Der virtuelle Raum, die künstliche Intelligenz und ein Zeug namens Kunststoff

(v1.1) Als das Leben zu Beginn Geist und Materie schuf, das ist jetzt die entschlüsselte Form von: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde,“ wurde und wird der „Materie“ lediglich eine Aufgabe zuteil: Spiegel und temporärer Speicher des sich entwickelnden Geistes, entfaltendes Bewusstsein. Um es mal so auszudrücken: „Etwas versucht sich unter anderem durch den Mensch selbst verstehen zu wollen.“

Das funktioniert alles in allem, wenn man den Mechanismus der Selbstreflektion hinter der anerzogenen Verdrängung für sich wieder zurückgewonnen hat. Ab da ist der Glaube an sich selbst für andere „ansteckend“.

Genau dieser Umstand macht nicht wenige Akteure ziemlich nervös, bedeutet dies in jedem Fall Veränderung. Und so versucht man diesen Umstand mitunter „tolerant zu umschiffen“.
Und ab da entpuppt sich das Bisherige zunehmend und – wichtig – auch logisch herleitbar – als Märchenstunde, Fiktion und Glaubensgebilde. Der gewohnte Denker: „Ja, das war doch klar“, „Das habe ich schon immer gewusst“ o. ä.

„Das habe ich schon immer gewusst.“ „Ja, aber nichts gesagt.“

Es sei darauf hingewiesen, dass eine oberflächliche Betrachtung nur ein trügerisches Fundament darstellt und stets die Frage ist: „Aus welcher Ursache leitet sich die Erkenntnis her?“

Dem einen oder anderen mag das jetzt alles zu weit gegriffen sein, da es ja genug naheliegende „Probleme“ in der Welt (und in(!) diesem Land) gibt, mit denen sich der Mensch herumzuschlagen hat. Noch immer ist er in der Vorstellung, mit den bisherigen Denk- und Verhaltensweisen, die für das System der alten Ordnung stehen, gegen ihre sich darin abspielenden Phänomene vorgehen zu wollen.

Um es so auszudrücken: Die Mehrheit lernte eine Art des Denkens, die es – ohne es selbst zu erkennen in einem Kopfknast gefangen hält, aus dem sich nur der Einzelne selbst befreien kann. Sichtlich hilft dabei nicht, ständig nur alte „Ewig Gestriges“ veröffentlichen zu wollen.
Gerade dieses Verhalten basiert auf einer ankonditionierten (anerzogenen) Denk- und Verhaltensweise, die sich vom Grundkonzept her gegen das Leben selbst richtet – auch wenn dies zunächst nicht erkannt wird oder erkannt werden mag.

Sichtlich hat der Mensch seinen Platz im Leben noch nicht gefunden – besser: Noch nicht erkannt, dass es nichts nutzt, Änderung zu fordern, während man am Alten festzuhalten gedenkt. Irgendwann findet man sich selbst im Regal der Geschichte wieder.

„BRD und DR sind subatomare Randerscheinungen in der Geschichte.“ Auszug aus einem Kommentar bei Focus-Online.

Der Mensch „wurschtelt“ so vor sich hin, mit der festen Absicht, dass das, was er da bisher in die Welt gesetzt hat und setzt, weiter für sich hochzuhalten gedenkt oder anderes als Unsäglichkeit erachtet, wofür andere dann ja verantwortlich sein müssen.

„Schuldzuweisung – also Verdrängung an sich – ist ein anerzogenes Verhalten der alten Ordnung, was die betroffenen Akteure in den Kreisverkehr führt – abseits ihres Entwicklungsprozesses.“

So versucht er sich lieber im mühevollen Herauslesen von Rosinen und Sicherung von Vorteilen, mitunter auch Korinthen, die er dann zu kacken meint.
Das Zusammengelesene hegt und pflegt er dann, nicht selten auf der Suche „nach noch mehr des Selben“.

Anmerkung: „Der BRD-Schwindel hört an dem Punkt auf, wo das Abenteuer erst richtig losgeht. So ist es wohl sinnvoll, doch mal darüber vorzudenken, ob an den gemeinsamen E-Mail-Dialogen nicht doch etwas dran ist. Das trifft auch auf alle zu, die sich mittlerweile auf Anschreiben überhaupt nicht mehr melden.“

Habe die Überschrift ganz aus den Fingern verloren.

Alles was der Mensch erschafft ist Kunst, nicht nur der Künstler erschafft sie. Das hat sich der Mensch fein ausgedacht, um für alles eine Disziplin zur Hand zu haben, meist weit von ihm selbst entfernt. Auf diese Weise „übersieht“ er, dass er nach künstlichen Regelwerken agiert. Das betrifft nicht nur die Kunst, sondern auch die Politik, das Recht, die Wissenschaft, die Theologie, die Psychologie, die Philosophie &c.

Der Mensch hat all jene Disziplinen in fremde Hände gegeben, die seiner gewohnten geistigen Haltung und Weltansicht gefährlich werden können und sich auf Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut konzentriert – und vordringlich all das, was er von gestern kennt.

„Gestern war alles besser.“ „Was ist denn „gestern“?“ Dialog zwischen zwei Neandertalern

Ernsthaft. Mit der Schaffung einer virtuellen Welt, ich selbst habe die Anfänge mitbekommen und auch eine lange Weile durch eine Medienagentur aktiv daran mitgewirkt, entfernt sich der Mensch zunehmend von jener Realität, wo wirkliche Aufgaben auf ihn warten. So manche sind in der virtuellen Realität Experten, während sie in der Realität zwei linke Hände entwickelt haben.

„Die Leute müssen mehr Zeit in der Realität verbringen. Denn, wie Halliyday sagte: Die Realität ist das einzige, was real ist.“ Wade Watts, Ready Player One

Früher hat mich das echt gejuckt, 3D-Grafiken oder Animationen zu machen. Doch heute arbeite ich mit einem Programm, welches aus 2005 ist – besser war – weil ich heute eine SSD eingebaut habe und die Lizenz dabei abgeschmiert ist. Das soll alles so sein.

Erst die Tage baute ich den Rechner um und so „verschwand“ eine ganze Backup-Partition mit den original Videos von „Sommer Sonntag“ und allen Daten zu Thema „Recht“, die gesamte Zeit im DPVM, geschichtliche Videos. Jedoch soll das alles so sein.

Das Leben wartet auf uns alle.

So richtig bewusst wurde es mir, als ich begann, mich für 3D-Druck zu interessieren. Als Medien gestaltender Maschinenbauer ein hervorragendes Umfeld.

Doch je mehr ich mir die Dinge anschaute, hatte und habe ich das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Aus dem Umgang mit den Elementen der Natur, als Betriebsschlosser und kurzfristig auch als Stahlbauer, hielt ich plötzlich Art künstliche Materie, die man sich kaufen muss, um dann seiner materiell-technischen Entwicklung nachgehen zu wollen.

„Eine professionelle U-Bahnstation mit Blender in dreißig Minuten modellieren.“ Irgendwo bei Youtube

Dazu fiel mir vor langer Zeit dieser Beitrag ein.

Der 3D-Druck ist nichts anderes als ein Geschäfts- und Beschäftigungsmodell, gefolgt von Umweltbelastung, notwendiger Entsorgung, einhergehende Energieverschwendung. Zudem ist er noch nicht einmal schnell, während so mancher glaubt, man könne eben mal schnell was „einscannen“ und auch gleich ausdrucken. So zeigten sich die Gesichter recht lang, wenn doch so manches Teil erst zwei bis drei Stunden Konstruktion verlangte und im Nachgang acht Stunden Druckzeit.

Mit dem bewussten Erscheinen der künstlichen Materie im Gestaltungsprozess, in Verbindung mit der künstlichen Intelligenz des Menschen selbst – künstlich wird sie durch die Bedingungen, die darin anerzogen eingebettet sind, erschafft er kein Leben – entfernt von natürlichen Werkstoffen.

Sicher ist dies kein Aufruf, die Schwerter wieder aus Kupfer zu machen, da auch der Krieg eine Erscheinungsform der alten Ordnung darstellt – hervorgegangen aus einem geschaffenen Feindbild, um damit nur die eigenen Denk- und Verhaltensweisen rechtfertigen zu wollen.

„Der Zweck heiligt die Mittel.“ Machiavelli

Schon vor längerer Zeit war zu beobachten, dass der Mensch versucht, so etwas wie eine künstliche Intelligenz schaffen zu wollen. Doch wird er am Ende nur erkennen, dass er sie nach seinem (künstlichen) Abbild schuf. Ein Zerrbild seiner selbst.

Eben jene anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen stehen ihm im Weg und erzeugen jenes System der alten Ordnung, das sich vom Grundkonzept her gegen das Leben selbst richtet. Er hat sich in seinem „so tun, als ob“ verlaufen und findet nur schwerlich den Weg nach Hause.

Doch bevor er nach Hause gelangt, muss er noch zur Quelle seines bisherigen Lebens.

Der Weg da draußen gelangt zu einem Ende. Nun ist es daran, den Inneren zu beschreiten – direkt zu seinen Denk- und Verhaltensweisen – selbst wenn ihm das nicht schmeckt und er lieber aufgeben mag. Doch auch das ist eine eigene frei getroffene Entscheidung.

Es gibt keine anderen, denen er für sein Handeln die Schuld geben kann. Denn gerade dies war die zweite beste Täuschung, der er sich hingegeben hat. Die beste war und ist, dass er denkt, er sei sein „Ich“. Denn unter dieser (ersten) Bedingung ist er nicht in der Lage sich zu ändern und über sich hinauszuwachsen, was jedoch für das nächste Äon von Belang ist.

Das Geheimnis des Lebens, ist seine Fähigkeit Lebendiges zu erschaffen. Das Leben selbst ist bedingungslos, fließt lautlos und ist kraftvoll.

Nur der gewohnte Mensch (verbarrikadiert hinter dem berühmten Tellerand) schickt sich an, es mit Bedingungen zu überhäufen, um es irgendwie kontrollieren zu wollen, indem er es der nächsten Generation auferlegt oder seinem Umfeld. Auf diese Weise hält er sich selbst unten und erfährt nur das, was er selbst tut.

„Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir, wenn ihr so seid, wie uns das gefällt. Soviel zum Thema: „Drei Markstück beim Zigaretten holen verbogen.““

Irrig war des Menschen Ansinnen, das Leben in einen kleine rosa Schachtel sperren zu wollen. Denn es ist soviel mehr.

Nur ein Depp will vorher Beweise über das, was er selbst nicht sehen kann, um sich selbstbestätigend absichern zu wollen. (Erweiterter Gedanke)

Um-, Weiterdenken und Dialog sind also erforderlich. Es sei denn, man mag noch tausend Jahre warten wollen.

Am Gestern festhalten zu wollen, ist jedenfalls keine Lösung – gleich wie sehr man sich nett damit zu beschäftigen weiß oder daraus ein hübsches Geschäftsmodell – verpackt als teures Seminar – machen könnte.

P.S. „Wer am Gelde zerrt, der lebt nicht wirklich. Er darf es nur solange sein eigenen nennen, solange er sich vom Leben selbst fern hält.“

P.P.S. Diese Gedanken sind auch ohne Unterschrift gültig, weil mir gerade danach war. Eventuelle Schreibfehler schmälern in keinem Fall die darin beabsichtigten Aussagen.