Raus aus der „alten Soße“

Mittlerweile war es vorgestern, da schaute ich mir ein Video von Antje Sophia an. Es ging um 2018 bis 2033 und beschäftigte sich mit dem Weg ins „goldene Zeitalter“ und einer düsteren Zeit, die noch vor den Deutschen liegt.

„Mit dem Wissen und Einstellung, die man hat, wird man stets nur das bekommen, was man bereits kennt.“

Das mag so die Kernaussage dieses Beitrags sein, der sich einmal mehr mit dem Aspekt der Entwicklung des Menschen und jenem System beschäftigt, was er mit Hilfe seiner – nenne ich sie mal „Erstprogrammierung“ – an denen er festzuhalten gedenkt, während er das System nicht selten ablehnt – jedoch damit selbst erzeugt.

Das macht die Aussagen von Antje Sophia so wertvoll. Gerade weil darin auch das Potential zum Umdenken enthalten ist. – es sei denn, „der Deutsche“ harrt weiter auf den Dingen von Gestern. Mir ist das mittlerweile fern, mir Sorgen zu machen. Denn es geschieht in der Tat nach jedermanns Glauben. Glauben hat nichts mit Religion für sich zu tun, sondern ist ein Verhalten, an den Dingen festhalten zu wollen, die einem das eigene „Ich“ festhalten lässt.

Der Vorteil besteht darin, dass der Mensch ein „Ich“ hat und nicht sein „Ich“ ist. Das „Ich“ ist lediglich der Behälter für die Denk- und Verhaltensmuster des Menschen, die ihn so handeln lassen, wie er halt handelt. Also? Umdenken.

Die rückwärtsgewandte Sichtweise – im Übrigen ankonditionierte und nicht selten auch mit Gewalt auferlegt – sorgt dabei dafür am Bestehenden festhalten zu wollen (zu müssen) – entstehende Schwierigkeiten beim Lernen dabei nicht außer Acht lassend.
Der Wandel erfordert jedoch ein Ablassen von diesem Denken und damit verbunden, ein notwendiges Umdenken. Das bringt den Betrachter in eine regelrechte Zwickmühle.
Bringt man dies mit den gewohnten Verhalten wie Kampf, Widerstand und Flucht in Verbindung, so beruhen diese auf jener ankonditionierten Verdrängung, die in der Regel in der Jugend durch Bestrafung fürs eigene Weiterdenken (natürliche Entwicklung) heraus entstanden ist, siehe oben: „Gewalt“.

Sich am Alten weiter festhalten zu wollen, erzeugt tatsächlich jenes von Antje Sophia gesehene Szenario, was wiederum mit der Aussage übereinstimmt: „Die Mehrheit wird erst ins Neue gehen, wenn sie mehr Angst vor dem Alten, als vor dem Neuen hat.“

Das Phänomen des falsch gelernten Umgangs mit der Angst, ist dabei einer der wesentlichen, individuell-gesellschaftlichen Selbsthaltungsparameter – neben der durch konditionierte, vordringliche (erzwungene/gewohnt auferlegte) Außenorientierung – und damit einhergehender Hörigkeit, Manipulationsmöglichkeit, Fremdwertgefühl, Fremdbestimmung, Fremdbewusstsein, Fremdliebe, unterwickelte Vernunft und Gewissen, daraus entstandener Verdrängung (Schuldzuweisung, Feindbildprojektionen usw.).

Wir haben es im Kern mit einem psychologischen Thema zu tun, was über das gewohnte Rechts- und Staatstamtam hinausgeht. Denn auch sie sind nur Derivate (Abkömmlinge) gesellschaftlicher Gleichschaltung, die zu gewohnter und angepasster Hörigkeit und den oben beschriebenen Verhalten führen und auf der anderen Seite entsprechender „Gegenmaßnahmen“ zur Erhaltung der als „öffentlich“ bezeichneten „Ordnung“ mit sich bringen.

Wer jetzt mal schaut, was im Kern vom Alten übrig ist, sollte sich eher freuen, als jammernd, klagend, frustriert und zähneknirschend im herum zu sitzen.

Um es klar zu sagen: Das Gestern ist nur noch zum Infragestellen da und nicht zum Kopieren, um es als „anderes Morgen“ verkaufen zu wollen, siehe unter anderem: „Helmut Schmidt“.

Klassische Politik verkauft für gewöhnlich das Gestern, weil der Wähler das Gestern gewohnt ist. Das nennt sich auch konservativ. Zu was das führt, kann man sich ja gerne anschauen. Politik und Religion sind zwei von vielen Disziplinen, die sich der Mensch schuf, um selbst seinen Kopf nicht anstrengen zu müssen. Wissenschaft gehört nebenbei auch dazu uvm.

Ab diesem Punkt ist erkennbar, dass weder BRD- noch Reichsbrimborium in irgendeiner Fortführung fortgeführt werden wird und aus Sicht des Wandels zum Scheitern verurteilt sind. Das Alte vergeht – in der Tat. Da hilft auch kein vorgeschobener „Reichskanzlers“, der dann alles „richten“ soll.

Man sieht deutlich, dass vom Menschen künstlich geschaffene Regelwerke sinnlos sind, da sie sich lediglich symptomorientiert mit den Phänomenen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft auseinandersetzen – siehe nochmals den Beitrag über die „Gewalt“. Das beruht darauf, dass „Machtstreben“ immer mit einer Weiterführung einer Betreuung von Unvernünftigen verbunden sein soll – eine klare Ansage an alle „Reichsexperten“.

Wer bereits den Beitrag „Der Hinweis auf das Handelsrecht“ gelesen hat, wird im anschließenden, geschichtlichen Rückblick auch die grundsätzliche Abwicklung nicht wertschöpfender Strukturen erkennen. Wie gesagt, Lösungen bestehen nicht darin, das Gestern nochmals für Morgen aufkochen zu wollen.

Solange sich die Probanden auf beiden Seiten mit einem Festhalten am Alten beschäftigen, gackert es auf beiden Seiten nur immer lauter, während Schuldzuweisungen und Traktieren zunehmen.

BRD und DR sind im Kern nur noch subatomare Randerscheinungen in der Geschichte. Das betrifft auch andere „Landstriche“. Das mögen so manche noch nicht so recht wahrhaben wollen – während jene noch nicht erkennen (können/wollen), warum ein fundamentales Umdenken notwendig und unabdingbar ist.

Überwindend
Falsch gelernter Umgang mit der Angst und Verdrängung sorgen praktischerweise dafür, dass sich der Mensch in einer rückwärtsgewandten, also vom Lebensprozess abgewandten Weise vorwärts bewegt, während er alles um sich herum gleichzuschalten versucht und der individuell-gesellschaftliche Entwicklungsprozess dabei nahezu ausgehebelt wird. Dies mit den bekannten Auswirkungen, die sich alsdann als scheinbar unlösbare Probleme aufgetürmt haben.

Aus Sicht lösungsorientierten Denkens sind es jedoch nur Phänomene – jedoch nicht aus Sicht des gewohnten, problemorientierten Denkens, in dem die Mehrheit aufgewachsen ist. Dreh- und Angelpunkt ist somit das Umdenken, um aus dem selbst geschaffenen Kopfknast heraus zu kommen.

Die Nummer mit dem Kopfknast fängt in der Familie an, in der Beziehung zwischen Mutter und Kind.
Das Prinzip der Entsprechung und Angleichung an gesellschaftliche Konventionen, die mit der Bedingung: „Du bist solange gut, solange mir das gefällt“, auf mehr oder weniger subtile Art und Weise zustande kommt. „Es war ja schon immer so.“

Der Kopfknast zeigt sich durch: „Wer nur das glaubt, was ihm bewiesen werden kann, darf sich nicht wundern, wenn er sich im Kreise dreht.“

„Das System“ ist nicht BRD oder Deutsches Reich. Beide sind nur künstlich geschaffene Erscheinungsformen innerhalb(!) des Systems, um sich innerhalb(!) des Systems von anderen „unterscheiden und abgrenzen“ zu wollen.
Personen sind Fiktionen und alles was darauf basiert oder auch auf sie zugreift. Der Mensch orientiert sich an den natürlichen Regelwerken. Vernunft und Gewissen, sind jene, die individuell-gesellschaftlich zu entfalten sind.
Und um dem Begriff der Brüderlichkeit eine dem Menschen zugeordnete Bedeutung zukommen zu lassen, stellt er die „Kant’sche Überwindung“ gewohnter Begriffe der Trennung aus „Freund und Feind“ dar. So am Rande. Dazu auch der Hinweis auf Artikel 1, der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Es wird zu wenig über „das System“ und zuviel über Gestern und damit verbundenen Inhalten nachgedacht. Erst vor kurzem verfolgte ich ein Gespräch, wo auch nur über die gewohnte „alte Soße“ gesprochen wurde.

Noch immer wird gehofft, dass sich etwas aus dem Gestern erfüllt, was sich durch „Staat“, „Land“, „Reichskanzler“, „Reichsregierungen“, „Recht und Gesetz“, „Geld“ sowie „Belohnung und Bestrafung“ zum Ausdruck bringt, wo man sich nachher wieder entspannt zurücklehnen kann.

„Sie wussten alles. Nur nicht das, was wichtig war.“

Interessant ist zu beobachten, wenn man den „Beweiswütigen“ mit Informationen außerhalb der gewohnten Themen kommt, wie zum Beispiel das Thema des Menschen und seiner Konditionierungen, was sie selbst(!) betrifft kann ich bisher bei den Beobachteten etwas Interessantes feststellen.

Sie beginnen sofort in sich zu suchen und finden dort keine Entsprechung (ein gewisse Leere) zum Gesagten, es folgt so etwas wie ein geistiger Reset, und dann geht es munter im Alten weiter – während sie gleichzeitig versuchen, das Alte was nicht funktioniert hat, durch Wiederkäuen „beleben“ zu wollen.

Gerade wenn es um Entwicklung von Lösungen geht, zeigt sich, dass es mit den gewohnten Informationen und ihrem Umgang zu keinem anderen, als den bekannten Ergebnissen führt, wenn nicht um- und weitergedacht wird, siehe oben: Denkweisen.

Zum lösungsorientierten Denken gehört auch, die Dinge so nehmen wie sie sind, statt sie zu verurteilen und damit wieder in den üblichen Schuldzuweisungswahnkreisverkehr und Ansammlung von „Problembröseln“ zu gelangen.

„BRD – Unternehmen – Reichstag – Bodenrecht – Preußen – Deutsches Reich – HLKO – EU – BIZ – Willkür – Betrug – Illegal – Alliierte – Krieg – Friedensvertrag – BRD und dann wieder das Ganze von vorne.“

Diese führen unter Anwendung der oben genannten Bedingung stets in eine geistige Waschmaschine aus Betrachtung, Argumentation und im Kern: Ratlosigkeit – besser: selbst geschaffene Ratlosigkeit, Wunschdenken und der fortwährenden Frage, warum nicht zusammengearbeitet wird.

Ich beobachte und erlebe gelegentlich live, wie die Themen mittlerweile eine Art Jobrotation (der Beschäftigung) erfahren, in der Vorstellung, irgendwie so etwas wie „Deutsches Reich“, „zu fordernde Geldmittel“, „Sicherheit“ oder eine „Abrechnung“ bewerkstelligen zu wollen.

Was sich klar zeigt, dass jene kein Vertrauen zum Leben haben, da sie nur sichtbaren Beweisen trauen und sich so von anderen abhängig machen. Und die von ihnen gesammelten Beweise sind so erdrückend, während ihnen klar wird, dass sie nirgendwo Gerechtigkeit in Form einer klassischen Entschädigung erfahren (werden).

Nach drei Hinweisen in einem Gespräch, dass „die Nummer weit aus größer ist“, einer kurzen Darlegung und erlebter Regungslosigkeit, entschloss ich mich nichts mehr zu sagen. Mögen sie ab jetzt so sein, wie sie sein mögen.

Was rückbetrachtend fehlt, ist das Vertrauen zum Leben selbst, das macht die Autorität zu ihrem „Stellvertreter“. Das, was jene unter Leben verstehen, ist nur eine künstliche Abbildung – mit ihren Anhänglichkeiten, dem untrüglichen Gefühl papiergebundener falscher Sicherheit, unter dem Gesamtfokus willkürlich-opportunen Verhaltens.

In diesem Moment wurde mir klar, dass ich ein Geschenk erhalten habe, was ich nicht einfach weiterverschenken kann, so sehr ich mir dies auch wünsche.

Das Leben funktioniert anders. Und wissen sie was? Ich habe mich für das Leben entschieden.

Musikalische Untermalung:

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