Gelsenkirchen ist überall

Frisch im Thema „Kinder“, ist der Fall des Jugendamtes der Stadt Gelsenkirchen mehr als nur ein einmaliges Phänomen, schenkt man den Worten von Eltern aus anderen Städten und Gemeinden glauben. Ein Geschäftsmodell, dessen Vorwand nicht selten familiär zunehmendes Ungemach als Ursache findet.

Eine gesellschaftliche Struktur, die ihr Zusammensein nicht selten nur auf Geldmittel und Besitzstandssicherung (als Belohnung für das Artigsein und Einhalten der Systemkonventionen) begründete, löst sich zum Ende des Zinseszinses sowie bei Erreichung maximaler Besitzkomplexität auf – und nun  wird alles unternommen, um fünf Minuten länger beim Kapitänsdinner verbringen zu können – denn Machterhalt bedeutet Strukturerhalt, bedeutet Sinnerhalt und Existenzberechtigung für das Betreuungspöstchen.

Denn bei allem geht es darum, den Menschen weiterhin in der Betreuung halten zu wollen – ein Wunschgedanke mit sichtbarem Verfallsdatum.

Dabei ist die Lösung so einfach, nur bedarf es des richtgien Momentes sowie der richtigen Mitspieler, um den Wandel sichtbar zu gestalten. Das geht nicht einfach mal mit einem „so und so“ und dann ist alles anders. Denn auch das ist Wunschdenken – meist von jenen, die im Kern alles beim alten lassen wollen, während sich „woanders“ alles gern ändern darf.

Gleich wie gruselig so manche Situation scheinen mag, beruht das Erlebte nur auf gelernten und gesellschaftlich vereinbarten Regeln, die so lange gelten, wie man selbst sich ihnen und damit ihren Verfechtern unterwirft. Zusammengehalten wird das Ganze mit Geld – dem verinbarten Systemkitt.

Und wenn das Geld knapp wird oder ausbleibt, so lösen sich die Strukturen langsam auf, bleiben keine Brosamen „von oben“ für die vielen zu betreuenden gewohnt übrig. „Teilen und Herrschen“. Denn der Glaube an das System und dem Wert im Außen währt solange, wie man mit im Energieverteiler eingebunden ist.

Die lokalen Fürstentümer, man nennt sie Städte und Gemeinden bekamen bisher für die Erfüllung von Bedingungen „Zuwendungen“, z. B. für die Aufnahme von Einwanderern, die unter anderem auch finanzierte Kaufkraft bedeuten und mit der gleichen Konditionierung unterwegs sind: die Hörigkeit im außen. Man sieht, dass das das Wesen nicht nur in modernen Industrienationen zu finden ist, sondern bezahlte Selbstversklavung eine Kerneigenschaft der Mehrheit heute auf diesem Planeten lebenden Menschen darstellt.

Ein Grund, sich nicht mit Oberflächlichkeiten zu beschäftigen, in denen man sich konditioniert bewegt und versucht wie ein Don Quichotte bekämpfen zu wollen.