Hektik, Erotik, Fußpilz – Die Welt am Draht

- Lesezeit: ca. 11 Minuten

(v1.0) Ich gehe mal davon aus, dass die Geschwister Scholl mit den Augen gerollt hätten, wenn sie wüssten, dass die „Fascho-Nummer“ auch heute noch läuft und dies nur deswegen, weil man gesellschaftlich weiter artig den Weg des Wegschauens und der Reduktion auf arbeiten gehen, Geld verdienen und wieder ausgeben nachzugehen bereit ist.

Wen interessiert es da schon, dass das Porträt von Hans Globke in der deutschen Geschäftszentrale (Bundeskanzleramt) hängt?

Die Aufklärer der vorhergehenden Generation scheinen entweder alle ausgestorben zu sein oder sind einfach nur zu müde, um zu antworten oder haben auf Unterhaltung ihrer Hörerschaft umgeschaltet.
Was da mittlerweile an „Aufklärung“ verarbeitet wird, sind nur noch vom System vorgegebene Themen, während so manche Aufklärer-Show mehr an eine Unterhaltungssendung à la „RTL Samstag Nacht“ erinnert, während die Hoffnung auf „die Retter von Außen“ weiter anhält.

„Bis Bismarck Mark biss, biss Mark Bismarck.“

Wer ahnt schon, dass er mit seinen gewohnten Denk- und Verhaltensmustern, an das System angekoppelt ist, während er sich klagend und beschwerend über dessen Symptome auszulassen meint?

„Wer sich beschwert, erleichtert sich nicht.“

Wer kommt schon auf die Idee, dass er in der Regel aus der anerzogenen Sicht des Untertanen agiert und argumentiert?

Das alles darf sein. Die Frage lautet mehr: Zu was führt es? In der Regel lediglich zur üblichen Ist-Betrachtung und damit verbundene Bewertung. Das reicht jedoch nicht aus. Denn es wird gewohnt nur reagiert und nicht wirklich gedacht.

Das ist auch der Grund, warum sich auch so entwickeln wird, wie es der eine oder andere bereits zu formulieren weiß, damit man sagen kann: „Siehste, ich hab’s doch immer gewusst.“

Dass das alles nach dem Prinzip der Resonanz funktioniert und die innere kollektive Haltung dabei der Quell der Geschehnisse ist und der Mensch sich selbst darüber nicht bewusst ist und sich IRRIGER Weise unabhängig von der Welt sieht (weil „die Anderen ja schuld an allem sind“), mag ihm nicht so recht klar werden wollen, da dies seiner gewohnten Haltung entgegensteht.

Es geht jedoch nicht darum wer schuld oder nicht schuld ist. Das ist nur eines der üblichen Verdrängungskonzepte und führt in den Kreisverkehr.

Wen interessiert es schon, dass das sogenannte Impfschutzgesetz gar nicht rechtmäßig zustande gekommen ist und somit per se keine Rechtswirksamkeit entwickelt hat, während „Corona“ seiner Aufgabe gerecht wird und sich im Vorübergehen die kleinen „Fascho-Machthaber“ und die „Gehorsamsbereiten“ von nebenan offenbaren, während sie sich gegenseitig „untenhalten“.

Und noch immer „klingelt“ es nicht. Der mentale Druck wird also weiter zunehmen. Das scheint auch so sein zu müssen, schließlich ist ja alles alternativlos.

Das Blendwerk des funktionierenden Feindbildes und des „Schuldigen“, der einen möglicherweise den Tod bringen könnte, während gleichmäßig artig unter der Staubschicht gekrochen wird. Das Virus ist sichtlich ein Verhaltensvirus und der Rest, sind lediglich Zellreste, die künstlich zum „Killervirus“ hochgetaktet werden.

Das funktioniert deswegen, weil der weit verbreitete Irrglaube herrscht, das Leben würde einem gehören und man es demnach auch verlieren könne… vor allem durch „die Schuld der anderen“ und man sich durch „möglichst“ viele Impfungen „schützen“ könnte.

Das hat man davon, wenn man sich für nix interessiert, was einen trotzdem selbst betrifft.

Aber vielleicht kommen ja die Menschenopfer wieder in Mode, um den Gott „Corona“ zu huldigen. Opfer gibt es ja genug, nur will keiner eines sein und „mimt deshalb den Lauten“.

Das mentale Geschwür, was die Menschen fest im Griff hat, ist ihre anerzogene und kollektiv als Gruppenzwang wirkende Gehorsamsbereitschaft.
Doch nicht nur die, sondern auch die Angst vor Verlust der Existenz und vor Bestrafung beherrscht die Masse. Und deshalb kann man auch alles mit ihr traktieren.

Wer da was ändern kann? Jeder für sich, wenn er den Sermon Schritt für Schritt nicht mehr mitmacht. Argumente dafür gibt es mittlerweile genug.

Interessant ist dabei, wenn jene, die plötzlich ein bisschen Macht in Händen halten, dies auch noch ausnutzen und „den Dicken raushängen lassen“.

„Sind viele ihrer Testpersonen bis 450 Volt gegangen?“ „Im Durchschnitt leisten 63% der Testpersonen unbedingten Gehorsam. Das heißt, dass sie das Prinzip des Experiments voll akzeptieren. Damit will ich sagen: Sie gehen bis 450 Volt.“ Dialog „Staatsanwalt Henri Volney mit Prof. David Naggara“, I wie Ikarus, 1979 (Anmerkung: Milgram-Experiment)

Wurde demnach die letzten 75 Jahre etwas dazugelernt? Nein! Warum? Weil kaum jemand die richtigen Fragen stellt. Eben jene Fragen nach dem System.
Hat sich schon mal jemand gefragt, warum denn allzu gern nach Schuldigen gesucht wird? Nein! Warum? Weil nicht wirklich gedacht, sondern ein einmal gelerntes Verhalten wie eine Schallplatte wiedergegeben wird, statt es zu hinterfragen.

Im Kern ist das alles wiederum auch gut so, denn nach den vielen Forderungen nach Veränderung, sollten sich auch die Fordernden darüber im Klaren sein, dass sie ihren eigenen Hintern schon zu bewegen haben, wenn es anders werden soll.

„Anders“ beginnt damit, wenn man seine eigene Haltung mit Hilfe der gegebenen Szenarien infrage stellt und nicht wild mit dem Finger herumfuchtelt, auf der suche nach den Hauptverantwortlichen für die eigene Existenz.

Ungeachtet dessen, dass der gewohnte „deutsche Staatsbürger“ sich lediglich innerhalb eines Unternehmens bewegt, wer sich unter anderem noch an die Rede von Helmut Schmidt zur Verleihung des westfälischen Friedens in 2012 erinnern mag. Es handelt sich nicht nur um eine „Staatssimulation“, sondern insgesamt nur um eine Institution – innerhalb der alten Weltordnung.

Wer meint, man müsse ja „nur“ wieder einen Rechtsstaat „ins Leben“ rufen, versucht sich nur an der Wiedergeburt eines längst verstorbenen Vorgestern. Dabei nicht zu vergessen: Im Alten braucht man für Fiktionen Mehrheiten, und die Sklaven mit ihren aktuellen Herren, benötigen keine neuen „Herren“. Welchen Vorteil hätten sie dadurch?

„Die Ergebnisse von Führungsangelegenheiten zu betrachten ist hilfreicher, als jene als unverantwortlich zu bezeichnen. Bei allem Autoritarismus hat China das Thema „Covid“ tatsächlich besser gemanagt, als alle Demokratien.
Die Todesfälle pro Kopf durch „Covid“ gehören zu den niedrigsten der Welt. Aufgrund des jüngsten Ausbruchs dort, ist er sogar niedriger als in Taiwan.
Denken Sie daran, dass Terrorismus innerhalb Chinas fast nicht offensichtlich ist, da die Extremisten in den Uiguren ausgerottet wurden.
Vergleichen Sie das mit dem anhaltenden Terrorismus in Europa. Abgesehen davon, dass China fälschlicherweise als Diktatur bezeichnet wird, beurteilen Sie es nach den Ergebnissen. Führung dient dem Lebensunterhalt der Menschen, und solange die Menschen und die Gesellschaft davon profitieren, ist diese Form der Führung angemessen.“ Chinese auf Facebook im Dialog mit einem Bekannten, 2021

Wer nach weiter Lösungswegen Ausschau hält, wo es ihm nicht einfach genügt, nur mit treuem Hundeblick nach Gestern zu schauen, mag sich mit dem System auseinanderzusetzen.

An diesem Punkt setzt man sich von der üblich klagenden und sich beschwerenden Masse und dem gewohnten eigenen Klagen und Jammern mehr und mehr ab.
Wichtig ist dabei, auch die eigenen Verhalten stets zu beobachten und warum man manchmal so oder so reagiert, während man NICHT einfach einem anderen die Schuld gibt, da man sich auf diese Weise so nur im Kreis dreht.

Über die letzten sieben bis acht Jahre individuell-gesellschaftlicher Entwicklung hat sich für mich herausgestellt, dass es nur einen Weg zum Leben gibt, jedoch der Einzelne für sein Vorankommen selbst verantwortlich ist.
Je mehr er sich an alten Konventionen und Gewohnheiten festhält, desto angespannter wird für ihn die Situation.

Auch das (auswendig) Gelernte aus der Vergangenheit hilft in seiner gewohnten Form nicht wirklich weiter. Sicher mag es Experten in geschichtlichen oder rechtlichen Dingen geben. Doch was nutzt es, wenn es lediglich nur mehr und mehr Inhalte sind, um die man sich bemüht?
Diese führen unter der gewohnten Fragestellung ebenfalls nur in den Kreisverkehr. Da helfen auch nicht noch mehr Details von Details und die irrige Vorstellung, irgendwann mit dem „letzten Detail“ so etwas wie ein Gesamtbild zu erlangen. Das Leben geht über die Ansammlung von Dingen und Teilen hinaus.

Warum es bei den Aufklärern irgendwie nicht mehr weitergeht liegt daran, dass sich Pro- und Antagonisten weiter (unbewusst) innerhalb des Rollenspiels (der Simulation des Lebens) und auf der Ebene der Getrenntheit bewegen und sichtlich auch nicht herauskommen, weil sie an die dort geltenden Regeln, Konventionen und Wertvorstellungen gekoppelt sind, auf die sie nicht zu verzichten bereit sind – einschließlich der Vorstellung, dass „die Anderen“ nach wie vor schuld an allem sind.

Im Kern stellt sich nicht die Frage, wer schuld ist. Es ist anerzogen nur reine Selbstablenkung, diesen Weg zu verfolgen. Dies wiederum zu erkennen, ist ebenfalls die Aufgabe jedes Einzelnen.

„Etwas wie einen äußeren Feind“ gibt es nicht. Egal, was die Stimme in ihrem Kopf Ihnen sagt. Alle Feindbilder, die wir haben, sind nur Projektionen des „Ichs“, als der Feind selbst.“ Dr. Deepak Chopra, M.D., Revolver, 2005

Sie sind auch dann keine Feinde, wenn jene sich freiwillig der Rolle bedienen, um den gewohnten Denkern noch ein Weilchen so „auf den Sack gehen“ zu können.