„Das kann ich mir nicht vorstellen!“

Vielleicht haben Sie diesen Satz schon mal gehört oder sogar selbst gesagt.
Wenn man sich etwas nicht vorstellen kann, so liegt das in der Regel daran, dass einem Grundlagen fehlen und versucht wird mit dem vorhandenen Wissen etwas vergleichen zu wollen oder es von vorne herein ablehnt, weil es nicht den Gewohnheiten und Konventionen entspricht. Man tut sich in der Regel schwer damit.

„Warten wir es mal ab.“

Das liegt unter anderem auch daran, weil im Rahmen der Institution „Gesellschaft“ zu gern entsprochen wird/werden soll. Selbst wenn dies der eine oder andere zu bezweifeln mag. Er kennt seine Denk- und Verhaltensweisen nicht, die ihm das vorgeben.
Wer trotzdem der Meinung ist, er sei „Herr über sich selbst“, mag einmal in sich hören, wenn er zu sich laut sagt, das „Geld“ nur mit Zahlen bedrucktes Papier ist oder dass Eigentum und Besitz (von etwas oder jemand) für ihn nur erfundene Märchenstunden sind, die sich als Werkzeuge seiner Fremdbestimmung herausstellen – im Kern eine Art dauerhafte „Angriffsfläche“ bieten.
Da stellt sich am Ende doch noch heraus, dass der Segen Jakobs doch kein so großes Geschäft war und er nur Opfer seines eigenen Betrugs wurde.

In der Vergangenheit hat es genug Erfahrungen aus der Aufklärerszene gegeben, wie sehr die Vorstellung, einem selbst würde etwas oder jemand gehören, Verlustangst erzeugt oder gar Verlust gebracht hat.

Der Preis den jeder, der sich auf den Weg seiner Entwicklung macht durch mentale Überwindung der sich ihm präsentierenden Autorität, ihrer Vertreter und damit empfundener Willkür, ist im Kern kein wirklicher Preis, sondern „lediglich“ ein Ablassen von bisherigen Gewohnheiten, Konventionen und als „unveränderlich“ angesehen Vorstellungen – wie gesagt – dass einem etwas oder jemand gehöre.

Es ist immer zu betonen: Es sind nicht die Dinge selbst, sondern lediglich die Bedeutungen, die man den Dingen verleiht – um die geht es. An diesem Punkt können Sie nun selbst erkennen, was da im Hintergrund – gar nicht so weit entfernt – am Wirken ist, wie es sich aus der Affäre zu ziehen versucht, wie sich ein Widerstand entwickelt, verneint, ignoriert oder sich zu verteidigen versucht.

Dass nicht weniges als „alternativlos“ gesehen wird, liegt daran, dass sich kaum jemand – denn dann hätte er bereits angerufen – damit auseinandersetzt. Ist doch schon Bedauerlich, wenn man sich nichts anderes vorstellen kann. Man selbst hält sich ja für „in Ordnung“, während die anderen ja „bekloppt“ sind. Was nicht selten in so mancher Familie propagiert und vorgelebt wird.
Die Vorstellung von Alternativlosigkeit entsteht aus dem Mangel an grundsätzlichen Entscheidungen und dass ein bestimmter Mechanismus, die „Invertierung“ als Werkzeug kaum zur Anwendung kommt, jedoch mehr die Negierung – durch ein dagegen sein, durch Widerstand.

Das ist auch der Grund, warum sich mehrheitlich nur für oder gegen einen Sachverhalt entschieden oder von diesem nichts gewusst oder dieser ignoriert wird.

Was aus so einer „entweder,…oder“-Nummer herausführt ist jedoch die praktische Anwendung des Kategorischen Imperativs und zwar in Richtung Entwicklung und Lösungsorientierung.

Nehmen wir mal das Thema „Holoscaust“. Es wird wohl noch immer darüber gestritten, ob er oder ob er nicht stattgefunden hat. Es haben sich zwei gegnerische Lager entwickelt, die der Meinung sind sich durchsetzen zu wollen.

„Man muss den Holocaust weder leugnen noch ihm zustimmen, denn spannt sich „die Welt“ zwischen Geist und Materie auf. Und wenn bereits etwas gedacht werden kann, so ist es eine Form von Realität.
Aus diesem Grunde lautet die Frage nicht, ob er stattgefunden hat oder nicht, sondern welche Denk- und Verhaltensweisen sind grundsätzlich für jede Art von Mord am Leben verantwortlich.
So ist es eine Herausforderung des Menschen im Hier und Jetzt, sich mit dieser Frage konkret auseinanderzusetzen. Denn dann wird ihm klar, dass weder er noch „die Anderen“ bis zum heutigen Tage etwas dazu gelernt haben, während er sich in der Regel über die Symptome beschwert hat.“ Kommentar auf RT.Deutsch

Ich selbst bin nicht mehr Teil bundesrepublikanischer Betreuung, somit ist die Beobachtung von Sachverhalten, lediglich ein täglicher Signalabgleich, ob Veränderung im Rahmen globaler Entwicklung stattfindet.

Was sich für so manchen gern als „Neue Weltordnung“ in Form zunehmender Unterdrückung darstellt, ist jedoch nur das zunehmend lauter spielende Klageliedchen seiner eigenen Denk- und Verhaltensweisen, die ihm erlauben dies so zu erfahren und das es nicht wirklich die „Neue Weltordnung“ ist.
In der Vergangenheit stellte ich so manchen „NWO-Experten“ die Frage, wenn das, was er da beschreibt, die neue Weltordnung sein sollte, was denn dann die Alte Weltordnung war. Bis heute habe ich keine Antworten darauf erhalten.

Anerzogene Machtlosigkeit ist nur ein Phänomen gesellschaftlich als „normal“ angesehener Opferhaltung gegenüber „allmächtigen“ Autoritäten, die sich gleichzeitig als Beschützer ausgeben.

„Zuckerbrot und Peitsche.“

Auch das ist Entwicklung – Entwicklung in Richtung Auflösung. Durch die gewohnt belohnte Untergebenenhaltung, sind jene selbst nicht in der Lage, etwas ändern zu können, weil sie die „Schuldigen“ weit weg von sich selbst zu erblicken meinen, was ihre gefühlte Machtlosigkeit nur weiter in die Höhe treibt.

Das, was man früher mit „Goldgräberstimmung in der Aufklärung“ hat erleben können, hat sich mittlerweile wieder auf Systemniveau eingependelt.
Das passiert dann, wenn übersehen wird, dass die meisten Themen nur wichtig erscheinen, ihre Existenz jedoch auf einer Fiktion errichten. Mittlerweile gibt sich der gewohnte Aufklärer mit der Berichterstattung von Geschehenem, der Diskussion darüber, mit einfachem Absondern unreflektierter Meinungen zufrieden oder hat bereits die Bühne verlassen.

Statt über den gewohnten Tellerrand hinauszublicken, übt man sich im fortwährendem Kopieren und Vorzeigen vorgefertigter Inhalte.

„Dies ist nur ein Archiv. Meine Meinung spielt auf meinem Blog keine Rolle.“ sinngemäßes Zitat eines sich mittlerweile zurückgezogenen bekannten Blog-Betreibers.

Doch darum geht es: Die eigene Meinung in den offenen Raum zu geben. Andauerndes Kopieren und Veröffentlichen fremder Videos, hat weder etwas mit eigener Meinung noch mit eigener Entwicklung zu tun.
Doch nur der sich selbst entwickelnde Mensch verändert etwas – eine Aufgabe, die den Menschen auf diesem Boden zugedacht ist.

Denken Sie, es würde genügen, nur Unsäglichkeiten auf einem Blog anhäufen müssen? Wer will schon Mitstreiter, die sich nur zum Jammern und Klagen zusammenfinden?
Es macht keinen Unterschied, ob drei weiße Häschen oder zwanzig weiße Häschen Angst vorm „Bösen Wolf“ haben.

Andere wiederum haben daraus ein Geschäftsmodell gemacht, was sich nach dem Prinzip richtet: „Der Hörer hört gerne seine Meinung von jenen, die er dazu erkoren hat, sie ihm erzählen zu dürfen.“

So richtig vordenken, mögen die meisten nicht wirklich. Man gestaltet die Welt nicht, indem man nur Unsäglichkeiten sammelt und beklagt und andere dann vorschickt – zumal diese Unsäglichkeiten nur Symptome(!!!) sind, deren Ursachen nur selten dort zu finden sind, wo sie sicht- und spürbar in Erscheinung treten, wie dies irrtümlich bei einer klassischen „Problem-Lösung“ angenommen und gehandhabt wird.

Kommentar zu Wagenknechts erste YT-Sendung: „Deutschland: Reiches Land? Arme Rentner“:

„Systembedingte Symptome lassen sich erst durch eine metapolitische, metaideologische wie auch metasystemische Sichtweise erkennen und regeln. Weswegen es sich nicht gewohnt um wahrgenommene „Probleme“ handelt, sondern um Herausforderungen.
Gewohntes Bekämpfen sicht- und spürbarer Symptome führt dabei nicht zu den gewünschten Ergebnissen, da diese in der Regel nur Teilnehmer gerecht kaschiert werden und so die Systemstrukturen nur weiter verkompliziert werden. Auf diese Weise verwandeln sich einst „atmende“, dem Menschen dienliche Strukturen zunehmend in marode Pflegefälle.
Dies jetzt nicht an die Institution „Politik“ gerichtet, die aus der Institution „Gesellschaft“ heraus entstand, damit man sich in der Gesellschaft – im Rahmen aufgenommener „Dar-Lehen“ und „Krediten“ auf Arbeiten und Geld verdienen reduzieren konnte, bzw. kann. Was die Rente betrifft, habe ich es für mich anders gelöst, als die Rentenversicherung in 2016 anrief und wollte für irgendein Dokument eine Unterschrift. Ich sage ihm, dass ich kein Interesse daran habe und er das Geld behalten und sich einen netten Nachtmittag damit machen könne.
Zu wenig wird sich wirklich damit auseinandergesetzt, wie nicht nur „Rente“ zustande kommt, welches Prozessmuster sich dahinter auftut, was auf den Menschen (auch nachfolgender Generationen) zurückwirkt.
Der Mensch schuf sich auf Basis seiner seit Jahrtausenden wirkenden, jedoch bis heute unhinterfragten Denk- und Verhaltensweisen ein künstliches System, was alles andere als für ihn zuträglich ist/erscheint. Er hat ja keine Zeit, weil er arbeiten und Geld verdienen muss, also mit Zahlen bedrucktem Papier hinterherrennt.
So als „kleines“ Gedankenfragment aus dem Ganzen.“

Das mitunter als unzumutbar Wahrgenommene, ist lediglich das sichtbare, wechselwirkende Abbild einer geistigen Haltung, die im Rahmen individuell-gesellschaftlicher Entwicklung eben dazu dient, das Vorhandene und dadurch auch die eigenen Denk- und Verhaltensweisen zu hinterfragen und notfalls auch in Frage zu stellen.