Was passiert, wenn…
(v1.1) Ich will hier keinen ausdehnten Beitrag darüber verfassen, wo Gewürznelken darüber hinaus noch verwendet werden können. Bekannt war mir bisher nur der Einsatz beim Zubereiten von Speisen bspw. bei (Wild)Braten oder auch Marmelade, Pflaumenmus und Weihnachtsgebäck.
Vielleicht haben Sie mal gehört, was man tun kann, wenn das Zahnfleisch etwas „strapaziert“ ist. Es existiert da ein altes Hausmittelchen. Man kaut ein paar Tage ein bis zwei Gewürznelken und die Reizungen verschwinden. Ach.
Ja. Da mir selbst der Geschmack beim Kauen einmal zu intensiv war, entschloss ich mich dieses Mal – ich trinke jeden Tag so meine zwei bis drei Liter gefiltertes Wasser (ca. 35µS/cm) – einige Gewürznelken dem Wasser zuzugeben und in der Tat, war die Reaktion, was das Zahnfleisch betraf, erstaunlich. Am zweiten Tag war das „Zipperlein“ tatsächlich verschwunden. Das war Mitte letzter Woche.
Damit war die „Nummer“ jedoch nicht vorbei. Weil so ein bisschen Nelkengeschmack zum täglichen Wasser trinken passte, entschloss ich mich das noch eine Weile fortzuführen, bis mir heute eine seit zwei Tagen „anhaltende Entspanntheit“ auffiel.
Nicht das ich zu dem Zeitpunkt beunruhigt reagierte, ging ich ins Netz und suchte nach den Inhaltsstoffen von Gewürznelken.
Und dann war mir klar, was für diese entspannte Haltung gesorgt hatte. Es nennt sich „Eugenol“ und ist ein natürlicher Bestandteil bei Gewürznelken, was schmerzlindernd, entzündungshemmend und… betäubend wirkt.
Durch gewohntes Trinken von täglich zwei bis drei Litern Wasser, i.V.m. ein bis zwei Gewürznelken (für den Geschmack) über den Tag, reichte wohl die Menge an Eugenol, um sich als wahrnehmbar „beruhigender Zustand“ zum Ausdruck zu bringen und alle „Zipperlein“ gleich „mit ins Boot zu nehmen“.
„Ruhig, Brauner.“
Wenn bei Youtube bspw. Videos gezeigt werden, wo „medienträchtig“ 40 bis 50 Gewürznelken mit heißem Wasser für Tee überbrüht werden, würde dadurch ein wohl „äußerst entspannter Zustand“ bei den Anwendern entstehen, der dann entsprechend anhält.
Ich habe vor längerer Zeit einige Youtube-Videos zum Thema „Nelken“ gesehen, um mich ein bisschen über alternative Medizin zu informieren, jedoch ist mir keines bekannt, was auf eine solche temporäre Zustandsveränderung hingewiesen hat. Ich wollte jetzt auch keine pharmazeutisch angehauchte Studie „vom Zaun brechen“ und Drogen sind grundsätzlich nicht mein Thema.
Hinweisend, dass man das Auto, falls man eins hat, in jedem Fall besser stehen lässt. Seien Sie bitte achtsam.
„Zu riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Packungsbeilage, und sagen Sie nichts Ihrem Arzt oder Apotheker.“
„Und wie war der Braten?“ „Guuuuut…“ 😀
Und für den „freundlichen Verschwörungstheoretiker aus der Nachbarschaft“: Was könnte man wohl damit anstellen, wenn so etwas in großen Mengen ins Trinkwasser gelangt? Nach Gewürznelken würde es dann bestimmt nicht schmecken.