Reklame: Hab’ davon gehört – Teil 2

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(v1.0) Hat man das System hinterfragt, fällt auch „das Reich der Vorgestrigen“ als Alternative in sich zusammen, da es sich letztlich auch nur als eine Rechtsfiktion herausstellt, wie auch jene Fiktion, die man damit zu ersetzen versucht, was stets mit Konflikten behaftet ist, was gleichsam auch zeigt: Konflikte entstehen dort, wo auf beiden Seiten nicht weit genug gedacht wird.

„Wäre es bloss so einfach.“ „Hobie Doyle“, Hail, Ceasar!, 2016

Mitose
Gleichsam lässt sich eine Art gesellschaftliche „Zellteilung“ erkennen, wo im Dialog, im Anschein einer Konfrontation auch die gegenseitige Infragestellung der beiden Systeme erkennbar wird: Das eine System infrage gestellt, offenbart schrittweise sein direktes Gegenstück und umgekehrt: Die Prinzipien des einen, sind invertiert, die Prinzipien des anderen, was nicht einfach etwas mit „positiv“ und „negativ“ austauschen zu tun hat.

Auf der einen Seite wird gewohnt in „entweder…oder“, „dafür oder dagegen“, „gut oder böse“, „Freund oder Feind“, „alles oder nichts“ usw. gedacht. Nach erfolgter Infragestellung des Systems wird daraus „sowohl,…als auch“.

Ein „entweder…oder“ lässt sich durch die Frage nach der gemeinsamen Überschrift überwinden – eine Herangehensweise zur Überwindung von Paradoxien, siehe: „Das Paradoxon des Epimenides“

Wenn jetzt noch verstanden würde, dass es eben nicht einfach nur um „entweder…oder“ geht, was die gewohnt einseitige Erziehung mit sich bringt, es würde nur ein „System“ existieren (können), was es unter anderem aufgrund gewohnter Wertvorstellungen notfalls zu verteidigen gilt, dann wären so manche Akteure bereits einen wesentlichen Schritt weiter. Doch haben jene dies in ihrem Entwicklungsprozess selbst zu erkennen.

Der verschlossene Dialog- und Denkraum zwischen „entweder…oder“
Oder: Wie man interessiert einen Dialog beginnt, der gleichzeitig bereits zu Ende ist: „Ja, aber wie ist das dann mit dem Geld?“.
Eine Frage, die sich aus einem „Entweder…oder“ heraus ergibt – „gedacht in „Geld haben“ oder „kein Geld haben“ – in Sicherheit oder aussichtslosem Siechtum.

Damit verschließt sich der Anwender selbst den Raum zum Um- und Weiterdenken, darüber hinaus denken – durch davorgestellte Verlustangst.

Gleichzeitig wird sichtbar, dass man niemanden zu überzeugen hat, bzw. braucht, niemandem mitnehmen kann und auch nicht dafür zuständig ist.
So etwas wie staatliche Heranführung an individuell-gesellschaftliche Selbstbestimmung durch dauerhaftes Händchen halten, gibt es nicht.

Jener, der davon überzeugt ist, dass er sich nur „gerechte Autoritäten“ zu wählen braucht, wählt letztlich nur seine Betreuung, gibt so die Verantwortung für sich ab, „gibt seine Stimme ab“ und hat letztlich auch „nichts mehr zu sagen“.

Alles gewohnte Denken dreht sich um die Existenzerhaltung, nicht die des Menschen, sondern die seiner Denk- und Verhaltensweisen, die ihm einst anerzogen wurden, um gesellschaftlich zu entsprechen – mehrheitlich als der im Haben erzogener Mensch.

Nebenbei: Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man den Weg nur kennt, oder ob man ihn beschreitet, da man dies an einem veränderten Tun erkennt.

Recht früh habe ich mich – mit ca. zehn Jahren – mit dem System – selbst noch unwissend darüber, dass es bereits mein Thema war – damit auseinandergesetzt. Das Verhalten eines Freundes aus der Kindheit hat mich anfangs verwirrt, wenn wir unter uns waren, oder er sich in einer Gruppe bewegte.

Ab 2014, zweieinhalb Jahre unterwegs, habe ich mit jenen, die Veränderung forderten, mit jenen gesprochen, die am Ende stets mit dem Finger auf andere zu zeigen meinten, jedoch selbst nicht an Veränderungen betroffen sein wollten. Wie ich das handhabe?

Ganz einfach. Der BERG.-Blog ist eine öffentliche Dokumentation der Infragestellung des Systems und damit auch der gewohnten Denk- und Verhaltensweisen, in den ich ebenfalls erzogen wurde, bzw. sich entwickelt haben.

Mit der bisherigen Dokumentation wurde mir ebenfalls klar, dass es so etwas wie eine kopierbare Standardvorgehensweise nicht gibt, wie dies so mancher zu erwarten meint.
Zumindest erscheint es mir als einzig sinnvoller Ausweg aus dem geschaffenen, mentalen Konstrukt.

Irgendwann, wie auch bei den vielen „Reichsbürger-Gruppierungen“, wo man sich bei näherer Betrachtung nur gegenseitig madig machte und so absurdum führte, blieb nichts mehr davon übrig. Sie schafften sich selbst und gegenseitig ab.

„Wer nicht meiner Meinung ist, arbeitet beim BND.“ „Ich arbeite beim Mossad. Der bezahlt mehr.“ (Ha, ha.)

Das in der Gesellschaft anerzogene gemeinsame Gegeneinander habe ich in der Weise kennen gelernt: Geht man zu jenen, um über etwas zu sprechen, meinen sie, man käme von ihren Gegnern. Geht man zu ihren „Antagonisten“, meinen diese, man käme von den Ersteren.

An diesem Punkt offenbart sich, dass man für andere nicht wirklich zuständig ist – auch dann nicht, wenn so manche fester Meinung sind, dass man ihnen eine für sie verständliche Erklärung schulden würde, um sie damit zu überzeugen. Letztlich kann sich nur jeder selbst überzeugen.

Hinweisend, was „teilbare Informationen“ angeht: Einen rechtlichen, geschichtlichen Inhalt kann man bspw. teilen, jedoch kein mentales Werkzeug, ein Talent (spezielle Fähigkeit), da man die Denkweise des anderen nicht einfach ändern kann und auch nicht zu ändern hat.

Der Beginn der Gleichschaltung der Masse findet in der Familie statt, durch Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft, Entsprechung und im Haben – mit den jeweiligen, jedoch gewohnten Auswirkungen.

Erscheinungen
Die bspw. für ganzheitliche Neuorientierung ökonomischer notwendige Denkweise und das sich daraus ableitende Denken und Handeln, stehen der gewohnten Denkweise auftretenden „Problemen“ zu begegnen, invertiert gegenüber.

Während gewohntes Denken zu einer Zunahme der Komplexität und zu bekämpfender Symptome führt, bewirkt die ganzheitliche für ein Gegenteil, was nicht einfach durch gewohntes „Weglassen“, „Streichen von Personalkosten“ usw. realisiert wird.

Gleichsam sollen „großen Problemen“ mitunter durch „Software-Gigantismus“ begegnet werden, was über eine Verzögerung jedoch nur eine zeitweilige Entlastung bedeutet.

Kommentar auf „X“: „Eine KI ist nur so gut, wie die Denkweise seiner Entwickler.“

Kommentar zum „RT-Beitrag „Einstein hat Recht behalten: Forschern gelingt erstmals „Zeitreise“, Zitat: “…indem man sie mit der Möglichkeit ausstattet, Fehler in einem System rückgängig zu machen.“:

„Der Mensch müsste über sich selbst hinauswachsen, um einer Technologie Eigenschaften zu verleihen, die er in sich selbst bis jetzt noch nicht erkannt hat, und wenn er diese Eigenschaften erkennt, wird er der Technologie nicht mehr die gewohnte Bedeutung einräumen, wie er dies bisher getan hat.“

Dubidu!
Problematisch wird es dann, wenn man im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem System plötzlich erkennt, dass die entstandenen Staaten und darin wirkenden Unternehmen und anderen Institutionen, sich als miteinander wirkende Teile eines Sklavensystems realisiert haben.
Den gewohnten Teilnehmern hat man über eine sehr lange Zeit glaubhaft gemacht, dass mit Zahlen bedrucktes Papier, Zahlenreihen auf dem Konto usw. etwas wert seien und dazu gedacht sind, eine Leistung „bewert- und (be)nutzbar“ zu machen.

Sklaverei erscheint dann vertretbar, wenn gleichsam die Vorstellung herrscht, dass man durch Haben, etwas wert sei, sogar mehr wert, als ein anderer.
Da Versklavung – laut Gesetz – verboten ist, ist dies bei Selbstversklavung nicht der Fall. Erst auf der Ebene des im System geltenden Völkerrechts finden sich die sogenannten „Reparationen“, die die Versklavung ganzer Völker legitimieren.

„Ich hau’ dich gleich…“
Innerhalb eines entstanden, bzw. geschaffenen Konfliktes finden sich die Teilnehmer in einem gemeinsamen Gegeneinander wieder, ebenfalls verbunden in der gemeinsamen Vorstellung, der andere müsse nur weg.

„Den Bösen, was man im Gegner zu erkennen meint, entspringt jedoch den eigenen Denk- und Verhaltensweisen. Das „Böse“, der „Feind“ ist dazu gedacht, die eigene Handlungsexistenz weiter rechtfertigen zu wollen. Man kann nur das im anderen erkennen, was man selber in sich trägt.“

Da ist jeder für sich selbst zuständig (verantwortlich und befugt), was der üblichen Vorstellung widerspricht, man müsse anderen ja bei ihren Problemen „helfen“ – die sie bei genauer Betrachtung selbst erzeugt haben, selbst wenn sie dies von sich zu weisen meinen.
Man erntet stets das, was man gesät hat. Das bestimmt man nicht selbst, sondern die gewohnten Denk- und Verhaltensweisen, nach denen man – für gewöhnlich unbetrachtet – „funktioniert“.

Mit dem Thema „System“ stellt sich ebenfalls heraus, dass Verträge, am System orientierte Entscheidungen, Kontrolle (über das Leben, über Veränderung und Entwicklung) sowie zugestandene Rechte und Gesetze nur geschaffene Illusionen sind – geschaffen für Personen… für die sich der Mensch zu halten meint.

Doch spätestens wenn der im Haben erzogene Mensch erkennt, dass sein „Befreiungsschlag“ einen „Preis“ hat, wird es in der Aufklärung sehr ruhig.
Denn lediglich die anerzogene Vorstellung, dass ihm etwas, jemand, „die Wahrheit“ und das Leben gehört, aufzugeben hat, was den Denk- und Verhaltensweisen alles andere als „rechtens“ erscheint, da sie in diesem Moment direkt betroffen sind. Oh!

Rechte und Privilegien, die jeder Einzelne zu „haben“ meint, die ihm wohlwollende, jedoch in der Regel irrationale Autoritäten zugestanden haben, um über ihn zu befinden. Jene, wenn es opportun erscheint, diese einschränken oder gar aufzuheben meinen.

Warum? Weil sie es können, weil alles auf dem Glauben der Massen basiert, es „gelte“ für alle und es handle sich schließlich um „gerechte Vorgesetzte“ – weil sie vor der Wahl auch so nett lächeln.

Simsalabim
Mit „Corona“ wurde der Gesellschaft nicht nur der für das System typische Faschismus aufgezeigt, der anschließend größtenteils auch von ihr gelebt wurde.

Noch immer wird sich mit diesem Thema in gewohnter Manier beschäftigt: Die „Schuldigen“ sind ausgemacht und müssen nur noch bestraft werden.

Jedoch tragen diese de jure (§37 PartG i.V.m. §54 BGB) gar keine Verantwortung für ihr Handeln gegenüber Dritten, also dem Bürgern, sondern durch diesen Umstand, die Betroffenen selbst.
Das auf „die Schuldigen“ projizierte Feindbild sorgt dafür, dass nicht über den gewohnten Horizont hinaus gedacht wird.

„Grenzen sind die Domäne der Begrenzten.“ „Morpheus“, Matrix Resurrections, 2021

Stets darauf hinweisend, wer sich „gerechte Autoritäten“ erwählt, darf sich nicht wundern, wenn sie nicht so funktionieren. Schaue ich mir das „politische Tamtam“ an, so sind die sogenannten „Linken“ und „Rechten“, nur die willigen Handlanger der Mitte.

Der anerzogene Glaube an den Wert des Geldes beinhaltet gleichzeitig die Fragen –

  • Was kostet es, etwas mit der gewohnten Denkweise „zukunftsfähig“ zu machen, aus denen die „Probleme“ hervorgegangen sind?
  • Wer soll das dann bezahlen?

Probleme (Symptome), die aus der anerzogenen Vorstellung an den Wert von Geld und Arbeit herrühren, lassen sich mit noch mehr Geld (plus Zinsen) und noch mehr Arbeit(er) nicht lösen. Gleichsam steckt in diesem Satz auch die Lösung!

Mitunter herrscht die Vorstellung, die Gewählten müssten sich dem Willen der Bevölkerung unterwerfen, während diese bei jeder Wahl nur ihre Betreuer wählt, die Stimme abgibt und nichts mehr zu sagen hat. Äh…

Ein Umdenken ist in diesem Fall notwendig, da es nichts mit „Souveränität“ (Selbstbestimmung) zu tun hat, sondern mit Betreuung, sich unterwerfen, also dem Gegenteil. Auch da lässt sich die verdrehte Realität in jenen Köpfen erkennen.

Das Thema „System“ erscheint also „etwas“ komplexer, als das man es mit einem „Entweder…oder“, dem Treffen einer „schnellen“ Entscheidung hinter sich bringen könnte oder es eben mal schnell informativ zu „inhalieren“ vermag.

Lösen kann das jeder nur für sich selbst, da es auch jene gibt, die auf Betreuung „stehen“ und diese einem Leben zunehmender Eigenständigkeit (Verantwortung und Befugnisse) vorziehen.

Der Prozess der Infragestellung vollzieht sich über die Logik und nicht in der gewohnten Vorstellung: So, das ist jetzt einfach so!

Hinweisend: Es ist nicht damit getan, dass „die Anderen“ erst weg müssen, damit man das „Neue“ machen kann. Denn auf diese Weise stellt sich auch die Frage, wann jene, die so denken, wiederkommen wollen.

„Stellt euch vor, ihr werft einen Blick in die Zukunft und erschreckt bei dem, was ihr seht. Was fangt ihr mit dieser Information an? Zu wem würdet ihr gehen? Zu wem? Politiker? Großindustrielle? Und wie würdet ihr sie überzeugen? Mit Daten, Fakten? Viel Glück.

Sie werden alle Fakten anzweifeln, die ihnen Sand ins Getriebe streuen und ihre Profite verringern. Aber was wenn, wenn man einen Weg finden würde, den Mittelsmann zu umgehen und den Menschen diese kritischen Nachrichten direkt in die Köpfe zu setzen?
Die Wahrscheinlichkeit umfassender Vernichtung steht unvermindert an. Der einzige Weg es auf zuhalten, war es zu zeigen. Den Menschen Angst einzuflößen.

Denn welcher vernünftige Mensch würde nicht wachgerüttelt, angesichts der potentiellen Zerstörung von allem was er kennt und liebt? Zur Rettung der Zivilisation führte ich ihr die Vernichtung vor Augen.

Was glaubt ihr, wie diese Vision aufgenommen wurde? Wie haben die Menschen auf ihre drohende Vernichtung reagiert?
Sie haben sie verschlungen, wie eine Delikatesse. Sie hatten keine Furcht vor ihrem Niedergang. Sie haben ihn aufgemotzt.

Man erfreut sich daran in Videospielen, in Fernsehsendungen, in Büchern und Filmen und von ganzem Herzen schloss die Welt die Apokalypse in ihre Arme. Sie rannte ihr voller Inbrunst entgegen. Niemand merkte, dass eure Welt in sich zusammenfiel wie ein Kartenhaus.

Es sterben Menschen an den Folgen von Fettbleibigkeit, während unzählige andere verhungern. Kann mir das einer erklären?

Bienen und Schmetterlinge sterben aus. Die Gletscher schmelzen, Algen blühen links um euch herum. Die Warnungen könnten nicht deutlicher sein, aber ihr wollt einfach nicht hören.

In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere Zukunft, aber ihr weigert euch das zu glauben. Ihr glaubt es nicht und darum unternehmt ihr auch nicht, was nötig wäre um sie zu verwirklichen. Also wartet ihr auf diese schreckliche Zukunft, die ihr euch ausgesucht habt. Und zwar aus einem Grund: Weil diese Zukunft im Hier und Heute nichts von euch verlangt, nicht einen Handschlag.

Ja, wir haben den Eisberg gesehen und die Titanic gewarnt, aber ihr steuert trotzdem darauf zu. Volle Kraft voraus.

Wieso? Weil ihr unbedingt sinken wollt. Ihr habt aufgegeben.“ „David Nix“, Tomorrowland, 2015

Reklame: Hab’ davon gehört – Teil 3