Kurzgebratenes 12/20

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(v1.2*) Wer weiß schon, dass das, was unter „arbeiten“ verstanden wird, es sich nur um gesellschaftlich anerkannte Selbstversklavung handelt, während er sich mit „Sichteinlagen“ und mit Zahlen bedrucktem Papier abspeisen lässt, was zu Beginn seiner Entstehung nichts wert ist und am Ende wenn es knallt ebenfalls. Warum sollte es dazwischen anders sein?

Wer will sich schon vor Augen führen, dass er die ganze Zeit an einer kollektiven Märchenstunde selbst mitgewirkt hat, die man nur dadurch verlassen kann, wenn man das System IN dem das ganze Schauspiel aus auf Belohnung hoffenden, gehorsamen Untergebenen und ihren „wohlwollenden“ Herren stattfindet, zur Gänze in Frage stellt.

Das erfordert zunächst ein Umdenken, dass man sich nicht einfach nur mit den gewohnten Phänomenen auseinandersetzt, sondern mit den Ursachen, die sich nicht einfach bei den „bösen“ anderen, die es zu bestrafen gilt, zu finden sind.

Das macht es zunächst erforderlich, die gewohnte Schuldzuweisung zu unterlassen, ebenso wie die Feindbildprojektion, die nur die Darstellung der eigenen inneren Verhaltenswelt „verkörpert“.

Erlesenes aus dem positiven Recht eines Steuerbescheides
„Die Vorläufigkeitserklärung erfasst sowohl die Frage, ob die angeführten gesetzlichen Vorschriften mit höherrangigem Recht vereinbar sind, als auch den Fall, dass das Bundesverfassungsgericht oder der Bundesfinanzhof die streitige verfassungsrechtliche Frage durch verfassungskonforme Auslegung der angeführten gesetzlichen Vorschriften entscheidet (BFH-Urteil vom 30.September 2010 -III R 39/08-, BStBl 2011 II S-.11).

Die Vorläufigkeitserklärung erfolgt lediglich aus verfahrens­technischen Gründen. Sie ist nicht dahin zu verstehen, dass die im Vorläufigkeitsvermerk angeführten gesetzlichen Vorschriften als verfassungswidrig oder als gegen Unionsrecht verstoßend angesehen werden. Soweit die Vorläufigkeitserklärung die Frage der Verfassungsmäßigkeit einer Norm betrifft, ist sie außerdem nicht dahingehend zu verstehen, dass die Finanzverwaltung es für möglich hält, das Bundesverfassungsgericht oder der Bundesfinanzhof könne die im Vorläufigkeitsvermerk angeführte Rechtsnorm gegen ihren Wortlaut auslegen.

Sollte aufgrund einer diesbezüglichen Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union, des Bundesverfassungsgerichts oder des Bundesfinanzhofs diese Steuerfestsetzung aufzuheben oder zu ändern sein, wird die Aufhebung oder Änderung von Amts wegen vorgenommen; ein EINSPRUCH ist daher insoweit NICHT ERFORDERLICH.“

Wenn der Begriff „Verfassung“ auftaucht, stellt sich bei so manchem die Frage: „Welche Verfassung? Wir haben doch gar keine Verfassung.“

Die Deutung wird somit dem Leser überlassen, der seine „Existenz“ an künstlich geschaffene Regelwerke ausrichten soll, die er selbst kaum versteht, siehe: Unterschied zwischen „Freiheit“ und „Grundrecht: Freizügigkeit“.

„Verfassen“: Zum einen geht es um die Art und Weise wie ein künstlich geschaffenes Gesetz verfasst (vereinfacht: ausformuliert niedergeschrieben) wurde und ob es „verfassungsgemäß“ (an den Wortlaut gebunden) oder „verfassungsmäßig“ (angelehnt an den Wortlaut) umgesetzt wird und nicht unbedingt an welcher „Verfassung“ (vereinfacht: gesellschaftlich-positiv-rechtlicher Vertrag über das „Zusammenleben“/ die Art der staatlichen Organisation) es sich ausrichtet.

Anmerkung: Bei alledem werden die Entwicklung von Vernunft und Gewissen selten berücksichtigt, die maßgeblich die individuell-gesellschaftliche Verfassung beeinflussen.
Jedoch ergeben sich durch die Beibehaltung mangelnder Vernunft und Gewissen zwei wesentliche Aspekte: Zum einen die Weiterführung der Betreuung (bis hin zur Unterwerfung) und damit verbundener Aufrechterhaltung hierarchischer Organisationsstrukturen und auf der anderen Seite die Grundlage für das weltweite Geschäftsmodell selbst.

„The chase is better than the catch.“ How much is the fish?, Scooter

Die obige Formulierung aus dem Steuerbescheid versucht auf der einen Seite einen Zusammenhang zwischen Steuerrecht und einem höherrangigen Recht (Grundgesetz?) herzustellen, um so den Anschein von Legitimität zu erzeugen. Jedoch:

„Die Besteuerungsmöglichkeit im Verhältnis zum Bürger (nicht zwischen Bund und Ländern; Rn.3a zu Art. 104 a) wird vom GG stillschweigend vorausgesetzt (BVerfGE 55, 274/301).“ aus: „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland /Kommentare, 9. Auflage, Beck Verlag, Jarass/Pieroth. Auf Seite 1016 (Allgemeines zu Art, 105-108), 1. Systematik unter 2

„Das ist bei uns übliche Rechtspraxis.“ Antwort eines Mitarbeiters der Fuldaer Finanzbehörde an einen nur noch kopfschüttelnden Kaufmann.

„Verfassungsgemäß, verfassungsmäßig.“

Vielmehr „funktioniert“ das ganze Brimborium nur deswegen, da es auf dem gesellschaftlich anerzogenem Bestreben aufbaut, die „eigene“ Existenz am Laufen halten zu „müssen“. Der wesentliche Aspekt für die Zahlungsbereitschaft, ist die Vermeidung von Schmerz, Verlustangst und dem Verlust (von Privilegien) an sich – mitunter die Furcht vor der Furcht selbst.

„Das Märchen von den Verlusten und den Gewinnen.“

Verlust findet seine Ursache in der Vorstellung, dass einem etwas oder jemand gehören würde. Eine Vorstellung die in nahezu jedem anerzogen vorhanden ist. Und auf diese Weise lässt sich eine ganze Bevölkerung auch ganz locker „in Schach halten“.

Aus diesem Grunde wird nur allzu gerne von „Eigentum“ gesprochen und es auch jedem mündlich oder schriftlich gern zugestanden. Nicht alles was toll erscheint, ist deswegen auch so.

„Eigentum verpflichtet…zu Gehorsam.“

„Zwischen lautlosen Prozessstrukturen und jenen, die von Klagen, Jammern und Beschwerden begleitet sind, besteht ein beachtlicher Unterschied. Denn zwischen „Geben“ und „Empfangen“ haben sich die gesellschaftlich als „normal“ deklarierten Denk- und Verhaltensweisen – in „mein“ und „dein“ denkend – eingenistet.“

Anmerkung: Der Mensch „Esau“ verkaufte sein „Erstgeborenenrecht“ an seinen „Bruder Jakob“, das „Ich“ (Denk- und Verhaltensweisen), denen er sich selbst unterwirft.
Nun hat er die Aufgabe, den Platz (auf Augenhöhe) wiederzuerlangen, was nichts anderes bedeutet, als zu erkennen, dass er seine Denk- und Verhaltensweisen zu ändern in der Lage ist, vorausgesetzt er erkennt, dass er welche hat und sie nicht nur ist.

„Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man die Rolle nur spielt oder ob man die Rolle ist.“

Mit den üblichen Mitteln und Vorstellungen über notwendige Veränderungen, lässt sich nicht wirklich etwas bewerkstelligen. Vor allem dann nicht, wenn man weiter an der Feindbildprojektion und damit verbundener Verdrängungskonzepte festzuhalten meint.

An diesem Punkt kann man die Anhänger des Systems der alten Ordnung deutlich erkennen, da sie bereit sind, weiter daran festhalten zu wollen, während sie nur oberflächlich die sicht- und spürbaren Phänomene zu beklagen oder zu beweihräuchern meinen.

Zur künstlich geschaffenen Rolle der „Kaufleute“ gehört es, etwas nur gegen mit Zahlen bedrucktes Papier herzugeben oder das Gegebene (gegebene Arbeit) durch mit Zahlen bedrucktem Papier oder auch „Sichteinlagen“ (Zahlenreihen) zu „entlohnen“, zu tauschen.

„Tauschen, täuschen.“

Im Kern geht es darum das als alternativlose Schauspiel, als solches zu enttarnen und schrittweise zu unterlassen – also eine Rückkehr zum Leben anzustreben.

Nachtrag: RT-Deutsch: „Robert Koch-Institut: 87 Prozent der Corona-Toten sind älter als 70 – Durchschnitt beträgt 83 Jahre“
Rechnet man alles zusammen, sind dies alles in allem 240 %, was einen auf deutlichen Anstieg der möglicherweise an Corona gestorbenen Toten hindeuten wird.

Anmerkung: Dystopie – oder: Man geht einkaufen und bekommt kein Bier mehr.

Nachträglich Nachgetragenes: Am Ende werden Sie Ihren hinter wieder selbst bemühen müssen. Tun Sie mir dann bitte eine Gefallen: Wählen Sie bitte nicht wieder irgendeine „Napfsülze“ (zusätzliche Bezeichnung für eine Rolle), die es dann für alle richten soll. Das ist nämlich nicht das Ziel.

Dystopische Untermalung:

Tipp am Rande: Bitte geben Sie die Kinder nicht in fremde Hände. Egal ob das die Schule oder der Kindergarten ist. Dort wird in ihnen das System nur weiter verfestigt, um so noch bessere Sklaven hervorbringen zu wollen, die später dann nur wieder arbeiten und Geld verdienen und wieder ausgeben.

Tipp-Tipp: Es genügt nicht, in den gewohnte Kategorien zu denken.