Vier sind das Volk!

Das Video von Manuel passt gut in das Gesamtbild des stattfindende Wandels hinein. Denn die Frage lautet in der Tat: Wer ist „Wir“?


Im Alten ist das „Wir“ eine Pauschalisierung durch das „Ich“, was an seinen Programmierungen (die seine eigene Existenz ausmachen) festzuhalten gedenkt, welche das System erzeugen/verkörpern, während es „andere“ meint, die was tun sollten, z.B. „aufwachen“. Das „Ich“, das will, dass sich „etwas“ ändern soll – am besten „woanders“ und bei „Anderen“ – kompakt ausgedrückt.

„Hätten, müssten, sollten, könnten sind Konjunktive einer möglichen Zukunft, die sich nur dann einstellt, wenn getan wird.“

Ein Fall der Staatsanwaltschaft wurde deshalb eingestellt, weil diese sich auf Konjunktive in ihrem Schreiben eingelassen hatte – so am Rande.

Bei einer meiner Aufgaben geht darum zu beobachten und zu erkennen, welche Muster das System (also das gewohnt programmierte „Ich“) im Kern (im Sinne von wesentlich) ausmachen. Da es mich selbst auch betrifft, ist es gleichzeitig ein Selbsterkennungsprozess.

„Man kann nur das im anderen erkennen, was man selber in sich trägt“ und dies zunehmend als eine „künstliche“ Überlagerung des vorhandenen Natürlichen erkennen. Das bedeutet jetzt nicht, das System „loszuwerden“ oder „das Ich“ abzulegen.

Man benötigt die Unvernunft, um Vernunft zu entwickeln. Man benötigt Gewissenslosigkeit, um Gewissen zu entwickeln. Man benötigt die Täuschung, um so etwas wie „Wahrheit“ zu entwickeln („Wahrheit ist das, was  funktioniert“, Ernst von Glasersfeld)

Es geht nicht weit genug, sich einfach nur hinzustellen und andere als Lügner, Betrüger und was sonst noch zu deklarieren. Das sind nur Feindbilder. Und wo die herkommen und solange die dort herkommen, hat sich im Kern nichts (für Sie selbst) getan. Genauso wenig nutzt es nur herumzuplärren, zu jammern, sich zu beklagen und zu beschweren oder irgendwo in einer dunklen Kneipenecke „einen dicken Hals schieben“. Oder gehören Sie gern zur Kaste der Klageweiber?

„Wer sich beschwert, erleichtert sich nicht.“

„Tun ist der Schlüssel und am Tun wird man sie erkennen.“ Authentizität herrscht dann, wenn das Tun sowohl mit der inneren Einstellung und dem Gesagten übereinstimmt.

Infrage gestellt
„Mit dem Wissen, aus denen die Probleme entstanden sind, kann man keine Lösungen entwickeln“, trifft nicht den Kern der eigentlichen Thematik. Besser heißt es: „Mit den Denk- und Verhaltensmustern, mit denen die Probleme wahrgenommen werden, kann man keine Lösungen entwickeln.“

Das wiederum bedeutet, dass ein Um- und Weiterdenkprozess Sinn macht, der zwischen wahrgenommenen, scheinbar unabhängig (abgegrenzten) voneinander existierenden „Problemen“ und einem vernetzten Denken und Handeln bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungen unterscheidet.

Willkommen im holistischen, im ganzheitlichen Fühlen, Denken und Handeln.

Ahnen Sie jetzt, dass es Sinn macht darüber vorzudenken, das Alte in seiner Gänze in Frage zu stellen (im Sinne seiner Bedeutung)?

Denn wie Sie es auch drehen und wenden mögen: „Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Bedeutung, die wir den Dingen verleihen.“

Wissen Sie, warum das alte System existiert?

Weil die anfänglich noch natürliche „Unvernunft“ und „Anpassung an die Gesellschaft“ durch: „Du bist solange gut, solange mir das gefällt“ künstlich verlängert wurde, damit die Betreuer auch weiter eine Aufgabe (Funktion) und eine Existenz haben. soviel zum Thema „staatliches Gewaltmonopol“ und damit der nochmalige Hinweis auf das Gespräch mit dem Polizeibediensteten, der dies bestätigte, weil er sich ganz sicher ist, dass sich das nicht ändern wird.

Jetzt wissen Sie auch, wo ganz nebenbei „etwas“ zu tun ist.

Denken Sie mal darüber vor. „Wir“ sehen uns.

P.S.: So etwas wie „Wir“ entsteht unter dem Aspekt der Gleichschaltung von ganz alleine, und für gewöhnlich handelt es sich jedoch nur um 82 Millionen Einzelschicksale.

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