Ein System heißt „System“,…

…weil es nach Gesetzmäßigkeiten arbeitet, die es erhalten – also regelmäßig (den Regel gemäß). Es „geschieht“ mit System.

Eine Regel, das alte System aufrecht zu erhalten ist dabei, sich auf mögliche Schuldige zu konzentrieren, um jenen so weiter Aufmerksamkeit und Energie schenken zu wollen.
Der Aufmerksamkeit ist es gleich, ob man dafür oder dagegen ist. Und einfach nur dagegen sein, macht keinen Sinn und ist schlichtweg zu „einfach“ gedacht.

„Ich bin dafür, dass wir dagegen sind.“

Und solange ist man auch Teil des Systems, was man nicht selten gleichzeitig loszuwerden versucht oder noch mit mehr oder weniger süffisanten Beschreibungen darzulegen mag.
Problemorientierung bleibt dabei Problemorientierung – also Wurst, wie viele sich da zusammenfinden mögen, die „gegen“ etwas sind. „Ich weiß, ich weiß“, reicht dabei ebenso wenig, wenn es nicht „verinnerlicht“ ist und sich neue Denk- und Handlungsweisen ergeben.

Gegen etwas zu sein, ist ein Ausdruck für das zunächst in einem selbst vorliegende Unvermögen, sich seines eigenen Verstandes zu bemächtigen, wobei der in der Regel mit seinen paar Werkzeugen nicht einmal ausreicht. Eigene Erfahrung.

„Wer einen Hammer nur sein geistiges Eigen nennt, sieht in jedem Problem immer nur einen Nagel.“

Lösungsorientierung geht dabei über das gewohnte Dagegensein (Kämpfen, Widerstand und Gewalt ins Außen) oder Flucht (Aufgeben, Scheitern und Gewalt an sich selbst)– alles Mittel nach dem Prinzip der Verdrängung – hinaus. Denn was nur hilft, ist ein Umdenken, was man jedoch gleichzeitig zu vermeiden oder sich mit halbseidenem Wunschdenken zu versüßen versucht.

Der dabei selbstgemachte Druck, steigt nur weiter an, das damit verbundene Gejammere klingt nur entsprechend lauter und die Liste möglicher Schuldiger wächst dabei an. Ich schreibe dies aus meiner eigenen Vergangenheit heraus.

Sowohl Druck wie auch das Gejammere, sind lediglich Ergebnisse jener wirkenden „Gesetzmäßigkeiten“ – vorausgesetzt, man hat in sich selbst die Verhaltensregeln gewohnter Verdrängung überwunden – und darum geht es bei dem ganzen Thema.

Rache, das älteste Motiv der Menschheit, ist dabei jene Handlung, den natürlichen Ausgleich von etwas Gesätem, selbst in die Hand zu nehmen, um „vergelten“ oder „abrechnen“ zu wollen. Dem Ungläubigen würde also ein „es regelt sich von selbst“, nicht genügen.

Viel einfacher wird es, wenn man den Prinzipien widmet, die ein System an sich ausmachen, statt sich gewohnt nur mit den dargebotenen Inhalten zugeposteter, überemotionalisierter Endzeitszenarien und damit verbunden, gegenseitiger Vergiftung und Traktierung offen liegender Angstmuster auszusetzen. Szenarien, die aus den das System erzeugenden Regeln heraus entstehen.

Dann wird auch klar, warum es keiner Verfassung in schriftlicher Form mehr bedarf, wenn das Volk sich in gewohnter Verfassung (Verhalten, Konditionierungen und Konventionen) bewegt.

Sicher. Alles hat seine Richtigkeit, was damit bedeutet: Dass mehrheitlich nur mit Schmerz und damit Überwindung der Angst gelernt wird. Aller Schmerz kommt nur vom Festhalten. Wem sind diese Aussagen lieber?

Wer sich dabei die Endzeitszenarien anschaut, ist dies lediglich notwendig, um das mehrheitlich hervorragend ausgebildete Verdrängungsverhalten zu traktieren und je höher Druck und Schmerz, desto größer sind diese ausgeprägt.

Prinzip der Resonanz: Man „bekommt, was man sich „nimmt“. Was man sich „nimmt“, ist abhängig von den Konditionierungen, nach denen man „funktioniert“.

Erlösen kann man sich also nur selbst, was bedeutet seinen Denkmuskel und sein Bewusstsein mal auf Trapp zu bringen – den Blick über den berühmten Tellerrand hinaus, statt über den Tellerrand hinweg auf die gewohnte Suppe.

Davon wird niemand einen abhalten, es sei denn, man lässt sich „gern“ davon ablenken und gibt sich nur wieder dem Gejammere der Klageweiber und Beschuldiger hin.

Doch offen gefragt: Wer will das schon – eigentlich?

Weiterer Beitrag: „Für die persönlichen Entwicklung“

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