Es wird viel aufgeklärt…
(v1.0) Recht selten erhalte ich noch Informationen, die sich mit der „BRD-Thematik“, „Deutsches Reich“ oder Themen, die sich mit aus der Vergangenheit rechtlich relevanten Ereignissen oder Sachverhalten beschäftigen. Aus Sicht eines infrage gestellten Systems entpuppen sich die oben genannten Themen als Durchgangs- jedoch nicht als Zielthemen.
Die Vorstellung, es ginge nur darum, einen(!) entsprechenden (rechtlichen) Schritt zu vollziehen, um auf diese Weise „sein Hab und Gut“ zu retten, um so auch den Häschern zu entkommen, die bspw. für das Eintreiben entsprechender Forderungen und „notwendiger“ Enteignungen beauftragt wurden, erweist sich letztlich als irrig – auch dann, wenn man sich mit dem so Erreichten bereits zufrieden zu geben meint, und das wäre es dann auch schon gewesen.
Der im Haben erzogene Mensch braucht, um zu sein, ist dies gleichsam nur ein Zwischenergebnis seiner Entwicklung, die er im Weiteren nur durch Infragestellung des Systems und damit auch seine eigenen Denk- und Verhaltensweisen überwinden und so die eigene Entwicklung fortsetzen kann.
So erscheint es von Bedeutung, sich durch das System auch der eigenen(!) menschlichen Entwicklung zu widmen, statt an den üblichen Werten und Wertvorstellungen mental festhalten zu wollen, wo eine beabsichtigte Entwicklung spätestens mit der Drohung alles zu verlieren, zu Ende geht, wenn man „so“ weitermacht. Eine Bestrafung ist dann unwirksamen, wenn man die gewohnten Haltungen und Sichtweisen „hinter sich lässt“.
Was das Recht und die Gesetze angeht
„Als Fiktion bezeichnet die Rechtswissenschaft die Anordnung des Gesetzes, tatsächliche oder rechtliche Umstände als gegeben zu behandeln, obwohl sie in Wirklichkeit nicht vorliegen.
Hierbei kann die Fiktion das genaue Gegenteil der tatsächlichen Umstände als rechtlich verbindlich festlegen.
Eine Fiktion kann deshalb im Prozess auch nicht widerlegt oder entkräftet werden, da sie definitionsgemäß vom tatsächlichen Sachverhalt abweicht.
Das Wort „gilt“* ist in Gesetzestexten ein Indiz für das Vorliegen einer Fiktion, sie kann sich aber auch in Legaldefinitionen** verbergen.“ Fiktion(Recht), Wikipedia
* auch räumlicher -, persönlicher -, zeitlicher und sachlicher Geltungsbereich
** bspw. zur Erschaffung von Personen: der Fahrzeugführer, dessen Legaldefinition mittlerweile abhanden gekommen ist.
An diesem Punkt wird deutlich, dass es nichts nutzt nur eine Fiktion (BRD) durch eine andere (DR) ersetzen zu wollen.
Die Nummer, die im Grunde alle betrifft, erscheint zwar um einiges größer. Jedoch hält sie zugute, dass die Prinzipien stets die selben sind, auf der sich die global-gesellschaftliche Illusion errichtet.
Hat man sich mit dem System hinter allem auseinandergesetzt, so spielt das alles kaum noch eine Rolle, da sich herausstellt, dass es sich bei vom Menschen gemachten Gesetzen und Rechten, Staaten, Ländern, Staatsangehörigen usw., es sich insgesamt nur um Rechtsfiktionen, irrationale Autoritäten, künstliche Regelwerke und geschaffene, durch künstliche Grenzen voneinander abgetrennte Überlagerungen (Besetzungen) von namenlosen Boden handelt, verbunden mit der wohlwollenden Vorstellung, dass einem etwas, jemand, „die Wahrheit“ und das Leben gehören würden.
Ab dem Moment finden sich die Verfechter der Theorie von Eigentum – auf der einen Seite die zu Untergebenen erzogenen Akteure, auf der anderen Seite ihre Oberherrschaften – in einem gemeinsamen Lager wieder.
Der anerzogene Glaube an die von einer irrationalen Autorität wohlwollend zugestandenen Rechte (bspw. Recht auf Leben, Eigentum und Freiheit) sorgen dafür, dass sich der Mensch in der Annahme bewegt, sie würden ihm zustehen/gehören.
Über angedrohten Entzug lässt er sich so auch fremdbestimmen, was deswegen funktioniert, weil auch eine gewohnte Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft, Entsprechung und im Haben als „normal“ angenommen wurde.
Nimmt man spaßeshalber mal an, dass niemandem etwas, jemand, „die Wahrheit“ und das Leben gehören würden, so kann man auch nichts mehr verlieren. Auf diese Weise wird gewohnte Machtausübung wirkungslos.
Um dem Umstand eines möglichen Konfliktes zwischen den beiden Systemen entgegenzuwirken, sind beide Systeme (die Natur und ihre Simulation) durch wechselseitige Infragestellung untrennbar miteinander verbunden.
Nimmt man an, dass es sich bei der Vorstellung von Eigentum eine vereinbarte Märchenstunde handelt, so fallen damit auch die peinlichen „Reichsbürger“-Videos weg, wo jener sich auf einem Auto kreischend wälzt, während jener, privat in der Rolle des Gerichtsvollziehers unterwegs, das Automobil zu beschlagnahmen vorhat.
Die häufig verwendeten Argumente, dass im Naturrecht das Recht des Stärkeren, „das „Faustrecht“ gelten würden, ist irrig, da in der Natur kein Recht des Menschen und damit auch kein Eigentum existiert und es somit auch nichts zu verlieren gibt.
Was nach Jahren unablässiger Konditionierung der Nachkommenschaft gewohnt im Hintergrund wirkt, ist die anerzogene Vorstellung durch Haben etwas zu sein, und durch noch mehr haben, eben auch mehr (wert) zu sein… als andere oder im Angesicht der Gesellschaft ein „Nichts“ zu sein, was gleichsam verliehene (auf Zeit innehabend) Titel mit einschließt.
„Belohnung für Gehorsam und Entsprechung, Bestrafung für Ungehorsam und Nichtentsprechung.“
Die Vorstellung, man habe ein Anrecht auf etwas, dient dazu, die Rechteinhaber im Glauben zu wiegen, etwas würde ihnen „gehören“. Und was einem gehört, kann einem – wie gesagt – möglicherweise auch wieder weggenommen… oder Grundbücher entsprechend belastet werden.
Dem Inhaber eines Kontos gehört – im Sinne von Eigentum – das Konto nicht, ebenso wenig das, was mit „Geld“ (gelt) bezeichnet wird.
Er darf lediglich – im Glauben, dass es ihm gehören würde – am Geldsystem teilnehmen. Die Abhängigkeit schafft er selbst und verteidigt diese notfalls.
Letztlich sind selbst die vom Menschen geschaffenen Werte nur von künstlicher Natur, über die er sich zu definieren versucht.
Die „äußeren Werte“ sollen dazu dienen, sich innerlich wertiger zu fühlen, als Ersatz für das Leben, was man in sich selbst verleugnet, um den künstlichen Werten und ihren Erschaffern den Vorzug zu geben.
„Man kann Macht über andere Menschen ausüben, solange man ihnen etwas gibt. Nimmt man einem Menschen aber alles, dann hat man seine Macht über ihn verloren.“ Aleksandr Solzhenitsyn
Macht funktioniert auf der einen nur mit Ohnmacht auf der anderen Seite, und wenn man die Untergebenen sich ihre Nachkommenschaft als gehorsamsbereit, auf Entsprechung und im Haben selbst heranziehen lässt, und man sie deshalb betreuen „muss“, weil sie ja unvernünftig und gewissenlos „sind“, so verschafft man sich gleichzeitig auch die Grundlage für die eigene Handlungsexistenz und Rechtfertigung zur Ausübung von Herrschaft.
Umstände, die jene in ihrer eigenen Zeit erfahrener Erziehung meist nicht anders erlebt haben, um auch selbst dem gesellschaftlichen System aus Untergebenen und Oberherrschaften zu entsprechen.
Ein spontaner Wahlgedanke…
§ 119 BGB, Anfechtbarkeit wegen Irrtums
(1) Wer bei der Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war oder eine Erklärung dieses Inhalts überhaupt nicht abgeben wollte, kann die Erklärung anfechten, wenn anzunehmen ist, dass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde.
(2) Als Irrtum über den Inhalt der Erklärung gilt auch der Irrtum über solche Eigenschaften der Person oder der Sache, die im Verkehr als wesentlich angesehen werden.
… und zurück
Etwas, was „schon immer so war“ ist dennoch nicht davor gefeit, dass es irgendwann irreversibel ins Gegenteil seiner Wirkung kippt und zu einem Irrglauben verkommt.
Hinweisend: Falls hier und da die Vorstellung besteht, ich müsste meine Denk- und Verhaltensweisen infrage stellen, so kann ich jene beunruhigen, dass ich früher ein gehorsamsbereiter, auf Entsprechung dressierter und im Haben denkend und handelnd erzogener Systemanhänger war und den Schritt der Infragestellung der eigenen Denk- und Verhaltensweisen bereits hinter mir habe.
„Ich erzähl‘ Ihnen jetzt mal ein kleines Geheimnis. Wenn Sie’s gehört haben, können Sie nich‘ so tun, als hätten Sie es nicht gehört….
Sie wollen’s so richtig schaffen. Also fangen Sie an, mit was Kleinem. Sie brechen ’ne Norm, ’ne Idee, ’ne Konvention, ’n kleines Businessmodell. Aber, Sie nehmen dann das, dass die Leute sowieso schon satt haben. Alle sind ganz aufgeregt, weil man etwas sprengt, das vorher schon alle kaputt haben wollten.
Das ist der Vorstoßpunkt. Das ist der Moment, an dem man in sich hineinschauen und sich fragen muss: Kann es sein, dass ich der Typ „Mensch“ bin, der weitermachen wird? Will ich noch mehr zerstören? Will ich was Großes zerstören? Will ich etwa das Ding zerstören, dass eigentlich niemand kaputt sehen will? Denn an diesem Punkt wird niemand auf Ihrer Seite sein.
Es wird heißen, Sie seien verrückt. Sie werden sagen, Sie seien ein Mistkerl und dann heißt es: Stopp! Selbst Ihre Partnerin wird sagen: Es reicht! Stopp!
Denn wie sich herausstellt, will niemand, dass Du anfängst, das System zu zerstören.
Und das ist es, was wahre Disruption auszeichnet und das, was uns eint. Alle, wie wir hier sind. Wir alle sind an diese Grenze gestoßen und haben sie überschritten.“ „Miles Bron“ zu „Benoit Blanc“, Glass Onion: A Knives Out Mystery, 2022
Was das „gesellschaftlich etablierte Haben“ angeht, geht es auch nicht einfach um „haben“ oder „nicht haben“, um auf diese Weise „logisch“ für das Haben zu argumentieren, wie dies häufig der Fall ist.
Es geht auch nicht darum, den anderen zu überzeugen, dass es ja schließlich so sei, sondern um die eigene Haltung aufrechtzuerhalten. Umgekehrt, wenn der Glaube an „Werte“ infrage gestellt ist, natürlich genauso.
Dabei kristallisiert sich heraus, dass das Leben, was über die menschliche Existenz hinausgeht, was dem Menschen eben nicht gehört, jedoch als einziger Wert erscheint, wobei es selbst ein Geschenk ist, es sich durch jede Geburt immer wieder selbst beschenkt, der Mensch dabei im Irrglauben, dass das in die Materie geborene junge Leben ihm gehören würde, was wiederum dazu führt, dass es so erzogen wird, dass es ihm gehorcht.
An diesem Punkt kann man sich Gedanken machen, was da im Hintergrund tatsächlich am Wirken ist und warum die Menschen so sind, wie sie sind… meist mit dem Gedanken ausgestattet, ja nicht anders zu können.
Der Kreisverkehr…
…zwischen „Untertanen“ und „Oberherrschaften“ wird auf der einen Seite durch Abgabe der Verantwortung einer wählenden Bevölkerung und auf der anderen Seite „de jure“ durch die Nichtverantwortung von Mitgliedern von Parteien am Laufen gehalten, während sich menschlich nicht wirklich entwickelt wird.
Veränderung wird zwar gefordert, sollte jedoch so ausgerichtet sein, dass alles beim Alten bleibt. Und „wenn es eng wird“, kann man ja noch immer sein Klageliedchen auf die Straße tragen.
„Demos bringen nichts. Damit verschleiern wir nur unser Nichtstun.“ „Samantha“, Utopia, 2020
Hat man sich mit dem System auseinandergesetzt und nach welch einfachen Prinzipien es im Grunde funktioniert, so kann man auf der einen Seite jene Haltung verstehen, es jedoch gleichsam für sich infrage stellen. Auf diese Weise wird man zum „Inhaber“ zweier gegensätzlichen Meinungen. Der Weg der (eigenen) Entwicklung verläuft dazwischen, jedoch nicht einfach hin und her.
Mit der Zeit entsteht daraus ein „sowohl,…als auch“; dies mit veränderter Sichtweise, was nur anfänglich etwas anstrengend, jedoch tatsächlich unkonventionell daherkommt.
Mit weiteren Hinterfragungen und Infragestellungen des Systems etabliert sich diese Haltung, während sich die gewohnte Vorstellung einer geglaubt-alternativlosen Ernsthaftigkeit heimlich „vom Acker macht“.
Man erlebt bewusst seine eigene Entwicklung, selbst die einstigen Gegner werden durch praktische Anwendung der „umgekehrten Maßgeblichkeit“ zu „Lehrern“. An diesem Punkt verliert selbst der Ausdruck „alles oder nichts“ an Bedeutung.
„Sie müssen mal zum Psychologen gehen…“
Vor kurzem regte sich jemand darüber auf, nachdem ich bei „X“ auf §37 Parteigesetz i.V.m. §54 BGB Abs. 2 hingewiesen hatte, dass die Mitglieder von Parteien für ihr Handeln „de jure“ keine Verantwortung gegenüber ihren Wählern/Bürgern tragen.
Tatsächlich kann jener in der Rolle des Wählers seine Verantwortung gar nicht auf andere übertragen. Der Akt der Wahl schafft somit eine Illusion, auf der dann eine „gemeinsame“ Zukunft“ errichtet werden soll – bis die ersten Rechnungen für gesellschaftlich politischen Aktionismus reinflattern.
Der Ausgang aus der Nummer der alten Weltordnung öffnet sich nicht, indem man nur genug gegen „die Anderen“ kämpft.
Wie des Öfteren beschrieben, bedeutet die Infragestellung des Systems gleichsam die Infragestellung der eigenen Denk- und Verhaltensweisen, Glaubenssätze, Konventionen und Bedeutung gesellschaftlich etablierter Wertvorstellungen.
An diesem Punkt lässt sich ebenfalls erkennen, ob Veränderungen beim Einzelnen stattfinden oder nur Verdrängungskonzepte zur Anwendung gebracht werden, wo „Ungerechtes“ nur gegen „Gerechtes“ getauscht werden mag, während das Prinzip dahinter – unangetastet – beibehalten wird.
Spätestens hier wird klar, dass sich der Versuch, eine Staatsfiktion durch eine andere ersetzen zu wollen, als reiner Humbug herausstellt, was dann sehr deutlich hervortritt, wenn man den Unterschied zwischen Mensch und Person (eine Rolle, die der Mensch innerhalb des Systems spielt, für die er sich hält) realisiert, verinnerlicht hat und nicht nur im Verstand in der Gegend herumträgt.
„Durch Akzeptierung dieses Rollenspiels, enthalten wir unser wirkliches „Ich“ den anderen vor. Ich meine, wir leben in lächerlicher Ignoranz voneinander entfernt. Wir wissen nichts von all den Dingen, die wir über unsere angeblich „besten Freunde“ wissen möchten. Weißt Du, weißt du,… Stell‘ dir vor, es wäre eine Art von Hölle, dein Privatleben. Würdest du nicht gern wissen wollen, ob deine Freunde nicht dasselbe durchmachen? Aber du wagst sie ja nicht zu fragen.“
„Nein. Denn damit würdest du sie auffordern, aus der Rolle zu fallen.“
„Wir legen überhaupt keinen Wert mehr darauf, die Realität zu erfassen. Ich möchte behaupten, ganz im Gegenteil. Die unglaubliche Überschätzung unserer sogenannten Karrieren, lässt automatisch der Wahrnehmung und der Erfassung der Realität nur einen verschwindenden Stellenwert. Denn wenn, wenn dein Leben ausgerichtet ist auf bloßes Erfolgsstreben und Karriere machen, ist es völlig egal, was du wahrnimmst oder was du erlebst. Du kannst ja ganz einfach deinen Verstand für Jahre abschalten und schaltest auf automatischen Piloten…“
„…Unser Verstand ist auf Ziele und Pläne fixiert, die… jenseits aller Realität liegen.“ „Nein. Ziele und Pläne sind nichts mehr, nur noch Phantasien. Sie sind Bestände eines Traumlebens. Weißt du ich meine, es, es scheint nur so, so lächerlich irgendwie… Jeder Mensch ist verpflichtet sein kleines, sein kleines Ziel in seinem Leben zu haben. Und es ist so absurd, weil es völlig gleich ist, ob es dieses ist oder jenes ist.“
„Richtig. Und weil sich die Menschen auf ihre Ziele konzentrieren, so wird jeder Moment ihres Lebens zur Gewohnheit.“ Dialog zwischen „Wallace Shawn“ und „André Gregory“, Mein Essen mit André, 1981
Jetzt mit verbesserter Rezeptur: „Um unser Land zu verteidigen, müssen wir notfalls Opfer bringen,…“ „… um auf diese Weise auch die eigene Zukunft, die sich durch das junge Leben zum Ausdruck bringt, ebenfalls aufs Spiel zu setzen?“
„Würden Sie denn ein Opfer bringen?“ „Ja. Meinen Nachbarn.“ „Ich meinte, würden Sie selbst(!) ein Opfer bringen?“ „Ich sagte doch, meinen Nachbarn. Sie müssen mir nur sagen, wo ich ihn hinbringen soll.“
Es gibt sie. Jene, die in der Vorstellung unterwegs sind, sie würden „Staatsdiener“ wählen, die nach dem Willen des Volkes tun und lassen. „Diener des Staates“ sind Diener einer aus dem Beziehungsmuster zwischen Untertanen und Oberherrschaften hervorgehenden, eigenen Volkspersönlichkeit.
Wenn die Staatsgewalt vom Volke ausgeht, reicht sie höchstens bis zum Kreuzchen auf dem Wahlzettel, eine begrenzte Auswahl vorwiegend irrationaler Autoritäten, wodurch sich die Bevölkerung im Akt der Wahl selbstentschlossen in die Betreuung durch ihre auserkorenen Oberherrschaften begibt.
„Ich übergebe mein Recht, mich selbst zu regieren, diesem Menschen oder dieser Gesellschaft unter der Bedingung, dass du ebenfalls dein Recht über dich ihm oder ihr abtretest.“ Auf diese Weise werden alle Einzelnen eine Person und heißen Staat – oder Gemeinwesen. So entsteht der große Leviathan oder, wenn man lieber will, der sterbliche Gott, dem wir unter dem ewigen Gott allein Frieden und Schutz zu verdanken haben.“ „Leviathan“, Thomas Hobbes, 1651, PDF: Seite 143
Das Übliche und ein Mehr Desselben davon hilft nur dann weiter, wenn man die Erkenntnis zulässt, dass es zu nichts führt, was nicht bedeutet, dass man an dem Punkt aufgibt. Es erscheint nur dann als ein Aufgeben, wenn sich weiter an den gewohnten Denk- und Verhaltensweisen, Glaubenssätzen, Konventionen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen festgehalten wird, dem System, in dem sich mental(!) bewegt wird.
Realität beginnt bereits im Kopf
Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass es sich weiträumig nur um eine für den gewohnten Denker geschaffene Fiktion handelt, an die artig geglaubt wird, um so irgendwelches Ungemach zu umschiffen und weiter von den wohlwollend zugestandenen Privilegien zu profitieren.
An diesem Punkt finden sich die meist in den Familien zu Untergebenen erzogenen mit ihren vielen Oberherrschaften „in einem Boot“ wieder.
Während die einen mit „faul“, werden die anderen mit „unfähig“ bezeichnet. Untertanen und ihre Oberherrschaften gefangen in einem gemeinsamen Gegeneinander, wo auf der einen Seite auf das Wohlwollend von der Oberherrschaften gehofft und sich die Designierten schon mal für die neue Runde des Üblichen „in Position versprechen“.
„Während sich die „Betreuungswürdigen“ im gepeinigten Blick und gekonnter Schuldzuweisung üben, bringen sich die „Betreuungsfähigen“ schon mal in Position.“
Um es so auszudrücken: Das Gewohnte hilft nicht mehr weiter. Schon lange wurde der Zenit überschritten und noch immer ist man der Meinung, es würde genügen, nur die „wahren Gerechten“ wählen zu müssen – letztlich jedoch auf Kosten der eigenen Entwicklung.
Die Vorstellung, es bräuchte nur der entsprechenden Mehrheiten täuscht nicht darüber hinweg, dass Mehrheit nicht für Richtigkeit, sondern lediglich für Mehrheit steht.
Gleichsam nutzt es nichts, nur der Aufklärung willen aufzuklären. Ebenso wenig, nur über die vielen täglichen Geschehnisse in gewohnter Weise zu berichten, wodurch sich die „alternativen Medien“ vom Prinzip her nicht vom „Mainstream“ unterscheiden.
Die gewohnte Denkweise führt nur zu gewohnten Handlungen. Es geht nicht einfach um die dargebotenen Inhalte, sondern um die Prinzipien, aus denen die Inhalte hervorgehen.
Vor langer Zeit in der Aufklärung, fragte ich mich eines Tages, wie man mit den vielen Informationen auf Dauer umgehen kann. Etwas später kam der Gedanke rein, sich besser mit den Prinzipien auseinanderzusetzen.
So manche vergleichen den Menschen gelegentlich mit einem Tier. Je mehr man sich jedoch mit dem System auseinandersetzt, erscheint dies mehr wie eine Ausrede, um so weiter an den gewohnten Verhaltensweisen festzuhalten.
Aus dem Blickwinkel gesellschaftlicher Entwicklung wird so auch klar, warum man die Gesellschaft letztlich „in einen Sack stecken“ muss. Nicht weil sich der Mensch gerne für ein Tier hält, sondern weil sich ein Umdenken nicht mehr vermeiden lässt.
Dass sich die nachfolgenden Generationen doch bitte schön um die Probleme kümmern sollen, kann somit keine Lösung sein, wenn die „Nachfolgenden“ einst nach den gleichen Prinzipien, Haltungen und Wertvorstellungen herangezogen wurden.
Sichtlich versucht man weiter eine betreute Existenz anzustreben, um den eigenen Denkapparat zu „schonen“, indem nach „gerechten Autoritäten“ gegriffen wird, während sich jene ins Rampenlicht stellen, um diese ach so verantwortungsvolle Rolle „zum Segen aller“ auf sich zu nehmen.
Am Ende dient das Kreuzchen dazu, sein so anonymisiertes „Go“ für das prinzipiell Übliche herzugeben… oder?
Pause.