pitbullshit

Darauf herumdenkend, Teil 1

Lesezeit: ca. 20 Minuten

(v1.0) Vorausgesetzt man geht in die Tiefe, um das System und seine Mechanismen verstehen zu wollen (und nicht nur zu einem gewohnten Zurück in die Rechtsstaatlichkeit) und um zu erkennen, auf welche Weise man daran Anteil nimmt, ist es ebenfalls sinnvoll, sich der damit geschaffen-entstandenen Abhängigkeiten bewusst zu werden, wie sie für das System typisch sind und „wie normal“ daherkommen.

Auch wenn die Gesamtsituation für die Gesellschaft ernst und alternativlos erscheint: Hat man das System infrage gestellt, verliert es diese beiden Attribute – besser: verlieren die eigenen Denk- und Verhaltensweisen das Gefühl für „Alternativlos- und Ernsthaftigkeit“.

Solange jedoch das Gefühl herrscht, man hätte etwas zu „verlieren“, solange ist man ein Teil des Systems. Geschürte und gelebte (Verlust)Angst soll dafür sorgen, dass dies auch so bleibt.
Diesen Punkt selbst habe ich bereits vor langer Zeit überschritten, was gleichsam bedeutet, dass man sich dennoch bei den Verfechtern des Systems bedanken kann.

Sollten Sie sich fragen, was denn so „normal daherkommt“, dann schauen Sie sich einfach um. Länder, Regierungen, „Staaten“, Bürger, Steuern, Abgaben, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Kirchen, Religionen, Familien, Geschäfte, Geld, Verwaltungen, Konflikte, Inflation, Deflation, die üblichen Vorstellungen von Frieden, Freiheit, Eigentum, Werte, Vernunft, Gerechtigkeit &c. sowie einige Vorstellungen, die kaum hinterfragt werden: Zum einen, dass einem etwas, jemand, „die Wahrheit“ und das Leben gehören würden, womit sich der gewohnte Mensch als „wertig“ darstellt.

„Komisch“ wird es, wenn das Gewohnte plötzlich nicht mehr so „daherkommt“, wie das anfangs noch der Fall war, und sich so etwas wie Panik und Paranoia „angerührt“ wird.

Es reicht nicht, nur den „ungerecht behandelten Weinerlichen“ zu mimen, um sich anschließend als unschuldiges Opfer der (politischen) Umstände zu einem gemeinsamen Klageliedchen hinreißen zu lassen oder das Weite zu suchen, wenn sich herausstellt, dass sich die Bevölkerung und ihre Oberherrschaften selbst und gegenseitig „über den Tisch ziehen“ und das Verhalten der Schuldzuweisung die Anwender mit „ihren Schuldigen“ in einer Art „gemeinsamer Hölle“ gefangen halten lässt.

Das Verlassen des Landes ist Unfug, da das System aus den Denk- und Verhaltensweisen des Einzelnen hervorgeht und Flucht keine Alternative ist. All die gewohnten Verdrängungskonzepte helfen nicht, da sie typisch für das System sind.

Um ein Teil der Gesellschaft zu sein, ist man meist mit dem Erhalt der eigenen Existenz beschäftigt, weil man das „haben will“, was alle haben… und machen soll, was andere wollen oder erwarten, um letztlich zu entsprechen.

Irgendwann stellt man fest, das „zu entsprechen“ alles andere als „normal“ ist, da man sich dafür zu sehr zu verbiegen hat oder andere verbiegen lässt, was man jedoch für niemanden(!) macht, gleich wie viel Geld jemand gibt oder erwartet.
Schließlich heißt es „Erkenne dich selbst!“ und nicht „Erkenne dich fremd!“

Erst neulich sprach ich mit jemandem, der eine aus seiner Sicht einfache Frage gestellt hatte, die jedoch nicht „einfach“ zu beantworten war, wie bspw. mit „die sind Schuld“, „das ist das Problem“, „die müssen weg“, „die Politik ist verantwortlich“, „die Reichen“, „die Russen“, „die Anderen“ usw. Die Frage, wie alt ich sei, sei ja schließlich auch einfach zu beantworten.
Zu erkennen, dass das im Grunde als grober Unfug erscheint, wird durch Emotionalisieren ein sachlicher Dialog verhindert – als Zeichen, dass jener sich für die Person hält.

„Man nimmt dann etwas persönlich, wenn man sich für die jeweilige Person hält.“

Das wiederum bedeutet, dass man einige Rollen für sich abzulegen hat.

In dem Moment meiner Antwort drehte er sofort durch und meinte, ich sei arrogant und unterstellte mir, ich würde mich für „Gott“ halten und ihn für dumm.

Letztlich waren es nur Unterstellungen, die für ihn jedoch real erschienen, emotional aufgekocht und aggressiv. Verteidigungsstrategien der Denk- und Verhaltensweisen, die sich gegen Veränderung zu schützen versuchen.

Mittlerweile lässt sich erkennen, dass das Bisherige an seine gegebenen Grenzen geraten ist. Selbst die KI ist hier kein wirkliches Werkzeug zur Entwicklung von Lösungen, da die Fundamente, die der Mensch geschaffen hat, „aus den Fugen geraten“, die Strukturen überborden.

Der KI-Vorteil würde nur jenen zukommen, die daraus ein Geschäft zu generieren versuchen und jene, die darüber einen Infragestellungsprozess zur Anwendung bringen (Letzteres führt zu einem zweiten System, was mit der gewohnten Denkweise jedoch unsichtbar bleibt.).

All jene, die gewohnt von jenen Problemen (Symptomen) betroffen sind, denen über Technologie Heilung versprochen wird, würden nur den üblichen Preis dafür zahlen.

„Wir sind uns bewusst, dass wir ein bereits blutiges Schlachtfeld betreten. Doch die kybernetische Hoffnung auf eine Flucht aus dem Kapital war von Anfang an eine Lüge. Wir können uns nicht aus einer Automatisierung herausautomatisieren, die sich als Totalität durchsetzen will.“ Anti-Oculus: A Philosophy of Escape, Acid Horizon

Letztlich wären es nur die üblichen Beraterspielchen, Gigantomanien, Symptombekämpfungen und Herrschaftsgebaren, gefolgt von weiteren zu bekämpfenden Erscheinungen und Verkomplizierung der Strukturen.

Das mag erst einmal sehr „abstrakt“ klingen, was jedoch dann sehr „konkret“ wird, wenn man sich auf den Weg macht, es selbst verstehen zu wollen.

Da jeder ein Individuum ist, gibt es keinen „Standardweg“, das Thema zu verstehen.
Jedoch die Grundlage, von der aus man den Weg beginnen kann: Das bisherige System, beruht auf einheitlichen Prinzipien, Denk- und Verhaltensweisen, Konventionen, Glaubenssätzen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen.

Dieser Beitrag kann für „Neuinteressierte“ auch nur ein Einstieg in die Thematik sein – wie jeder andere Beitrag auch. Es gibt dabei keine Reihenfolge, was die Beiträge angeht, da dieser Blog eine Dokumentation meines Weges darstellt und ich keinen direkten Kontakt zum Leser habe.
Im Grunde handelt es sich um ein Puzzle, wo es kein kostenpflichtiges Seminar gibt, wie man „richtig“ puzzelt, auf welche Teile es ankommt oder welcher der „einzig richtige Weg“ ist.

Jemand schrieb mir mal, dass ich ihm eine für ihn verständliche Erklärung schulden würde, was jedoch nur ausgemachter Humbug ist.

Da in der Regel auf schnelle Lösungen gehofft wird, die überdies auch noch kopierbar sind, und unmittelbar auch zum Erfolg führen, kann ich Sie beunruhigen, lässt sich eine Denkweise eben nicht einfach kopieren, da es sich hierbei nicht einfach nur um eine beliebig austauschbare Information handelt. Eine Denkweise ist keine beliebig verteil- und erwerbbare Ware.
Zumindest ist bekannt, dass man mit der Denkweise, aus denen die Probleme entstanden sind, keine Lösungen entwickeln kann.

Dazu ist es notwendig, zwischen „Rolle“ (Person, Maske, Hülle) und „Mensch“ grundsätzlich zu unterscheiden. Eine „Rolle“ – auch jene im Alltag – wird vom Menschen nur gespielt, der dies für gewöhnlich jedoch vergessen hat und sich dafür hält, ausgestattet mit allem, was die Rolle ausmacht.

Wenn jemand sagt, er „ist“ Bischof, Kanzler, Psychiater, Richter, Vater, Polizist – oder was auch immer – „ist“ er das nicht wirklich, da die Rolle eine Erfindung ist, durch die man sich „darstellt“.
Die Vorstellung, nur weil viele von eben jener Existenz sich abhängig zu erkennen meinen, also die Mehrheit für „Richtigkeit“ stünde, zeigt gleichzeitig auch, dass es sich letztlich nur um ein Glaubensgebilde handelt, wie der Glaube, dass bspw. Geld etwas wert sei.

Die Vorstellung damit zu begründen, dass Geld etwas wert sei, weil man dafür etwas kaufen kann, was ja schließlich etwas kostet, ist lediglich eine Selbstreferenzierung, um den Glauben an vom Menschen geschaffene Werte durch sich selbst zu bestätigen. Es ist etwas wert, weil es etwas wert ist.
Und genauso wie man solche Vorstellungen erschafft, kann man sie genauso ändern oder sogar wieder überflüssig machen.

So dient das wohlwollende Zugestehen von „Eigentum“, verbunden mit der gewohnten Erziehung im Haben (auch) dazu, dass jemand etwas hat, worüber man ihn über die Verlustangst beherrschen kann, da jene, die zu verlieren glauben, sie würden dann vor dem „Nichts“ stehen und somit auch nichts wären.

Man kann Macht über andere Menschen ausüben, solange man ihnen etwas gibt. Nimmt man einem Menschen aber alles, dann hat man seine Macht über ihn verloren.“ Aleksandr Solzhenitsyn

Natürlich kann man erst mal abwarten bis jemand kommt und er einem etwas wegnimmt oder man wirft das, was „einem üblicherweise zustünde“, jenen hinterher, so wie ich das mit dem Rentenanspruch und den Grundrechten gemacht habe

Wenn es um „Eigentum“ geht, kann man damit all jenen, die mit „Reichsbürger“ etikettiert werden, eine sichere Rückkehr in die Betreuung ermöglichen“ oder ihr ganzes Leben damit beschäftigen, es zurückbekommen zu wollen.

Am besten ist, wenn man sich mit dem Gedanken auseinandersetzt, dass einem nichts gehört. Da fällt so vieles weg, worüber man sich sonst ärgern würde.

Ist es da nicht am besten, die Vorstellungen von Wert und Eigentum an sich abzulegen?
Nur innerhalb des Rollenspiels geht es um „Gewinner und Verlierer“, „Räuber und Gendarm“, „Gut und Böse“, „Freund und Feind“, vom Menschen geschaffenen „Werten“, von irrationalen Autoritäten wohlwollend zugestandene Privilegien usw.

Das Thema „Mensch & System“ unterscheidet sich vom Lesen von Harry Potter-Büchern.
Während der Leser gerne jede Seite bei HP genießt, wo er unterhalten wird, will er das, was ihn tatsächlich selbst betrifft, gerne schnell in ein paar Sätzen hören oder lesen – natürlich für ihn verständlich formuliert.

Der Weg zum Leben bleibt für all jene, die sich für ihre Rollen halten, vor offenen Augen verschlossen. Wer meint, man müsse nur entsprechend Mehrheiten bilden, damit sich etwas ändert, der irrt. Denn was soll sich schon groß ändern, wenn man nur das Bekannte, das Bisherige zurück, bzw. behalten will?

Wenn die „Lösung“ bspw. nur darin liegen soll, eine Rechtsfiktion nur gegen eine andere austauschen zu müssen und die Welt sei dann wieder heil, machen sich die Verfechter nur etwas vor. Ebenso bei einer farbenprächtigen (Aus)Wahl von Betreuern.

Der ganze Geschichtskram mit „Deutschland“ und allem was damit im direkten Zusammenhang steht, ist nur ein Tor, was man für einen kurzen Augenblick durchschreitet. Dahinter wird das Thema obsolet.
Denn es geht um die Infragestellung des Systems, auf dem die Fiktionen errichtet worden sind. Denn es geht hier nicht um ein paar Leute, die „Deutsch“ sprechen, sondern um alles, was sich in der Welt als „Staat“ präsentiert.

„Ich übergebe mein Recht, mich selbst zu regieren, diesem Menschen oder dieser Gesellschaft unter der Bedingung, dass du ebenfalls dein Recht über dich ihm oder ihr abtretest.“ Auf diese Weise werden alle Einzelnen eine Person und heißen Staat – oder Gemeinwesen. So entsteht der große Leviathan oder, wenn man lieber will, der sterbliche Gott, dem wir unter dem ewigen Gott allein Frieden und Schutz zu verdanken haben.“ „Leviathan“, Thomas Hobbes, 1651, PDF, Seite 143 https://blog.berg-kommunikation.de/thomas-hobbes-leviathan-teil-1/

Gleichsam ist es sinnvoll darauf zu achten, wie viel Fiktion sich der Mensch auf Basis seiner gewohnten Denk- und Verhaltensweisen geschaffen hat, was er nur dann erkennt, wenn er den Unterschied zwischen Mensch und Person (Rolle, Hülle, Maske) verinnerlicht(!) und nicht nur auswendig gelernt hat.

Der Unterschied ob sich bei einem selbst etwas verändert hat, erkennt man daran welche Haltung man einnimmt, ob man etwas nur weiß oder selbst vorlebt. Wenn man sie“ am Tun erkennt, so erkennt man sich auch am Tun.

Was die Werte angeht, ist der Glaube an die Werte mehr wert, als die durch ihn geschaffenen Werte. Das ermöglicht es dem Menschen, grundsätzliche Korrekturen und Änderungen vorzunehmen.

Der Mensch glaubt fest daran glaubt, die Rolle zu sein, schließlich hat er ja einen entsprechenden Abschluss und damit verbundenes Ansehen und seine gewohnten Mitmenschen machen es ja genauso, wo Mehrheit in der Regel auch für Richtigkeit steht. Jedoch alles nur einer Illusion entspringt, wie das „Ich“ an sich.

Fiktionen durch Legaldefinitionen schaffen
Beim vom Menschen geschaffenen Recht und den Gesetzen ist es mitunter notwendig, eine entsprechende Person zu schaffen, was man in den Legaldefinitionen wiederfindet, weswegen – darauf hinweisend – die Legaldefinition des „Fahrzeugführers“ seit langem eben nicht mehr existiert und man per Gesetz auf diese nicht mehr auf den sie spielenden Menschen zugreifen kann, sondern nur noch im Rahmen von Gewohnheit.

Letztlich sind sich „Richter“ und „Fahrzeugführer“ jedoch „einig“, da beide nicht vorhaben, die Grenzen des Systems zu überschreiten, um auf diese Weise dem System einen beachtlichen Seitenhieb zu verpassen, indem sie ihr gemeinsames Rollenspiel als solches infrage stellen, offenbaren.

Dem Menschen wird das gesellschaftliche Rollenspiel auch durch Filme, Theaterstücke gespiegelt. Schauspieler zu „sein“, ist letztlich auch nur eine Rolle.

„Weißt du, die Menschen halten an Rollenbildern fest… Vater, Mutter, Ehemann, Frau und das aus dem selben Grund. Es scheint ihnen festen Boden unter den Füßen zu geben. Aber da ist keine Ehefrau. Was bedeutet das, eine Ehefrau, ein Ehemann, ein Sohn? Ein Baby hält deine Hand. Und dann plötzlich ist da dieser riesige Mann, der hebt dich vom Boden hoch, und dann ist er auch weg. Wo ist dieser Sohn?“ „André Gregory“, Mein Essen mit André, 1981

So wie heute „rumgemacht“ und „traktiert“ wird, hat man die wesentlichen Aspekte global gesellschaftlich-menschlichen Miteinanders längst aus den Augen verloren und es zeigt sich, wer im Haben der Beste sein, überleben will.
Zur Sicherheit, nimmt man ab und zu den Namen „Gott“ in den Mund, jedoch wird kaum bemerkt, dass zwischen dem Alltäglichen und dem Geistigen weiterhin eine Barriere besteht – mitunter in künstlichen Institutionen mit ihren künstlichen Autoritäten gelebt wird.

Zwischen dem vom Menschen geschaffenen System und dem Leben selbst besteht nicht wirklich eine Trennung. Beide sind durch ihre gegenseitige Infragestellung miteinander untrennbar verwoben, was sich dem gewohnten Betrachter jedoch als „entweder…oder“ präsentiert. Hat man diese Denke überwunden, so erkennt man aus einem veränderten Blickwinkel das „sowohl…als auch“. Der Moment, der jedem selbst überlassen ist.

Ich kann hier jeden Aktivisten beunruhigen, dass das Leben nicht verlangt, dass man zunächst die „Feinde“ tötet, damit Frieden herrscht, da der „Feind“ vor langer Zeit den eigenen Denk- und Verhaltensmustern entsprungen ist, die der eigentliche Feind sind und sich jene letztlich selbst nicht im Griff haben, jedoch andere vorschreiben wollen, was „gut, richtig und vernünftig“ sei, damit all jene – systembedingt – den Vorstellungen ihrer irrationalen Autoritäten weiter entsprechen. Wenn die Rolle eines „Feindes“ in einem selbst entsteht, so ist auch klar, wo Frieden seinen Anfang nimmt, wenn schon von Frieden „geschwurbelt“ wird.

Das vom Menschen, besser aus seinen Denk- und Verhaltensweisen, Glaubenssätzen, Konventionen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen entstandene System hat sich über die vielen Jahrtausende nicht wirklich verändert, so dass der Mensch, der sich darin selbst nicht mehr als solcher wahrnimmt, weil er sich für die vielen Rollen hält, die es für ihn zu spielen gilt. Ich kann es nicht oft genug wiederholen.

Anmerkend: Falls Ihnen das alles zu lästig sein sollte, und Sie lieber auf fertige, kopierbare Lösungen hoffen, kann ich Sie an dieser Stelle beunruhigen, weil genau dieses Verhalten typisch für das System ist und zum Gewohnten führt, da es den gewohnten Denk- und Verhaltensweisen entspringt.

Reklame: Etwas hat System, wenn gewohnte Denk- und Verhaltensweisen zu gewohnt erwarteten Ergebnissen führen.
Die gewohnte Vorgehensweise beim Auftreten von Problemen und damit verbundene Behandlung, wo die Probleme sicht- und spürbar in Erscheinung treten, sorgt nur für den ersten Moment für das Gefühl, (endlich) eine Lösung gefunden zu haben.
Eine Zeit hin mag das sogar erscheinen, bis sich nach einer Verzögerung erneut Symptome zeigen, die alsdann wieder mit dem üblichen Vorgehen behandelt werden. Was passiert?

Die Strukturen nimmt weiter an Komplexität zu, benötigt für ihre Aufrechterhaltung immer mehr „Energie“, die Wirksamkeit der Funktion, weswegen die Struktur einst geschaffen wurde, nimmt ab. Die Ursachen bleiben unerkannt, ungenannt, unbehandelt.

Die gewohnte Denkweise, ist für die auftretenden Phänomene die Ursache. Ist es damit nicht zu einfach gedacht, dass die anderen die Bösen und deshalb schuld daran sind?

Darauf herumdenkend, Teil 2