Kurzgedanken, aber bitte kein Wunschdenken

(v1.0) Es gibt wohl den einen oder anderen, der darüber vordenkt, was nach dem „Corona-Szenario“ kommen mag. Ich wurde die letzte Zeit öfters danach gefragt, was ich hier auch nochmals klar ausdrücken mag: Es wäre nur Wunschdenken, jedoch ist die Richtung die richtige. Was den meisten mitunter mehr als nur Unbehagen bereitet, ist die gefühlte eigene Spannung, die sich durch weiteres Festhalten an den Gewohnheiten zum Ausdruck bringt – in der Hoffnung, dass jemand doch bitte die Veränderung unterbindet. Vereinfacht ausgedrückt.

Wer hingegen eine sich schlimm zuspitzende Situation wahrnimmt, frage sich, was ihn selbst die Dinge so sehen lässt, während er sich spaßeshalber mal nicht darin übt, andere dafür verantwortlich machen zu wollen.

Die Tage träumte jemand davon, dass man nach der Krise wieder ganz billig in Aktien einsteigen könne – also der Erwerb von Wettscheinen auf Unternehmensrennpferde mit ihren betrittenen Mitarbeitern.

Die Nummer mit dem Reich hat sich hoffentlich von selbst beerdigt, wenn man sieht, was von den letzten E-Mails und „wissenschaftlichen“ Blog-Beiträgen an Weissagungen übrig geblieben ist, von dem was schon seit Wochen hätte sichtbar geschehen sollen und was so unreflektiert von sich gegeben wurde. Die ernst „gemeinte“ Frage lautete dazu: Wer organisiert denn das Ganze? Diese wurde sichtlich sehr professionell beantwortet mit: „Das darfst du mal schön selbst herausfinden.“

Ein Thema mit dem ich letzter Zeit den einen oder anderen Beitrag u. a. konfrontiere: „Bei allem fehlenden Respekt, zeigt das „Corona-Szenario“ doch sehr hervorragende Ergebnisse, was den dadurch sichtbar gewordenen Faschismus in der Gesellschaft angeht, dessen Grundlage die als „normal“ erachtete Gehorsamsbereitschaft darstellt – weit über die Grenzen deutscher Geschichte und Grenzen hinaus.“

Das mag kaum einer hören oder darauf reagieren wollen, weil Faschismus nur ein Phänomen rechter Politik ist und seine Existenz auf fortgeführtem Nationalsozialismus aufbaut – was jedoch zu überdenken ist.

Für alle Verschwörungstheoretiker: Die alte Ordnung zieht ihre Kraft aus der anerzogenen Gehorsamsbereitschaft ihrer Teilnehmer in Verbindung mit gewohnter Fremdbestimmung durch ihre Erhobenen – gleich ob es sich hier um „gerecht

Geld haben zu müssen um zu arbeiten, um Angebot und Nachfrage zu bedienen sind jener Kassenschlager, der die Süchtigen auf Trab hält, wobei es nicht darum geht Geld zu haben oder nicht, sondern ausschließlich, wie es zu einem gelangt: durch individuell-kollektive Selbstversklavung, in der Hoffnung auf die üblichen Privilegien.

Wem es noch nicht aufgefallen ist: Klassische Politik mag durch ihre Art und Weise zum Ausdruck bringen, dass ihre Zeit an sich und somit auch das gewohnte Konzept, wie Politik betrieben wird, vorüber ist, während die Mehrheit mit einer Maske herumläuft, die nur fadenscheinig ein Virus aufhalten soll, und es mehr darum geht ihr zu zeigen, dass sie nichts zu sagen hat, besser ihre Meinung nicht gefragt ist.

Im veröffentlichten (geleakten) Strategiepapier (auf Seite 8) des Innenministeriums findet sich diese Aussage: „Es droht, dass dies die Gemeinschaft in einen völlig anderen Grundzustand bis hin zur Anarchie verändert.“

Dem mag ich einen kurzen Gedanken hinzufügen. Die gewohnte Vorstellung, was Anarchie sein soll, ist nur falsch konditioniert worden, damit die Ängstlichen immer nach ihren Betreuern rufen, um es mal so auszudrücken.
Die Absicht dahinter ist die Möglichkeit, eine auf Naturrecht (Vernunftrecht) sich eigenständige Gemeinschaft entwickeln zu lassen, in Abrede zu stellen.
Jedoch ist seit längerem erkennbar, dass im Sinne nachfolgender Generationen ein Umdenken notwendig ist, um auch die Auswirkungen vorangegangener Generationen nicht weiter fortzusetzen, sondern sich von den sie erzeugenden Denk- und Verhaltensweisen zu verabschieden.
Es geht hier auch nicht einfach um Chaos, was im Übrigen nur aus Unwissenheit über die Regelwerke der Natur geschehen würde, welche sich im Menschen unter anderem durch Empathie, Intuition, sich entwickelnde Vernunft und Gewissen im Fokus individuell-kollektiver Entwicklung zum Ausdruck bringt.
Innerhalb der alten Ordnung wird dies durch den „Vertrag“ aus wählenden Untergebenen und gewählten Vorgesetzten unterbunden, um eben den Zustand im Kern unmündiger und somit betreuungswürdiger Bürger nicht nur aufrechterhalten, sondern auch damit rechtfertigen zu wollen – im Kern ganz nach dem Belieben der Vertragsparteien. Kompakt ausgedrückt.

Was die mir häufig gestellte Frage nach dem Systemausgang angeht: Man kommt nur aus dem System heraus, wenn man den Weg zur Quelle des Systems beschreitet und das ist eine rein mentale Angelegenheit und damit auch die Hinterfragung aller Denk- und Verhaltensweisen, die wesentlich für die Existenz des Systems der alten Ordnung verantwortlich sind.
So mancher erhoffte sich nur seine Ruhe vor all jenen haben zu wollen, die sein Hab und Gut zu gefährden versuchten oder bereits an sich gebracht hatten.

„Ist das nicht das Ziel? Der Grund, warum wir kämpfen, um das Kämpfen zu beenden? Damit wir nach Hause kommen?“ „Tony Stark“, Avengers: Age of Ultron, 2015

Man muss deswegen nicht aufgeben, wenn man erkannt hat, dass nie jemanden etwas oder jemand gehört hat. Auf diese Weise kann man beruhigt und aufrecht durchs Leben gehen. Man kann nichts verlieren, denn auch das Leben gehört einem nicht.