Der Trick mit den „anderen“

(v1.0) In Stuttgart hat es vor kurzem ja ziemlich gebrutzelt. Tja, das passiert, wenn auf beiden Seiten nach den gewohnten Denk- und Verhaltensweisen nur „funktioniert“ wird. Da wird sich erst ordentlich „auf den Kräppel gehauen“ und dann ist man den angestauten Frust wieder los – zumindest eine Weile. Das muss alles sein, bis erkannt wird, dass das alles so nicht funktioniert. Doch bis dahin herrscht noch etwas die betreuungsbedürftige Unvernunft.

Ich bin entspannt, da sich das System und seine Zeitgenossen mit ihren beliebten Rollenspielen nur selbst abschaffen. Ob ich mir Sorgen mache? Nö.

Irgendwann kommt ja NESARA und GESARA und dann ist die Welt wieder heil. (Anmerkung: Anhand vorliegender Informationen, ist beides nicht weit genug gedacht, da „Sichteinlagen“ und mit Zahlen bedrucktes Papier nichts wert sind, genauso wenig wie alles, was man damit kaufen kann. Ebenso wird zu viel an künstliche Gesetze geglaubt. Beides gewohnt innsystemisches Denken.)

Noch immer wird von allen Seiten über die Notwendigkeit von Vernunft und Gewissen – als wesentliche Handlungsgrundlagen eines selbstbestimmenden Menschen – zu wenig aufgeklärt – bzw. gar nicht. Und so bewegen sich die meisten weiter Lichtjahre entfernt von einer neu zu gestaltenden Realität und wiederum gleichzeitig so nah.
Und so entsteht eine Menge Wunschdenken über zu erreichendes, was man dann bekannten Polit-Gesichtern zur Umsetzung überlässt – in der Hoffnung auf goldene Zeiten. Es wird noch zu viel in alten Kästchen und Konventionen gedacht.

Das liegt wohl daran, dass zum einen die wesentlichen Bedeutungen von Vernunft und Gewissen nicht erkannt werden und auf der anderen Seite, weil man beides nur allzu gerne von anderen fordert, während man sich „die Anderen“ vor Augen führt, die irgendwie noch gar nichts verstanden haben, um wiederum an den eigenen Verhaltensweisen weiter festhalten zu wollen.

Doch lieber wird geschwiegen, ignoriert und sich über das übliche Tamtam und seinen Systemdarstellern beschäftigt und die gewohnten Denk- und Verhaltensweisen gepflegt.
Schließlich hat ja jeder auch das Recht auf seine eigene Meinung. Da wird lieber nur auf all das gehört, was noch weitere fünf Minuten Festhalten am Alten ermöglicht – mit samt seinem Zeter und Mordio.

So am Rand: Wenn Sie mal wieder einen Abend mit Popcorn und Kino und gleichzeitig Aufklärung erleben möchten, dann schauen Sie sich den Film „Die Geldwäscherei“ an. Es geht um die „Panama-Papers“.

Ich mag Ihnen sagen, warum ich so entspannt bin. Wenn man verstanden hat, dass der Wandel über das Gewohnte hinausgeht und man erkennt, was im Kern nur geändert werden braucht, dann bleibt am Ende nur ein Schmunzeln übrig.
Wer natürlich weiter an seinen Denk- und Verhaltensweisen festzuhalten meint, wird sich in der Regel mit allem schwer tun oder den üblichen Verdrängungs- und Beschäftigungskonzepten nachgehen. Verdrängungskonzepte, die typisch für die alte Ordnung sind.

Vor jedem liegt sozusagen ein Berg der eigenen Neuorientierung, der gar nicht existieren würde, wenn die gewohnte „Erziehung“ nicht wie gewohnt ablaufen würde, die meist darauf abzielt, gehorsamsbereite Menschen für den „Ernst des Lebens“ vorzubereiten, die nach äußerer Anerkennung und sammeln und besitzen von Dingen und der Schaffung vorteilig erscheinender Abhängigkeiten streben.

Letztlich geht es den meisten um Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut, dem Glauben daran, dass ihnen etwas oder jemand gehört. Denn das war ja schon immer so. Das macht sie zu Teilnehmern der alten Ordnung.

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir den Dingen verleihen.“ Epiktet 2.0

Der Einstieg in den Weg des Umdenkprozesses ist im Kern recht einfach: Man unterlässt es gewohnt voreilig „Feinde“ erkennen, Schuldzuweisungen aussprechen zu wollen. Es geht darum, sich mehr und mehr dabei, selbst zu beobachten, in welchen Situationen man in diese Verhaltensweisen wieder zurückfällt.

Wer meint, es ginge mit der Veränderung ratzfatz, der irrt. Erst wenn er das Wesentliche erkannt und verstanden hat, dann ist es einfach. Aktuelle sieht es mehr so aus, als warte man auf so etwas wie „die Stunde Null“ – besser: auf den passenden Zug, wo man wieder aufspringen kann.

Derweil wird sich dem Neofaschismus hingeben und die Bevölkerung immer brav und artig dabei. Wer der Meinung ist, dass Faschismus nur etwas mit Hitler und Mussolini zu tun hat und nur der rechten Szene zuzuordnen wäre, der irrt.
Die Basis für gut einen funktionierenden Faschismus ist eine zur Gehorsamsbereitschaft erzogene Bevölkerung. Erst die ermöglicht es, dass „windige Strukturen“ sich erheben ja sogar gewählt werden können. Insgesamt mit allem, was aktuell so an Strukturen und Institutionen geboten wird.

Durch die gewohnte Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft und damit einhergehender Fremdbestimmung, bleibt die Entwicklung von Vernunft und Gewissen auf der Strecke. Und damit wird die Grundlage zur Rechtfertigung der Betreuung gelegt. Aus diesem Teufelskreis gelangt man nur durch die Infragestellung des Systems – eben den gewohnten Denk- und Verhaltensweisen. Und das kann eben nur jeder für sich.

Je mehr man diesen Prozess bei sich vorantreibt, um so gelassener wird man selbst und sich die meist brachliegende Selbstreflektion mehr und mehr zu Nutze, heraus aus dem geschaffenen System, eben den eigenen Denk- und Verhaltensweisen. Letztlich ist alles nur eine Kopfsache.
Der Wille sich selbst von den gewohnten Betrachtungen zu lösen, ist also unabdingbar. Halbherzigkeiten bringen einen dabei nicht weiter.

Um sich selbst zu entwickeln, bedarf es ebenfalls der Beobachtung anderer, um Verhaltensmuster zu erkennen – im Kern ist alles, was beobachtet werden kann, ist zur eigenen Entwicklung nutzbar – einschließlich dessen, was gewohnt abgelehnt wird.

Das ist jetzt alles mal sehr kompakt ausgedrückt. Denn viele Dinge bedürfen des eigenen Erkennens und Verstehens. An diesem Punkt ist auch erkennbar, dass es so etwas wie einen „Nürnberger Trichter“ nicht gibt, wo sich der interessierte Proband mit „Neuem“ akustisch „befüllen“ lässt.

Im Prozess der natürlichen Entwicklung wird erkennbar, dass auch das gewohnte Bildungssystem insgesamt einer fundamentalen Neubetrachtung bedarf.

Was gelegentliche Zweifler angeht, bewegen sich diese nur scheinbar in einer sicheren Position, da diese meist aus mangelnder Willen zur Entscheidung besteht, gepaart mit fehlender Selbstverantwortung.

Wer der Meinung ist, dass alles seine Richtigkeit hat, der Frage sich einfach, warum so viele dann am Zetern sind. Denn lautet die Frage: Wenn man doch „hier“ ist, um Erfahrungen zu machen, warum sind die meisten der Meinung die Rolle zu sein, während nur wenige erkennen, dass sie eine Rolle nur spielen.

„Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man die Rolle nur spielt oder ob man die Rolle ist.“

An diesem Punkt geht es nicht mehr darum, nur Erfahrungen zu machen, sondern darum die Rollen (Hüllen, Personen) abzulegen.

Und für die Ängstlichen: Den Einwand „Ja, aber die anderen…“, hörte ich in der Vergangenheit ziemlich oft. Um es so auszudrücken: Die „Anderen“ kommen nur solange, bis(!) tatsächlich umgedacht wurde.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei zur Erkennen, dass man das System nicht monothematisch, also nur über ein Thema erfassen und anschließend in Frage stellen kann. Wie gesagt,  es ist reine Kopfsache. Viele werden das nicht verstehen, denn liegt es in ihrer Aufgabe, es selbstverantwortlich verstehen zu wollen.

„Im Rahmen gewohnter Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft, bleibt die Entwicklung von Vernunft und Gewissen auf der Strecke. Die so beibehaltene Unvernunft und Gewissensarmut zeigen sich unter anderem durch die Gier, wofür der Zinseszins (siehe BGB §§ 248 und 289) symbolisch für die Gier nach der Gier steht. In diesen wenigen Worten steckt auch die wesentliche Aufgabe des Menschen drin, die gewohnten Denk- und Verhaltensweisen bei sich selbst in Frage zu stellen, was nicht einfach bedeutet, es nur bei anderen zu fordern und damit auch das System. Hinweisend, dass Schuldzuweisungen und Feindbildprojektionen dabei nicht helfen.“