Entwicklung ist alles, es gibt keine Gegner, nur Herausforderungen

Es ist schon beeindruckend, wenn man sich die Medien insgesamt mal anschaut, was jetzt nicht heißt, dass man alle anschauen muss.

Ich habe mittlerweile erkannt, was das Problem bei meinen Text ist. Die Informationsdichte ist in so manchem Beitrag wesentlich höher, weil die darin dargestellten Themen häufig eng miteinander verknüpft sind.
Dem kommt hinzu, dass gewohnter Text vom Leser linear gezeichnet sein mag, was jedoch zu wesentlich längeren Texten führen würde.
Darüber hinaus verwende ich einige Begriffe in einer mit gewohnten Bedeutung, wie sie in der Gesellschaft nicht üblich belegt sind. Denn dann würde es nicht „funktionieren“.

Begriffe wie Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Liebe, Vernunft und Gewissen sehe ich nicht als Erwartungshaltung gegenüber anderen, sondern erfüllen sie für mich in meiner eigenen Entwicklung mit Bedeutung. Warum sollte ich also etwas „woanders“ fordern, wenn die Aufgabe all dies zu entwickeln bei mir selbst liegt?

Ich sage es mal so: Wenn Sie die Liebe und den Frieden nur einmal in ihre wahren Natur erlebt haben, dann lassen Sie alles hinter sich, an was die Institution „Gesellschaft“ sogar Ihr nahes Umfeld zu glauben meint. All das, an was Sie zu glauben meinten, benötigen Sie dann nicht mehr.

„Du, ich hatte das alles schon längst vergessen.“ „Und ich bin hier, um dich daran zu erinnern.“

Was die eigene Aufgabe angeht, trifft dies auch auf die Unterlassung und Infragestellung der als „normal“ anerzogenen Verdrängungskonzepte zu, wie Kampf, Widerstand, Flucht, Ab- und Ausgrenzen, Verteidigen, Ignorieren, „allgem. Unglaube“, Beratungsresistenz, „Schützen“ &c. Einschließlich der berühmten Schuldzuweisung und damit verbundene Feindbildprojektion, damit diese Konzept überhaupt funktionieren.
Insgesamt benötigt es dazu die Selbstbetrachtung/Selbstreflektion.

Das hat – zumindest für mich – nichts mit „nachgeben“ oder Verlieren“ zu tun, da es nur ein Denken und ein Rollenspiel aus „Verlierer“ und „Gewinner“ innerhalb der alten Ordnung – einem Nullsummenspiel – ist, die für mich zu einer „Sideshow“ geworden ist.
Das ist für manchen sicher etwas schwer zu erfassen, da die meisten sich mit Symptomen des Systems und „jede Woche neu durchs Dorf getriebener Säue“ beschäftigt: Impeachment, Corona-Virus, Brexit, „Ausländer“, FFF, Thunberg, Friedensverträge, Nato, „Flinten-Uschis“, AKKs &c. Eine Zwischenfrage: Was machen eigentlich die Reichsbürger und die Messerstecher?

„Die Menschen sind noch gut. Wir kämpfen, wir töten, wir hintergehen einander. Aber wir können uns ändern.Wir können es besser machen. Das werden wir, das müssen wir.“ „Bruce Wayne“, Batman vs Superman – Dawn of Justice

Zwischendurch werden Bismarck und der Kaiser (Nein, nicht der von der „Hamburg Mannheimer“) ausgegraben und reger Totenkult betrieben.
Von der Türkei hörte man, sie sei eine Diktatur, wahrscheinlich damit die heimische nicht so auffällt. Oder suchen die Reichsbürger mal wieder einen „Reichskanzler“oder so mancher noch ein paar „Reichspapiere“. Ich kann das gut verstehen.
Es zeigt auch, dass jeder seinen eigenen Weg hat und es viele gibt, die dies noch nicht erkannt haben – noch nicht einmal die dazugehörige Aufgabe.

Sie wollen und beharren in der Regel darauf das aktuelle „Problem“ lösen zu wollen und übersehen nur dass es lediglich der Hinweis ist, sich selbst zu entwickeln und nicht einfach gegen den „Feind“ zu kämpfen. Durch das Kämpfen erkennt man, dass sie noch ihren gewohnten Denk- und Verhaltensweisen unterworfen sind – also nicht selbstreflektierend unterwegs sind.

Wer meint, dass der Mensch Führung bräuchte, darf sich später nicht wundern, wenn er sie selbst weiter erfährt.
Andere wiederum hüllen sich in esoterische Gedankengebilde, die man dadurch recht fix enttarnt, dass man den Satz anfügt: „Dass stimmt solange, bis der Gerichtsvollzieher wieder vor der Tür steht.“

Es fehlt an Kommunikation und mehr noch an Dialog, wahrscheinlich um die gehegten Reichsträume noch ein bisschen „warmhalten“ zu wollen, bevor sie im Rahmen des Wandels „in die ewigen Jagdgründe gehen“. Sicher hoffen so manche Polizeibedienstete doch noch ihren Job dort weitermachen zu können. Mann, Mann, Mann.

Wir haben Wandel und dort, wo es hingeht, da gibt es das ganze Rollenspiel mit ernstem Anstrich nicht mehr. Das klassisches Handhaben und Verständnis über Theologie, Wissenschaft, Politik, Recht (in Richtung überpositiv), Philosophie sowie Psychologie stehen dabei auf der Liste sowie die Art und Weise der Wissensvermittlung an sich. Nicht zu vergessen – was ich immer tue, weil ich da nicht wirklich Ahnung habe – die Ernährung.

Nein, es bedarf weder eines Kaisers, noch eines Reichskanzlers oder gar eines Friedensvertrages.
Frieden bspw. ist ein Phänomen im Menschen selbst und kein Wort auf einem Vertrag. Sicher mag das alles wie eine Behauptung klingen.

Es existieren genug Beiträge, weil ich immer wieder auf „Experten“ treffe, die alles andere als lesefreudig sind, sondern „eben mal schnell“ die Lösung(!) präsentiert bekommen wollen und zwar so, dass sie es a) sofort verstehen und b) sofort erfolgreich anwenden können.
Das ist Unfug, da es um Entwicklung geht, die jeden einzelnen betrifft und es nicht darum geht, dem Fisch erzählen zu wollen, dass er im Wasser schwimmt.

„Der Fisch, der sich über das schmutzige Wasser beschwert, sieht nur selten sein eigenes Arschloch.“

An diesem Punkt fällt mir immer wieder auf, was bisher individuell-gesellschaftlich die Selbstentwicklung unterlassen wurde und arbeiten und Geld verdienen zu wollen, im Endeffekt nur dann sinnvoll sind, wenn man die dahinter liegende Versklavung erkannt hat.

„Etwas für sich selbst zu tun“, bedeutet nicht gewohnt an Besitztümer und erfundenen Institutionen festzuhalten, wie sie z.B. die Familie ist, wo der junge Mensch für die bis jetzt erkennbare Versklavung der Gesellschaft „heranerzogen“ wird, um später erst mal was zu werden um dann mit genug Haben und Besitzen gesellschaftliche Angesehen ernten zu können, während der Beifall von all jenen kommt, denen es nicht viel anders ergeht.

„Einer von uns.“

Geld ist lediglich mit Zahlen bedrucktes Papier, was der Arbeitende als Lohn (von Lehen)/Belohnung erhält, damit er sich anschließend etwas kaufen kann oder gegen Gold eintauschen. Was als Geld das System betritt, wird im Akt der Geldschöpfung durch einen Kredit (Glauben)/Dar-Lehen aus dem Nichts erschaffen und kommt als „Sichteinlage“ auf das Konto.

Die nicht mitgeschaffenen Zinsen hat der Dar-Lehensnehmer durch zusätzliche Arbeit zu erwirtschaften. Der Kredit wird aus dem Nichts geschaffen und die Zinsen basieren auf realer Tätigkeit. Die Teilnahme am Zins ist demnach das Symbol für die gesellschaftlich als „normal“ tolerierte Selbstausbeutung.

An diesem Punkt wird klar, dass der Wandel zwar jeden anspricht, jedoch nicht jeder sich dazu entscheidet, selbst wenn er noch so viel zu klagen meint ,was letztlich nur eine wirkungslose Ventilfunktion ist. Er entscheidet sich stets selbst. Aus diesem Grund kann man auch niemanden mitnehmen, er kann immer selbst entschlossen mitkommen.

Es zeigt sich auch, dass das Leben und damit verbundene Entwicklung über das „Leben“ des Einzelnen hinausgehen und ihm im Kern das Leben auch nicht gehört, er jedoch davon erfüllt wird, wenn er sich dazu entscheidet es zu begleiten. Für die Zweifler:

„Ich bin noch nicht soweit.“ „Natürlich nicht. Niemand wird das je sein.“ Dialog aus Dr. Strange, 2016

Wenn man das Wesen der alten Ordnung verstanden hat, ist die Spiel-, Märchen- und Kindergartenstunde für einen selbst vorbei.
Nicht wenige werden dabei erkennen, dass sie doch nicht soooo erwachsen und soooo schlau waren, wie man sie und sie sich selbst glauben ließen.
Es reicht lediglich dazu eine Teil des bisherigen Systems zu sein. Und wer sich damit zufrieden gibt, der übersieht lediglich, dass es seit je her um ihn selbst geht, jedoch nicht um seinen Geldbeutel!

„Wenn du die Wahrheit rausfinden willst, niemand sagt dir je die Wahrheit. Alle erzählen dir nur ihre Version. Also, wenn du die Wahrheit willst, gibts nur eins: Geh‘ los und such‘ sie! Tatsächlich ist das, wo die wahre Macht liegt, in deiner Entschlossenheit, hinter die Fassade einer Story zu sehen – jeder Story. Und solange du weitersuchst, bist du eine Gefahr für sie*. Genau davor haben die Angst – vor dir. Es dreht sich alles um dich.“ „Julian Assange“, Inside Wikileaks, 2013

* „sie“ meint all jene, die das System unterstützen nicht selten sogar verteidigen, allem voran ihr Glaube, dass Geld etwas wert ist.

Der belohnte Sklave der ärgste Feind seiner Freiheit. Was für das System gänzlich abträglich ist, ist jeder, die „Nummer“ nicht mehr mitmacht und das offen kommuniziert.

„Unsere Welt folgt einer naturgegebenen Ordnung, und wer versucht sie umzukrempeln, dem wird es schlecht ergehen.“ „Haskell Moore“, Cloud Atlas, 2012

Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Liebe Vernunft und Gewissen haben letztlich nicht die Bedeutung, wie sie in der Welt der gewohnten Denker geglaubt wird, geglaubt in dem Rahmen, dass sie diese von anderen meinen fordern zu können.

Mittlerweile ist deutlich erkennbar, dass die meisten Akteure in der Riege der Aufklärer lediglich nur Teilnehmer der alten Ordnung sind.
Es reicht nicht, nette Videos zu machen und dann die „Bitcion-Hand“ für die ach so toll geleistete Arbeit aufzuhalten, wenn man dem Zuschauer/Hörer nur das erzählt, was er zur Bestätigung seiner eigenen Haltung hören mag.
Es geht nicht einfach darum, ständig die Probleme aufzuzeigen und dann hat sich der Fall. Die wenigsten sind in der Lage eine brauchbare Lösung zu entwickeln, da die üblichen „Lösungen“ sich durch Symptombekämpfung und -kaschierung zum Ausdruck bringen unter anderem auch das Bestreben, einen Friedensvertrag machen zu wollen.

Es kann also noch ein Weilchen dauern. Und so wird sich weiter in „Zeter und Mordio“ geübt. Das darf/mag und muss ja auch sein – bis endlich der lang vermisste Prozess der Selbstreflektion wieder in den Köpfen Einzug hält, dem die Erkenntnis vorausgeht, dass jeder seine eigene persönliche Entwicklung/Bereinigung vor sich hat.

Eine Frau berichtete die Tage von den vielen Wohnungslosen und nahm dabei die Politik aufs Korn, um im selben Satz von sich und den Zuschauern sprechen, was die Politik für sie (auch die Anwesenden) zu tun hätte. Die Zuschauer klatschten natürlich.

Wissen Sie, wie man so was als Gesellschaft löst? Man lädt die Wohnungslosen zu sich nach Hause ein. Bei mir lebte, als ich selbst H4 hatte, ein obdachloses Ehepaar über sieben Wochen.
Was die Gesellschaft von der Politik fordert, kann sie locker selbst lösen. Da muss man einfach mal den Kopf einschalten.

Was das Schreiben auf dem Blog angeht, so spare ich mir durch die höhere Informationsdichte Zeit, sonst würden die Beiträge noch länger. Was so mancher Leser als kompliziert empfindet, ist für mich einfach, während es ihm „umständlich“ vorkommt. Es ist komplex, nicht kompliziert.

Es ist auch ein Unterschied, ob man sich um steigende Preise und besteuerte Rentner aufregt oder den Ursachen für den ganzen Firlefanz nachgeht.

Ich mag Ihnen versichern, es weder damit getan ist, nur ein paar Schuldige zu finden und zu bestrafen, noch ist es damit getan, nur andere „Vorgesetzte“ zu wählen.

Am wenigsten taugt es etwas, wenn man sich hinstellt und nur alles „beheult“ und aus der hinteren Reihe, hinter einer Maske und mit „Nickname“ ausgestattet, seinen Unmut an den Tag legt.

Die Vorstellung, man müsste nach dem Prinzip „vom mehr des Selben“ nur genug Unsägliches „auf den Tisch bringen“, sorgte nur dafür dass so einige Blog-Betreiber und Seminardarsteller bereits „das Zeitliche gesegnet“ haben.

Ohne zu wissen, was das System ist – aktuell irrt sich die Mehrheit darüber, was es denn sein soll – wird das alles nichts. Außer nur mehr Durcheinander, was jedoch dem Wandel entspricht, wenngleich nicht die Betroffenen.

Ein Nebeneffekt der Texte ist eine sich dabei zeigende, räumliche Entfaltung im Kopf, was vermutlich so manchem Leser einen Knoten in den Selbigen macht oder wenn ich innerhalb eines Abschnittes oder Satzes von „verdreht“ nach „entdreht“ schreibe. Einem Bekannten ist das im Dialog aufgefallen.

Doch wie will man das System anders erklären? Dort sind die Bösen und jeder Leser ist der Gute? Das wäre nicht nur etwas zu „einfach“ gedacht.

In 2008, als die Werbeagentur sich auflöste, habe ich mir die Aufgabe gegeben, das Leben an sich weiterzubringen, was im Kern alles und jeden mit einschließt – im Grunde ob er nun will oder auch nicht.

Das Leben und sein unaufhörlicher Entwicklungs-Erkenntnis- und damit verbundenen Infragestellungsprozess sind das Wesentliche, wenn der Mensch überleben will.
Probleme sind darin lediglich Symptome und für den Menschen besteht die Herausforderung, die Ursachen zu finden und nicht einfach die Schuldigen. Denn die sind nur eine Erfindung, um seine eigene Entwicklung zu verhindern. Der Mensch ist, wie jedes Lebewesen in etwas eingebunden, was sich durch alles selbst zu verstehen versucht.

Ist es weit genug gedacht?

P.S. Himmel und Hölle sind kein Ort, wo man nach dem Tode hinkommt, wenn man artig oder nicht artig war. Es ist eine Geisteshaltung, die der Mensch selbst ändern kann – indem er einfach umdenkt. Lassen Sie sich nicht bei dem Gedanken erwischen, dass Sie nach den anderen schauen und auf die warten oder selbst meinen, die seien zu dumm dafür.