Es geht nicht einfach darum…

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(v1.2, der Zuschauer im Kino, Zitat) Ich kann mich daran erinnern, dass jemand mal einen Verein gegründet und eine Satzung erstellt hatte, und nachher entsprechende Mitglieder dafür gesucht wurden. Man erstellte also eine juristische Hülle, und gliederte dann die „natürlichen Personen“ daran an.

Das wäre ungefähr so, als kaufte man sich eine leere Flasche, klebte ein gut designtes Etikett darauf und suchte anschließend den dazu passenden Wein.

Jemand rief mich mal an und meinte, dass er mich „gewinnen“ wolle. Er wollte mit mir einen Verein gründen, damit „wir“ zusammenarbeiten könnten.
Ich sagte ihm: „Wir könnten auch so zusammenarbeiten, dazu bedarf es keines Vereins.“

„Der Ausdruck „natürliche Person“, ist „der Mensch in der Rolle als“… Rechtssubjekt.“

Hinweisend: Ich habe diese (Legal)Definition optisch etwas auseinandergezogen, um damit auf das darin enthaltene Rollenspiel aufmerksam zu machen.

Die Person als Rechtssubjekt unterliegt dem positiven, dem vom Menschen geschaffenen Recht, im Näheren auf Basis seiner gewohnten Denk- und Verhaltensweisen.
Der Mensch hingegen bewegt sich innerhalb der Regelwerke des Lebens, im überpositiven Recht, dem Naturrecht, dem Vernunftrecht.

Nur weil es „Naturrecht“ heißt, bedeutet dies nicht das „Recht des Stärkeren“ oder das „Faustrecht“.
Denn auch diese wären nur vom Menschen erfunden, der sich im Glauben befindet, ihm würde etwas gehören, etwas zustehen, er ein Recht darauf hätte, was er durch einen anderen verlieren könnte.
Den Feind, den er in einem anderen zu erkennen meint, ist nur eine Erfindung seiner eigenen Denk- und Verhaltensweisen. Diese sind der Feind selbst.
Das projizierte Feindbild dient lediglich dazu, seine gewohnte Handlungsexistenz zu rechtfertigen.

Von „irrationalen Autoritäten“ wohlwollend zugestandene Rechte dienen lediglich dazu, sich der käuflichen Gehorsamsbereitschaft und der Fremdbestimmbarkeit der damit „erfreuten Untertanen“ gewiss zu sein. Alles Recht – wie eine Bekannte mal sagt – liegt beim Leben selbst.

Wenn man sich am Naturrecht, am Vernunftrecht orientiert, kann jeder gewiss sein, dass kein Mensch kommt, um es nach seinem „Gutdünken“ zu ändern. Es geht auch nur darum etwas zu entdecken, statt üblicherweise etwas zu erfinden.

Gehe man rein spaßeshalber mal davon aus: Es gäbe nichts zu verlieren, weil es auch nichts gäbe, was jemandem gehören würde oder er als sein „Eigentum“ bezeichnen kann, lassen sich dadurch eigene Konflikte drastisch reduzieren.

Stellen sie sich mal vor: Zwei haben vor sich zu „streiten“, wissen gleichzeitig, dass es nur ein Spiel ist, erfreuen sich beide einander, wenn sie im Vorfeld ebenfalls verstanden haben, dass man dann nichts mehr persönlich nimmt, eben weil man nicht die Person ist und einem vom Gedanken her auch nichts gehört. Dennoch kann man etwas daraus lernen: Wie man gemeinsam eine Aufgabe meistert.
Dass ein gemeinsames Gegeneinander, vom Prinzip her ein Paradoxon ist, lässt sich auch dieses dadurch überwinden, wenn sich beide Argumente unter einer gemeinsamen Überschrift und nicht in einem faden Kompromiss vereint wiederfinden. Einfach mal durchdenken.

Ja, wie…?
Die heutige Informationsüberflutung sorgt dafür, dass sich der Mensch nicht wirklich entwickelt, wenn er jede Nachricht konsumiert und später der Kopf für das Wesentliche nicht mehr frei ist, meist ist er angefüllt mit einfachen Gedanken in Form von Aufmerksamkeits- und Effektheischereien. Siehe auch: „Machiavelli – Die Kunst der Ablenkung“

Doch seit längerer Zeit wird der Mensch von den Medien ebenfalls darauf hingewiesen. Hier als Beispiel:

„Das Verlangen nach Ablenkung ist grenzenlos.“ „Media“, American Gods, 2017

„Ich kann Sie in Belanglosigkeiten ersticken, Sie in passiven Genüssen ertränken und Ihre Spiritualität mit Babysprache auslöschen.“ „Media“, American Gods, 2017

„Es gibt keinen Unterschied zwischen Bildung und Unterhaltung.“ „Media“, American Gods, 2017

Es stellt sich also die symbolische Frage nach der roten oder der blauen Pille.

Denken Sie nicht, nur weil jemand etwas Dramatisches gegen die hiesigen Verhältnisse, den Oberherrschaften und ihrem Treiben losgelassen hat und allein dafür schon mit Ehrerbietung aus den Reihen der „Unmutigen“ überhäuft wird, jene dadurch meinen, bereits die rote Pille intus zu haben, um sich so zu den „Aufgewachten“ zählen zu können. Piffedeckel!

Mehr ist es so, dass jene gerade erst die Karte für die Geisterbahn gelöst haben. Doch die Fahrt, die haben sie noch vor sich, weshalb sich so manche dann doch lieber am Stand bei den gebrannten Mandeln und den Schaukelpferdchen aufhalten, bis die „Helden“ wieder zurück sind.

„Sehen Sie, und das war gar nichts. Das ist es, wie die Dinge immer anfangen, klein und bescheiden.“ „Egg Shen“, Big Trouble in Little China, 1986

„Und dann werden wir alle aufsteigen“, sagte mal jemand, noch bevor der Maya-Kalender zu Ende war. Das war in 2012. Die waren dann tatsächlich alle weg.
Wahrscheinlich hat man sich deshalb auch dazu entschlossen, die vielen Flüchtlinge ab 2015 aufzunehmen Äh, siehe: „Mach’ was dran!“

Ich, ich…
Wenn es heißt: „Mein ist die Rache, spricht der Herr“, dann mag das zunächst dramatisch klingen, sich möglicherweise jemand sogar messianisch berufen füllen… andere vorzuschicken, die es dann „regeln“ sollen, bedeutet die Aussage lediglich, dass es sich von selbst regelt, da das Leben auf Selbstregelmechanismen aufbaut. Der gewohnte Mensch dabei in der Illusion der Kontrolle.

Kontrolle hält hierarchische Strukturen aus zu Untergebenen erzogenen und ihren Oberherrschaften zusammen. Jedoch:

„Sehen Sie, wenn die Spitze eines hierarchischen Systems sich nicht mehr in Übereinstimmung befindet, wenn die Autoritäten sich streiten, gibt es keinen unbedingten Gehorsam mehr.“ „Prof. David Naggara“, I wie Ikarus, 1979

In einer hierarchischen Struktur, trifft es letztlich die „Schwächsten“ der Gesellschaft, in der Regel die Kinder, aus denen mitunter auch solche in der Rolle der Kinderschänder, Mörder, Serientäter, Vergewaltiger &c. Hervorgehen.

Das gewohnte System benötigt Feinde, damit es so seine eigene Existenz gewährleistet.

Man vergisst, wenn man es überhaupt weiß, dass sich das Leben selbst beschenkt, gehört das, was sich da zur Welt bringt, eben nicht dem Menschen.
Die gewohnte Erziehung, zum gehorsamen Sohn oder Tochter, führt für gewöhnlich zu einem Sklavendasein, beruhend auf der Vorstellung sie würden einem gehören. Das kommt dem gewohnten System und dem „Ernst des Lebens“ natürlich zugute. Gewohnte Wertvorstellungen tragen positiv dazu bei.

„Mein Schaaaatzzzzz….“

Hinweisend: Vernunft ist nicht, dass man nur genug Geld auf dem Konto hat, wie das mal jemand darunter verstanden hat.

Dem Gewohnten ist der Unterschied zwischen „Mensch“ und „Person“ nicht bewusst, so wird er zum Subjekt einer künstlichen Ordnung, künstliche Oberherrschaften mit ihren künstlichen Regelwerken.
Werden Mensch und Person als ein und dasselbe betrachtet, so bewegt sich jener Mensch in einer Fiktion. Der Mensch – unbewusst darüber – bewegt sich auf diese Weise in einem „so tun, als ob“, einer (Real)Fiktion.

Sitzt man bspw. mit „gewohntem Kopf“ unbewusst in der Rolle des „Kinobesuchers“ im Kino und schaut sich einen Film über den „First Avenger“ an, so kann man den „US-Amerikaner“ Chris „Evans“ in der Rolle des „Steve Rogers“ sehen, den man allgemein in seiner Rolle als „Capitain America“ kennt.

Der „Zuschauer“, auch der Kinobesucher schaut sich den Film an, von dem er fest überzeugt ist, dass es ja nur eine Filmspektakel ist, hält sich selbst für „real“, da ihm seine Denk- und Verhaltensweisen vormachen er sei „echt“, jedoch spielt er nur die Rolle des „Kinobesuchers“ und „Zuschauers“. Der Mensch in der Rolle als…

„The persons and events in this motion picture are fictitious. Any similarity to actual persons or events is unintentional.
Die Personen und Ereignisse in diesem Spielfilm sind fiktiv. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen oder Ereignissen ist unbeabsichtigt.“

Doch damit ist es noch nicht vorbei. Erkennt man, dass „Gott“, „Allah“, „Jahwe“, „Brahma“ &c. nur Namen für das Leben selbst sind, so ist das Leben einem plötzlich ganz nahe, also nichts mit der Nummer eines alten zornigen Mannes im Himmel oder eine alten Frau – einmal mit und einmal ohne Bart – so kann man sich das übliche Gezänk, welcher „Gott“ der „Richtige“ sei, getrost ersparen. Es war nur ein Etikettenschwindel. Schlussfolgernd…

Da der gewohnte Mensch meist oberflächlich auf Situationen blickt, hält er im Grunde das gesellschaftliche Schauspiel, während dies auf den dahinter verborgenen Grundlagen einer Fiktion, einem „so tun, als ob“, letztlich in einem künstlichen Rahmen stattfindet, für real.

„Die Menschen betrachten sich als einzigartig. Ihre gesamte Existenztheorie beruht auf ihrer Einzigartigkeit. „1“ ist ihre Maßeinheit. Aber so ist es nicht. All unsere Kommunikationssysteme sind nur ein hilfloser Versuch. „1“ plus „1“ gleich „zwei“. Mehr haben wir nicht gelernt.
Aber „1“ plus „1“ war noch nie gleich „zwei“. Tatsächlich gibt es keine Zahlen und keine Buchstaben. Wir benutzen Symbole, um unsere Welt auf menschliche Größe zu reduzieren, damit sie verständlich ist.
Wir haben ein System erschaffen, dass uns das Unergründliche vergessen lässt.“ „Lucy Miller“, Lucy, 2014

Dazu gehört auch die Illusion, dass einem etwas, jemand, „die Wahrheit“ und das Leben gehören würde.

„Unsere Welt folgt einer naturgegebenen Ordnung, und wer versucht sie umzukrempeln, dem wird es schlecht ergehen.“ „Haskell Moore“, Cloud Atlas, 2012

Genauso versucht man sich mit dem Ausdruck „Neue Weltordnung“ an einer solchen.

Doch jene in der Rolle der „Oberherrschaften“ konstituieren immer wieder Strukturen, die sich stets als hierarchische Strukturen offenbaren, bzw. etikettieren das Gewohnte nur um. Für den oberflächlichen Betrachter reicht das ja allemal. Es muss nur gewährleistet sein, dass er sich weiter „einnässt“.

Wie soll es auch anders sein, wenn die Oberherrschaften gedenken, auch weiterhin ihre Tätigkeit in der Rolle der „Oberherrschaften“, „Volksvertreter“ und „Betreuer“ zu übernehmen?
Nur weil sie es nicht anders kennen und ihre Bevölkerungen auch keinen Anlass geben, sich aus der Rolle der Betreuten, ab und zu auch in der Rolle der unschuldigen Opfer der (politischen) Umstände, heraus zu bewegen.

Ich weise darauf hin, dass es sich hier aktuell NICHT um eine „Neue Weltordnung“ handelt, sondern lediglich um eine Zuspitzung der „Alten Weltordnung“. Um das zu erkennen, bedarf es wiederum der Kenntnis über das System.
Ohne ist es lediglich eine haltlose Behauptung, die ihre Wirkung unter anderem nur durch eine sich steigernde Unsicherheit offenbart und der späten Erkenntnis, dass man doch nicht so schlau war, wie man sich das selbst glauben machte.
Deshalb die Auseinandersetzung mit dem System, um zu verstehen, in was der Einzelne eingehüllt und mit er verbandelt ist, notwendig.

Der Ausdruck “Neue Weltordnung“ brachte und bringt so manche Akteure in Unruhe, weil jene davon überzeugt waren und sind, sie würden NUN „versklavt“ werden. Da haben es ihre „Oberherrschaften“ leichter, wenn die Teile der Bevölkerung sich schon mal selbst darauf einstellt.

Was die „Experten“ nicht wussten und wissen, weil sie nichts über das System wussten und wissen, dass sie schon lange versklavt waren… und sind… es als „normal“ erachten.

Untertanen und „ihre“ Oberherrschaften befinden sich deshalb in einer festen Beziehung, solange beide ihre Rollen beabsichtigen weiter zu besetzen und man sich durch Austausch von „Ungerechten“ durch „Gerechte“, so noch eine ganze Weile etwas vormachen kann.

So ist auch ihr gemeinsamer Weg vorgezeichnet, während man sich – „wenn der Kittel brennt“ – man sich gegenseitig auch die Verantwortung „zuspielt“.

Ab diesem Moment, so geht es zumindest mir, braucht man dem Einzelnen aus dem einen und dem anderen Lager nichts mehr darlegen, sondern man braucht nur sein Ding machen. Wenn so manchem in meinem Fall nichts mehr einfällt, versuchen sie sich in der „Zombifizierung“ und „Gleichmachung“.

„Du brauchst doch auch das Geld“, kommt dann gebetsmühlenartig aus ihren Mündern. Dabei verstehen sie nicht, dass es nicht um „entweder…oder“ geht, sondern darum, im Kopf ein weiteres System zu reaktivieren, indem man ersteres infrage stellt.

Die „Schwafler“, die meinen, man bräuchte –

  • nur die „Richtigen“, die dann den Kurs angeben,
  • diese oder jene Partei zu wählen
  • oder es bedürfe nur einer „ordentlichen Revolution“
  • &c.

stellt sich bei letzterem Akteuren heraus, dass Gewalt nur ein Werkzeug der Unwissenden und ihrer Gegner ist. Oder:

„Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.“ „Abbas Hardin“, Foundation, 2021

Hinweisend: „To revolve“ heißt übersetzt „sich im Kreise drehend“ und er „to evolve“ heißt „sich entwickelnd“.

Sollten Sie sich nun beleidigt fühlen, so tut mir das nicht Leid, weil Sie ja mittlerweile wissen, dass man nur dann etwas persönlich nimmt, wenn man sich an der Stelle noch für die Person hält.

Falls Sie jemand sind, der fest entschlossen erwartet, die Thematik „System“ und wie Sie selbst darin verwoben sind, in einem Rutsch zu erfahren, zu verstehen und entsprechend „sofort“ Handlungen daraus abzuleiten versuchen, kann ich Sie, der sich möglicherweise noch nie damit auseinandergesetzt hat, äußerst für Sie beunruhigend enttäuschen.

Denn im Kern geht es darum eine weitere Denkweise zu entwickeln, die sich von der gewohnten in seinen Fundamenten unterscheidet. Es geht nicht einfach darum, nur um irgendwelche Tricks und Kniffe, wie man keine Steuern mehr bezahlt.

Da gehen Sie besser zu Dr. Haug oder dem anderen, von dem ich mir nicht den Namen merken kann.

Hinweisend: Die übliche Vorstellung eines „entweder…oder“, so nach dem Motto „alles oder nichts“ hat im Dialog über das Thema „System“ keine Bedeutung. Auch ist es nicht erforderlich, sich in irgendeiner Weise entscheiden zu müssen. Am Besten hilft es offen zu sein.

Sollten Sie hingegen nach Lösungen für übliche Probleme suchen, so sind Sie hier – schlicht und einfach – verkehrt.

„Is‘ echt hübsch geworden hier.“ „Oh Danke, Mann. Ist alles von Ikea. Hat zusammen 47 Dollar gekostet.“ Dialog „John Bennett“ mit „Ted“, Ted, 2012