Unter anderem auch’n KI-Dingsda

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(v1.1) „Also, meine KI sieht das so und so.“ „Meine sieht das aber ganz anders.“ Dialog um Unwichtiges

Im Zusammenhang mit dem Thema „KI“ macht man sich plötzlich Gedanken, um die Gesellschaft und ihre Arbeitsplätze. Microsoft-Chef mahnt etwas Nützliches mit der KI zu tun. So am Rande. Symptome. Zweifel?

Was das Thema „KI“ nochmals angeht: Neulich beschwerte sich eine Frau, ich würde Themen relativieren und es wäre so abstrakt, worauf ich antwortete, dass ein Thema nur dann abstrakt erscheint, solange man sich damit nicht beschäftigt hat.
Später hatte sie sogar „Grok“ hinzugezogen, vermutlich mit der Frage, ob meine Texte relativierend geschrieben wären, was die KI wohl bestätigte, worauf sich die Frau dann empört meldete, sie habe die KI befragt und die hätte das auch bestätigt, dass ich relativierend schreiben würde und gab das Erkannte, bepackt mit einem Vorwurf in den Verteiler. Ich übrigens auch…

„Mit der Denkweise aus denen die Probleme entstanden sind, lassen sich nicht wirklich Lösungen entwickeln – mehr sind es „Verschlimmproblemerungen“.“

Die Phänomene der letzten Zeit haben gezeigt, dass man meint, nun schnell handeln zu müssen, um sich globale Marktvorteile zu erheischen. Die KI, als Heilsbringer?

„Eine KI ist nur so gut, wie die Denkweise ihrer „Schöpfer“.“

»…indem man sie mit der Möglichkeit ausstattet, Fehler in einem System rückgängig zu machen.» RT-Artikel „Einstein hat Recht behalten: Forschern gelingt erstmals „Zeitreise“
Der Mensch müsste über sich selbst hinauswachsen, um einer Technologie Eigenschaften zu verleihen, die er in sich selbst bis jetzt noch nicht erkannt hat, und wenn er diese Eigenschaften erkennt, wird er der Technologie nicht mehr die gewohnte Bedeutung einräumen, wie er dies bisher getan hat.“ Kommentar auf RT

„Da der gewohnte Mensch nur das glaubt, was er sieht, ist er solange dazu verdammt alles zu erleben.“

Der Prozess der Infragestellung wurde der Gesellschaft im schulischen Werdegang nicht beigebracht, damit sie nicht auf die Idee kommt, sich auf natürliche Art und Weise über ihre irrationalen Autoritäten und der gegebenen Situation hinaus zu entwickeln. Dieser ist jedoch entscheidend und kann nur selbst erlernt werden.

Hinweisend: Krise ist jener Zustand, wo gewohnte Denk- und Verhaltensweisen nicht mehr zu den erwarteten Ergebnissen führen – auch kein Mehr des selben vom Üblichen.
Am wenigsten hilft es, nur genug zu klagen, zu jammern, sich zu beschweren oder sich gar in der Schuldzuweisung zu üben.

Wahrgenommene Probleme, die auf dem anerzogenen Glauben an den Wert von Geld und Arbeit basieren, können weder mit noch mehr Geld (plus Zinsen), noch mit mehr Arbeit nicht(!) gelöst werden. Allerdings steckt in diesem Satz auch eine Lösung.
Auch hilft keine „gerechte Umverteilung vorhandener Geldmittel“ von jenen in der Rolle der Reichen, hin zu jenen in der Rolle der Armen.

„Nehmt euch so viel, wie ihr tragen könnt.“

In einer Krise hilft – sehr vereinfacht ausgedrückt – nur das Umdenken, kein Mehr Desselben vom Üblichen, dabei die meist herrschende Verlustangst und die gesellschaftlich-mental selbst geschaffene Sackgasse – im Kern durch Infragestellung des Systems – überwindend. Das ist schon ein erheblicher Akt. Man wächst daran.

Mich wundernd, dass es noch immer jene gibt, die eine nachvollziehbare Lösung in einer halben DIN-A4-Seite erwarten, da sie ja wenig Zeit haben, darauf hinweisend, dass es im Kern um die Denkweise und nicht der Denkinhalte geht, falls der Gedanke nahe liegt, man hätte die Aufgabe andere zu „überzeugen“.

Wenn es darum geht, man behält etwa –

  • 20% des Gehörten;
  • 30% was man sieht;
  • 50% Kombination aus beiden;
  • 70% worüber man selbst spricht;
  • 90% was man selbst ausführt.

„Übrigens: Die PCR-Tests waren für die Klone gedacht.“

Zwischendurch: Wenn nun viele Fragen im Kopf herumschwirren, so ist das ein gutes Zeichen. Wobei es – vorsorglich darauf hinweisend – nicht einfach nur darum geht, etwas nur mal gelesen zu haben, um es nur zu wissen, wo es steht. Es geht hier – wie gesagt – nicht einfach um Inhalte.

Fast vergessen: Es bedarf weder Gewalt noch einer in den üblichen Kreisverkehr führenden Revolution (to revolve = sich im Kreise drehend), wo in letzter Instanz auch nur die „Ungerechten“ gegen „gerechte Volksschmeichler“ ausgetauscht wurden… nach reichlich ideologischem Blutvergießen und Vergeltungsakten.

Wo zwei sich streiten,…
…wird – hat man sich mit dem System hinter allem auseinandergesetzt – auf beiden Seiten nicht weit genug gedacht.
Ein Paradoxon (gewohnt gedachtes „entweder…oder“) ist wie ein Tor mit zwei Türflügeln, wo beide Meinungsgegner dies erst dann durchschreiten können, wenn beide Flügel geöffnet sind, also ein symbolisches „sowohl…, als auch“ erfüllt ist, also die gemeinsame Überschrift, bei der sich die sonst widersprechenden Sichtweisen wiederfinden.

Ich habe dies in der Weise getestet, in dem ich die Nachricht, dass Konflikte nur deswegen existieren, weil der anerzogene Glaube herrscht, dass einem etwas, jemand, „die Wahrheit“ und das Leben gehören würden, einem „Israeli“ und einem „Palästinenser“ gesendet habe, was beide für sich für gut befunden haben. Es liegt also wahres Potential für Frieden in der Luft.

Durch die gewohnte Denkweise wird es komplexer
Warum? Weil sich gewohnt darin geübt wird, die sicht- und spürbaren Probleme, die jedoch nur Symptome sind, meist teuer kaschieren zu wollen, wenn von „Lösungen“ gesprochen wird.
Dadurch wird jedoch alles lediglich komplexer, bespickt mit neuen Symptomen, die dann ebenfalls im üblichen Sinn „behandelt“ werden.
Irgendwann ist eine Gesellschaft nur noch damit beschäftigt, die geschaffenen Strukturen aufrechtzuerhalten, während die Ergebnisse, weshalb die Strukturen einst geschaffen wurden, bspw. „Wettbewerbsfähigkeit“, „Wirtschaftlichkeit“, „Innovation“, „Gewährleistung der Existenzen“ usw., ins Hintertreffen geraten – marodierende Strukturen.

„Denkweisen und Strukturen stehen in Wechselwirkung.“

Mittlerweile ist erkennbar, dass die Politik an sich keine gewohnt erwarteten Lösungen mehr liefert, sondern das Debakel nur noch hinauszögern kann.
Gleichsam will jener in der Rolle des Bürgers ebenso weiter am Erreichten festhalten und beschwert sich über die Politik.

„Was benötigt wird, kann die Politik nicht liefern, und dort wo es notwendig ist, ist es nicht gewollt. Also kann man nur vor der eigenen Türe kehren.“

Man schafft sich, eben weil sich weiträumig nicht mit dem System auseinandergesetzt wird, nur selbst und gegenseitig ab, weil auf beiden Seiten am Gewohnten festgehalten wird. Hatte ich das nicht schon geschrieben?
Gleichsam kann man im gemeinsamen Agieren ebenfalls erkennen, dass die Politik auf ihre eigene, für das System typische Art und Weise den Bürger auffordert, sich wieder seines eigenständigen Denkens zu bemächtigen.

Der Bürger hat das noch nicht realisiert, weil er fest davon überzeugt ist, es bedürfe lediglich der „gerechten Autoritäten“, die ihm wieder „die Kohlen aus dem Feuer holen“ oder das „Komfortsofa“ in der Weise neu beziehen, ohne dass der Bürger dafür aufzustehen braucht.

Wie man mit diesem Tamtam umgeht? Das Kommende recht früh erkennend, reduziert man sich bis lange dahin selbst in den eigenen Abhängigkeiten zum System und entspannt sich, während auf der anderen Seite der Druck weiter zunimmt. Da ist auch jeder selbst gefragt.

„Der Einzelne steht wie gelähmt vor einer Verschwörungstheorie, die so monströs ist, dass er sie einfach nicht fassen kann.“ J. Edgar Hoover, Leiter des FBI und Freimaurer

Besser ist, sich entschlossen auf den Weg zu machen, um das System Schritt für Schritt zu hinterfragen und infrage zu stellen, was nicht bedeutet, das man es gewohnt nur ein bisschen zu bemäkeln braucht, was daran liegt, dass sich das System aus den eigenen Denk- und Verhaltensweisen, Glaubenssätzen, Konventionen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen konstituiert und so auch aufrechterhält.
Das hat natürlich seinen Preis, der sich erst recht spät als keiner herausstellt, da man erkennt, dass alle vom Menschen geschaffenen Werte nur künstlich sind.

Das System findet sich also nicht bei „den Anderen“ oder „woanders“, weshalb auch niemand einem im Weg stehen kann, wenn es um Veränderungen geht.

„Demos bringen nichts. Damit verschleiern wir nur unser Nichtstun…“ „Samantha“, Utopia, 2020

„Nach unserem Gespräch ist mir klar geworden, dass mein Leben gar kein Leben war. Ich habe, glaube ich, irgendwann aufgehört nach etwas Echtem zu suchen.“ „Neo“ zu „Trinity/Tiffany“, Matrix Resurrections, 2021

Der gesellschaftliche Druck nimmt weiter zu, da zwar Veränderungen gefordert werden, jedoch kaum jemand davon betroffen sein mag, weil es meist mit Einschnitten zu tun hat, da an anderer Stelle die Kosten durch Überorganisation, „Problem-Lösung“, Überfrachtung, Angst vor Kontrollverlust usw. davonlaufen.
Ändern sollen sich bestenfalls erst einmal „die Anderen“®. Dass die anderen „weg“ sollen, hat weniger etwas mit „Lösung“, sondern mehr mit Anwenden und Ausleben von Verdrängungskonzepten zu tun.

Da ein „Staat“ eine geschaffene, jedoch künstliche Institution innerhalb des Systems ist, stellt sich natürlich die provokante Frage, mit welchen Kosten man bei einer Neugestaltung des „Sozialstaats“ zu rechnen hat?

Also…
Jemand sagte mal zu mir, ich würde von „Anderen“ zu viel erwarten. Das tue ich nicht. Der Einzelne ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich, auch wenn er glaubt, die Verantwortung auch weiterhin an „seine“ politischen Betreuer abgeben zu können.

Man kann niemandem die Schuld für die geschaffene Situation geben, wenn sich herausstellt, dass es nichts gibt, was man verlieren könnte, da niemandem jemals etwas gehört hat.

Die Aufgabe besteht auch nicht darin, jemanden zu überzeugen, weil dies eine Aufgabe des Einzelnen selbst ist. Ebenso wenig kann auch niemandem Mut einreden, wenn er davon überzeugt ist, dass nur viele „etwas darstellen“ würden.

Jemand meinte mal zu mir, dass einer allein ja nichts sei, nichts bewirken könne, was auch an der üblichen Vorstellung liegt, dass „die Anderen“® erst mal weg müssten. Wenn jedoch einer allein „Nichts“ darstellt, so bedeutet das, wenn viel „Nichts“ zusammenkommt, es auch weiterhin „Nichts“ ist.

Die „gesellschaftliche Nummer“ aus jenen in der Rolle der klagend-unschuldigen Opfer politischer Umstände und ihren von ihnen beklagten „Oberherrschaften“ läuft übrigens solange weiter, solange die Klagenden weiter am System festhalten, wo noch geglaubt wird, es sei damit getan, nur die „ungerechten Oberherrschaften“ gegen „gerechte“ austauschen zu müssen.

„System“ hat dann etwas, wenn bspw. gewohnte Denk- und Verhaltensweisen stets zu den erwarteten Ergebnissen führen (sollen).
Ist dies nicht mehr der Fall – und auch kein Mehr Desselben vom Üblichen, so spricht man von Krise. Umdenken ist dabei kein Akt von jetzt auf gleich.
Im Angesicht der sich zuspitzenden Umstände, ein gewagtes, jedoch notwendiges Unterfangen.

Das ganze Tamtam bietet eine wesentliche Option: Die Rückkehr zum eigenständigen, selbst entschlossenen Denken, statt sich gewohnt welche zu wählen, die es später wieder übernehmen.

Doch wie es ausschaut, wird sich lieber in „Phönix durch die Asche“ geübt, was daran liegt, dass weiträumig auch weiterhin am Gewohnten festgehalten wird, mitunter in der Hoffnung auf Rückkehr des prinzipiellen Gestern, also Rückkehr zum Gewohnten.

Treffen sich zwei Neandertaler, meint der eine frustriert: „Gestern war alles besser…“ Der andere schweigt, schaut kurz: „Was ist denn ‚gestern’?“

Veränderung bedeutet, dass es geht nicht darum, am Bisherigen (Denk- und Verhaltensweisen, Glaubenssätzen, Konventionen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen) festzuhalten, sondern diese infrage zu stellen. Warum? Weil diese die Gesellschaft hierher geführt haben, wie man es seit angem in seinen sicht- und spürbaren Auswirkungen beobachten kann.

Mit KI lässt sich der krebsartige Verfallsprozess nicht aufhalten, da es sich ebenso nur um den Versuch handelt, die geschaffene und mit Phänomenen behaftete Komplexität und damit auftretenden Informationsmenge mit einer kostspieligen „Gigantismus-Lösung“ nochmals zu überfrachten, in der Vorstellung damit endlich „die Lösung“ in Händen zu halten, den Problemen „Herr zu werden“ – was, wie bereits erwähnt, an der gewohnten Denkweise des Menschen liegt „Probleme“ dort lösen zu wollen, wo sie sicht- und spürbar in Erscheinung treten.

Und wie ist das nun mit dem Geld?
Der anerzogene Glaube an den Wert von Geld und Arbeit mündet, bei Vorhandensein von geldlich in einem Dar-Lehen nicht mitgeschaffenen und steigenden Zinsen, in einem Zusammenbruch, kombiniert mit zunehmender Komplexität in den geschaffenen Strukturen, mit denen ein „ewiger“ Schuldenberg – eben weil gleichzeitig geglaubt wird, dass Geld etwas wert sei – begegnet werden soll.

Armer: „Die Welt ist kein Ponyhof.“ Reicher: „Nein, zwei.“

Da man sich beim üblichen Polit-Spektakel um die politisch-autoritäre Anerkennung durch den Bürger notfalls gegenseitig „auf den Füßen steht“, wenn es darum geht, was für den Bürger „gut, richtig und vernünftig“ sein soll, darf dieser auch weiterhin den Aufmerksamkeit spendenden „Zuschauer“ mimen.
Der Zuschauer darf sogar sein Geschlecht ändern, solange er jedoch weiter in der Rolle des „Bürgers“, „Berufstätigen“ und des „Steuerzahlers“ bleibt.

„Der Zuschauer verfolgt das Spektakel, der Beobachter die Prozesse dahinter.“

Ein Bekannter hat für das ganze Szenario bereits ein passendes Bild entwickelt: Der Bürger und seine Oberherrschaften (beide den Staat repräsentierend) gemeinsam auf einem breiten Fluss, weit ab vom Ufer, die einen rudernd, die anderen noch über die Richtung diskutierend, auf dem Weg zu den Niagarafällen.

“Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.“ Matthäus 7,13-14

Neulich offeriert jemand, erst dann wirksame Konzepte für die Wirtschaft zu erarbeiten, wenn man ihn gewählt hat (Hinweisend dazu: §37 PartG i.V.m. §54 BGB, Abs. 2). So sei nochmals darauf hingewiesen, dass das, was die Wirtschaft benötigt, nicht von der Politik geliefert werden kann, und dort wo es benötigt würde, ist Veränderung nicht gewünscht.

Mit der Einfuhr von „frischem Arbeitspersonal“ ist es ebenfalls nicht getan und auch nicht mit noch mehr Geld (plus Zinsen) oder gar noch mehr Arbeit.
So ist das, wenn alles komplexer und die Energie zur Erhaltung der organisatorisch überfrachteten Strukturen benötigt wird oder sonst wohin fließt.

Die Politik will ihre Pöstchen behalten, der Bürger seinen Job und die Unternehmer ihr Unternehmen, die Banker ihre Zinseinnahmen usw.
Setzt man sich mit den vielen Teilsystemen auseinander, so unterjochen sich die Menschen selbst und gegenseitig, wenn es um die Aufrechterhaltung des bisher Erreichten geht und so wird gemeinsam herumgerührt.

Muh…
So mancher argumentiert damit, dass der Mensch ja nur ein Tier sei. Dann wird es wohl Zeit, diesen Zustand zu überwinden, was nicht mit einem „so tun, als ob“ realisiert ist!
Das Einzige, was einem dabei im Wege steht, sind die eigenen Denk- und Verhaltensweisen.

Falls sich jemand „genötigt“ sieht, ich solle doch erst mal bei mir anfangen: Das habe ich bereits, sonst würde ich das alles ja nicht schreiben.
Auf der anderen Seite brauche ich auch niemanden zu überzeugen und bin in dieser Richtung auch niemandem etwas schuldig.

Entwicklung und Ausgang aus dem gewohnten System, in dem sich die Mehrheit mental bewegt, findet durch seine Infragestellung statt, nicht durch hoffentlich Händchen haltende Polit-Darsteller oder Beibehaltung bekannter Errungenschaften.

Nachtrag 1: Erst die Tage sagte jemand beim World Economic Forum (WEF), dass Veränderungen stattgefunden haben – die Augen rollend: der Veränderungsprozess nimmt jedoch weiter „Floßfahrt“ auf.