene die die Rolle der Herrschenden über die Massen spielen, machen sich einen Spaß mit ernstem Blick. Jene, die es wirklich ernst meinen, stehen dem Bürger direkt gegenüber. Denn sie haben ja auch eine Existenz zu verlieren.
Es ist letztlich nur ein Schachspiel, wo sich die Bauern gegenseitig zu opfern wissen, weil sie sich alle gegenseitig misstrauen.
Letztlich ist dies nur ein Erfolg klassischer Erziehung in der Familie.

Wer weiß schon, dass dies alles nur Hinweise sind, den eigenen Arsch zu bewegen und sich ENDLICH von den in den Familien anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen zu verabschieden, die für die Grundlage für all diese Entartungen verantwortlich sind und Freiheit nicht etwas ist, was man von anderen oder seinen Unterdrückern einfordert, die einem angeblich die Freiheit genommen haben.

Und warum? Weil bereits vorher Freiheit, Vernunft, Gewissen, Frieden und Gerechtigkeit falsch gelernt, jedoch als richtig angenommen wurden.

Nun ist die Zeit, wo sich so manche mehr und mehr der Realität gegenüber sehen, die sie erkennen lässt, dass sie sich leichtfertig und blauäugig einem System angeschlossen hat, den eigenen Entwicklungsprozess für 30 Silberlinge verkauft haben und das Gelernte nicht dazu reicht, die Gewohnheiten zu überwinden und damit auch aus der Nummer herauszukommen.

Es war die eigene Entscheidung des Einzelnen, zwar Veränderung zu fordern, während er gleichzeitig gehofft hat, selbst nicht davon betroffen zu sein. Woran man Veränderung erkennen kann? Am veränderten Verhalten und damit verbundenem Tun, natürlich. Und dies ist nur bei sehr wenigen zu beobachten.

Das „jüngste Gericht“ ist dabei jener Moment, wo der Anhänger der alten Ordnung erkennt, dass er sich das bisherige (Er)Leben grundlegend selbst etwas vorgemacht hat und ihm dies wie ein nasses Handtuch nun um die Ohren gehauen wird.

Jene, die sich bereits (lange) auf den Weg der Entwicklung begeben haben, und auch weiter verfolgten, über das gewohnte hinaus, haben damit kein Problem, wenn dies geschieht. Sie sind entspannt, denn sie gehen bereits ihren eigenen Weg.

Auf der anderen Seite weiß kaum jemand, dass die Teilnehmer der Gesellschaft bereits zusammenarbeiten, indem sie entschieden gegeneinander arbeiten.
Das sieht man dann am besten, wenn so manche zwar die Notwendigkeit einer Veränderung anzeigen, jedoch schweigen, wenn man sie (öffentlich) kontaktiert oder sie sich möglicherweise ihrer Hörerschaft beraubt sehen, wenn man die eigene Telefonnummer unter „Ihren“ Youtube-Kanal schreibt, um Kontakt aufzunehmen.

Was eine Zeit lang wie „Lösungen“ aussah, entpuppte sich recht schnell als reine Zwischenstation, die dann mehr und mehr an Bedeutung verlor: Das gesamte Thema der Staaten, des positiven Rechts und später das damit verbundene, gewohnte – für die meisten alternativlos erscheinende Rollenspiel aus Herrschern und Untergebenen.

Mit fortschreitender Zeit hat das Telefon die letzten vierzehn Tage des Öfteren geklingelt und es fanden wunderbare Dialoge statt. Ein Signal, dass sich mit dem System zunehmend auseinandergesetzt wird.

Und für die Altsystemgläubigen: Es bringt nichts, nur eine (Rechts)Fiktion oder eine Rolle gegen eine andere auszutauschen, um weiterhin nur „Geld verdienen“, um sich so selbst retten zu wollen. Man kann auch keinen anderen „Retten“, der sich selbst nicht bewegen mag. Sie bleiben selbst entschlossen zurück, weswegen dieser Blog auch eine Art „Spur aus Brotkrumen“ darstellt.

Die Kritiker dieser Gedanken haben sich in Korrelation mitentwickelt und so mancher, der in der Vergangenheit noch den Dialog suchte, offenbart sich nun als das, was er (noch immer) in sich selbst zu lösen hat.

An diesem Punkt der Hinweis, dass noch so viele Seminare und Bücher, mit denen sich so mancher zu befüllen meint, ihn nicht wirklich weiterbringen, wenn es im Kern nur im Verstand landet und später nur gut auswendig dargeboten wird, während spätere E-Mails das genaue Gegenteil seines Denkens und Handelns zum Ausdruck bringen. Antwortet man darauf, so kommt Garstiges zurück. Muss man sich das anhören oder anlesen? Ich denke nicht.

Wie gesagt: Aus gewohnter Sicht ist alles Denken und Handeln verständlich – jedoch nutzt es nichts. Aus einem Grund.
Gewohntes Denken und Handeln führt zu jenem System, was sich sicht- und spürbar durch zur Gehorsamsbereitschaft erzogenen Untergebenen, die immer wieder irgendwelche Vorgesetzte meinen wählen zu müssen zum Ausdruck bringt.

Sichtlich müssen die Massen in die Freiheit getrieben werden, während sie aus gewohnter Sicht, nur ihre weitere Unterwerfung erkennen wollen, die bereits die ganze Zeit bestand.
Die Unterwerfung wurde mit Privilegien und dem blauäugigen Glauben an sogenannte Grundrechte und „gerechte Vorgesetzte“ erkauft.
Freiheit ist kein Zustand, den man anderen wohlwollend gewährt, während man jenen, im Schoße ihrer Betreuung, weiter „Zucker in den Arsch bläst“.

Im Kern geht es um die Überwindung der Angst, die bisher ein guter Deckel für den anerzogenen Glauben, an das so alternativlos erscheinende System war.

Sicher ist es für manchen schwer zu verstehen, dass das ganze Corona-Tamtam dazu gedacht ist, dass sich der Einzelne anschaut und erkennt, wer er wirklich ist, damit er von da aus zu dem wird, was er über sich selbst „belohnt“ vergessen hat – für manche: am besten vergessen sollte.

Die meisten wissen nicht, was es ist und denken noch immer im gewohnten Rahmen. Die Aufgabe diesen Rahmen zu überwinden, bekommt jeder als eine Art Angebot vom Leben. Ob er sich dafür entscheidet, ist ihm überlassen.

Das, worum es geht, hat nichts mit der gewohnten Sichtweise, die mit Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut zu tun hat und dass einem etwas oder jemand gehören würde. Vielmehr ist es das Gegenteil von all dem.

Hinweis: Da man niemandem sagen, kann, was er zu tun und zu lassen hat, sind dies alles auch nur Gedanken, damit er sich selbst  auf den Weg macht.

Mit diesen kritischen Worten mag ich auf meine Weise all jenen Mut und Kraft zusprechen, den Blick über den Horizont nicht nur zu wagen, sondern zu überschreiten, dauerhaft zu überschreiten.

Musikalische Untermalung: